Frauenfussball DFB-Pokal: Zweite Hauptrunde Keine Überraschungen gab es in der zweiten Hauptrunde im DFB-Pokal der Frauen. Die Favoriten setzten sich durch, einige taten sich jedoch schwer. Für zwei Bundesligisten bedeutet die Runde das Aus: Im direkten Duell gegen Ligakonkurrenten hatten Bayer 04 Leverkusen und die SG Essen-Schönebeck das Nachsehen.

Die Essenerinnen hatte dabei das schwere Los getroffen, beim Vorjahresfinalisten Turbine Potsdam antreten zu müssen. Mit einem 5:0 Sieg setzten sich die Potsdamerinnen klar gegen den Außenseiter aus Essen durch. Vor 1.162 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion trafen Babett Peter in der 14. und Natasa Andonova in der 41. Minute zur 2:0 Halbzeitführung, die Bianca Schmidt in der 53., Anja Mittag in der 80. und Genoveva Anonma in der 82. Minute in der zweiten Hälfte ausbauten.

Eine etwas leichtere Aufgabe hatten da die Leverkusenerinnen im zweiten direkten Bundesligaduell. Im Ulrich-Haberland-Stadion in Leverkusen war vor einer enttäuschenden Kulisse von 210 Zuschauern im strömenden Regen der SC 07 Bad Neuenahr zu Gast. Wie bereits des öfteren in der noch jungen Saison verschlief die Werkself erneut die erste Hälfte und fing sich ein frühes Gegentor.

In der 18. Minute erzielte Katie Hoyle den Führungstreffer für Bad Neuenahr, den die Leverkusenerinnen nach einer engagierten zweiten Halbzeit nicht mehr egalisieren konnten. Damit zieht der SC 07 mit einem 1:0 Sieg ins Achtelfinale ein. Selbiges erreichte auch Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt beim Regionalligisten VfL Kommern ohne Mühe.

In der ersten Pokalrunde hatte der Drittligist noch Südstaffel-Zweitligisten 1. FC Köln ausgeschaltet. Gegen den Bundesliga-Tabellenführer war Kommern aber chancenlos. Frankfurter Treffer durch Ana Maria Crnogorcevic bereits in der ersten Spielminute, sowie durch Kerstin Garefrekes mit einem Doppelpack in der achten und 36., Svenja Huth in der 43., Sandra Smisek in der 85. und noch einmal Garefrekes in der 89. Minute sorgten für einen deutlichen 6:0 Sieg des Favoriten.

Ebenfalls deutlich gewann der VfL Wolfsburg gegen den Magdeburger FFC mit 5:0. Conny Pohlers in der 22., Nadine Keßler in der 25., Lena Goeßling in der 35., sowie erneut Pohlers in der 65. und Martina Müller in der 68. Minute waren für die Wölfinnen erfolgreich. Der höchste Sieg gelang dem Zweitligisten VfL Sindelfingen gegen Südstaffel-Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach. Sindelfingen deklassierte den Aufsteiger mit 8:0. Drei Treffer erzielte dabei Nicole Loipersberger.

Weitere Zweitligisten die den Einzug ins Achtelfinale schafften sind der SV Werder Bremen mit einem 1:0 Sieg nach Verlängerung gegen den SV Meppen, sowie 1899 Hoffenheim nach einem 5:4 Erfolg ebenfalls nach Verlängerung gegen den TSV Crailsheim, der FSV Gütersloh mit einem 4:2 Sieg über den 1. FC Lübars, der Herforder SV mit einem 4:1 Sieg über den FFC Oldesloe und der FV Löchgau nach einem 1:0 Erfolg beim FFC Niederkirchen.

Alle anderen Achtelfinal-Teilnehmer kommen aus dem Fußball-Oberhaus. Gegen den Hamburger SV konnte der Regionalligist SV Blau-Weiß Hohen Neuendorf gut mithalten, musste sich den Hanseatinnen am Ende aber mit 0:3 geschlagen geben. Jessica Wich in der sechsten, Aferdita Kameraj in der 60. und Lena Timmermann in der 83. Minute waren die Torschützinnen für den HSV.

Andere Bundesligisten taten sich noch schwerer. Liga-Neuling SC Freiburg konnte sich erst in der Schlussphase der Partie gegen den Zweitligisten ETSV Würzburg noch einen klaren Sieg herausspielen. Treffer von Isabelle Meyer in der siebten und Kerstin Boschert in der 43. Minute, sowie ein Eigentor von Martina Honecker in der 42. Minute hatten die Breisgauerinnen bei einem Gegentreffer von Julia Manger in der 14. Minute mit 3:1 in Führung gebracht.

Im zweiten Durchgang gelang dem Außenseiter aus Würzburg durch Tore von erneut Manger in der 52. und Sandra Abersfelder in der 62. Minute der zwischenzeitliche Ausgleich. Anschließend sorgten aber Lydia Miraoui in der 68., Hasret Kayikci in der 70. und Marina Makanza in der 75. Minute doch noch für einen klaren 6:3 Sieg der Freiburgerinnen.

Ebenfalls viel Mühe hatte auch der dreimalige Pokalsieger FCR 2001 Duisburg. Gegen den Regionalligisten SC Sand setzten sich die Löwinnen mit 2:0 durch. Beide Tore fielen in der ersten Halbzeit durch Mandy Islacker in der 36. und Simone Laudehr in der 45. Minute. Bayern München gelang gegen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Saarbrücken nur ein einziges Tor. Julia Simic traf in der 53. Minute zum 1:0 Sieg der Bayern-Frauen im Saarland.

In die Verlängerung musste der USV Jena gegen den Nordzweitligisten BV Cloppenburg. Die Cloppenburgerinnen Marie Pollmann in der 51. und Verena Aschauer in der 90. hatten jeweils die vorhergehenden Führungstreffer für Jena von Sylvia Arnold in der sechsten und Stephanie Milde in der 77. ausgeglichen. Erneut Milde erzielte dann in der Verlängerung das entscheidende Tor, das Jena in die Runde der letzten 16 Teams bringt.

Bis auf eine Ausnahme stehen damit alle Achtelfinal-Teilnehmer fest. Die Partie zwischen dem TSV Jahn Calden und Bundesliga-Aufsteiger Lok Leipzig wurde in der 69. Minute beim Stand von 1:0 für die Leipzigerinnen wegen eines Gewitters abgebrochen. Für die Bundesliga-Teams steht nun erst einmal eine Länderspielpause an: Am kommenden Samstag trifft die deutsche Nationalmannschaft zum Start der EM-Qualifikation auf die Schweiz. Am darauf folgenden Wochenende steht der vierte Bundesligaspieltag auf dem Programm.

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