Siegel beseitigt -
trotz eindringlicher Warnungen der ständigen
Mitglieder des Uno-Sicherheitsrates hat die
iranische Regierung am Morgen die
Versiegelungen an den
Nuklearforschungsanlagen des Landes
entfernen lassen. Laut offiziellen Angaben
wurde die Forschung zur Produktion von
atomaren Brennstoffen wieder aufgenommen.
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USA beharren auf
Guantánamo -
die US-Regierung hat dem Vorstoß von
Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer
Schließung des Gefangenenlagers Guantánamo
Bay eine Absage erteilt. Man sei noch nicht
an dem Punkt, an dem man solche
Einrichtungen nicht mehr brauche, sagte
US-Außenamtssprecher Sean McCormack.
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Stammzell-Studien
gefälscht -
die beiden als bahnbrechend gefeierten
Stammzell- Studien des südkoreanischen
Klonforschers Hwang Woo Suk sind gefälscht.
Das teilte seine Universität in Seoul mit.
Hwangs Team habe nicht beweisen können, dass
es jemals menschliche embryonale
Stammzelllinien geklont habe, heißt es in
einem Untersuchungsbericht. Er habe
allerdings wie behauptet den ersten Hund
geklont. Die Ergebnisse der Kommission
zerstören endgültig die Hoffnung, dass ein
Durchbruch beim so genannten therapeutischen
Klonen gelungen sei.
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Koch gegen
Mindestlohn -
Hessens Ministerpräsident Roland Koch hält
die Verknüpfung von Kombi- und Mindestlöhnen
für unnötig. DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer
nannte Mindestlöhne als Haltelinie nach
unten dringend erforderlich.
Trauerfeier in Bad Reichenhall -
mit einer ökumenischen Trauerfeier wird am Abend im
bayerischen Bad Reichenhall der 15 Todesopfer des
Eishalleneinsturzes vor einer Woche gedacht. Zu dem
Gottesdienst in der romanischen Basilika St. Zeno werden
hunderte Menschen erwartet. Die Ursache des Unglücks ist
weiter unklar, es gibt aber Spekulationen um Versäumnisse
bei der Instandhaltung der Eishalle. Die Staatsanwaltschaft
ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.
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Familiendrama in Niederösterreich -
ein 50jähriger Mann hat in dem Ort Mauerbach vier seiner
fünf Kinder getötet. Auf der Flucht vor der Polizei erstach
er sich anschließend selbst. Bei den Opfern handelt es sich
um vier Mädchen im Alter von sieben bis zehn Jahren. Ihre
21jährige Schwester entdeckte sie. Der Vater hatte die
Kinder erschossen oder ihnen die Kehlen durchgeschnitten.
Dem Verbrechen war ein Streit der Eltern vorausgegangen.
Dabei wurde die Frau verletzt.
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Plädoyer in München
-
im bundesweit ersten Prozess wegen
Mitgliedschaft in einer ausländischen
Terrorgruppe plädiert heute die
Verteidigung. Die Bundesanwaltschaft hat
sieben Jahre Haft für einen Nordiraker
verlangt. Nach Auffassung der Anklage war
der 31jährige Mitglied der irakischen
Organisation Ansar al-Islam und hat diese
von Deutschland aus unterstützt. Dabei hat
der Angeklagte sich laut Bundesanwaltschaft
zudem der Einschleusung von Ausländern in
sechs Fällen, des Betrugs und der
Urkundenfälschung schuldig gemacht.
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AEG-Verhandlungen
vertagt -
ohne Anzeichen für eine Einigung ist am
Abend die erste Verhandlungsrunde über die
Zukunft der 1.750 Nürnberger AEG-Mitarbeiter
zu Ende gegangen. Gewerkschaft und das
AEG-Management vertagten sich in München auf
Donnerstag. AEG kündigte für die zweite
Runde ein konkretes Angebot der
Arbeitgeberseite an. Bei den Verhandlungen
soll nach Lösungen gesucht werden, mit denen
die für Ende 2007 geplante Schließung des
Nürnberger Hausgeräte-Werks sozial
abgefedert werden kann.
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Ölpreis sinkt -
Spekulationen über einen warmen Winter in
den USA haben den Ölpreis sinken lassen. Ein
Barrel der Sorte WTI kostete am asiatischen
Markt 63,18 Dollar. Das waren 32 Cent
weniger als bei Handelsschluss am Vorabend.
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Soldaten nach
Afghanistan -
Australien will weitere 110 Soldaten an den
Hindukusch entsenden. Das kündigte
Verteidigungsminister Robert Hill an.
Australien komme damit einer Anfrage des
afghanischen Präsidenten Hamid Karsai sowie
der Regierungen in London und Washington
nach. Die neuen Soldaten sollen die 190
bereits in Afghanistan stationierten
Soldaten der australischen Spezialkräfte
unterstützen. Sie bekämpfen die wieder
erstarkenden Taliban.
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Kim Jong Il in
China -
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il ist zu
einem Geheimbesuch in China eingetroffen.
Noch immer gibt es ein Tauziehen um die
Fortsetzung der seit 2003 laufenden
Verhandlungen über ein Ende des
nordkoreanischen Atomwaffenprogramms. Die
Rückkehr an den Verhandlungstisch macht
Pjöngjang von einer Aufhebung amerikanischer
Sanktionen gegen Nordkorea abhängig.
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Keine Änderung -
der Gesundheitszustand des israelischen
Premiers Ariel Scharon ist unverändert. Die
Ärzte werden ihre gestern begonnenen
Bemühungen fortsetzen, Scharon aus dem
künstlichen Koma aufwachen zu lassen.
Scharon hatte am vergangenen Mittwoch einen
schweren Schlaganfall erlitten.
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Palästinenser-Wahlen wie geplant -
nach Zusicherungen der USA soll die
palästinensische Parlamentswahl wie geplant
in zwei Wochen stattfinden. Das sagte
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in der
Stadt Gaza. Er begrüßte zudem, dass Israel
den Wahlkampf auch in Ost-Jerusalem erlaubt
hat.
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Jazz-Legenden
wollen weiter machen -
Max Greger, Hugo Strasser und Paul Kuhn
hatten zwar ursprünglich ihr Konzert im
Berliner Friedrichstadtpalast als Auftakt
der Abschiedstournee angekündigt. Nun wollen
sie aber spätestens 2007 wieder auf der
Bühne stehen.
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De Niro in Santo
Domingo -
US-Schauspieler und Regisseur Robert De Niro
hat in Santo Domingo in der Dominikanischen
Republik mit den Dreharbeiten zu dem
CIA-Thriller The Good Shepherd begonnen. In
dem Film geht es um die Geschichte von James
Wilson, einem der CIA- Gründer, der von de
Niro selbst und in jüngeren Jahren von Matt
Damon dargestellt wird.
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Entscheidung über
Springer-Kauf -
die Medienkontrollkommission will heute über
den geplanten Kauf des TV-Konzerns
ProSiebenSat.1 durch die Axel Springer AG
beraten. Möglicherweise soll eine
Entscheidung fallen. Im Mittelpunkt steht
die Frage, ob Springer mit der Übernahme von
Deutschlands größter Fernsehgruppe eine
vorherrschende Medienmacht erlangt.
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Sprengsatz
entschärft -
die Polizei in San Francisco hat einen
Sprengsatz in einer Filiale einer
US-Kaffeehaus-Kette entschärft. Zuvor waren
umliegende Geschäfte in der Innenstadt
evakuiert worden. Ein Mitarbeiter hatte den
verdächtigen Gegenstand in einer Toilette
des Cafés gefunden und die Polizei
alarmiert.
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Amoklauf in Madrid
-
dabei sind am Abend drei Menschen getötet
und ein weiterer schwer verletzt worden. Ein
Wachmann war in dem Gebäude der Hauptpost im
Zentrum der spanischen Hauptstadt plötzlich
mit einem Gewehr auf mehrere Kollegen
losgegangen. Der 35jährige erschoss zwei von
ihnen, verletzte eine weibliche Kollegin
schwer und nahm sich dann das Leben. Der
Hintergrund ist noch unklar.
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