Frauenfußball-Bundesliga: 3.Spieltag – Spitzentrio marschiert weiter

  Auch nach drei Spieltagen bleibt das Spitzentrio der Liga siegreich. Der ambitionierte VfL Wolfsburg hält den Anschluss, während Bayern München erneut Federn lässt. Neuer Spitzenreiter ist der 1. FFC Frankfurt, dicht gefolgt von den punktgleichen Teams Turbine Potsdam und FCR Duisburg. Weiterhin sieglos bleiben dagegen Aufsteiger Lok Leipzig sowie Bayer Leverkusen und der USV Jena.

Der Spieltag begann bereits am Samstag Nachmittag mit zwei Begegnungen. Mit einem klaren 3:0 Sieg eroberte sich Frankfurt gegen Jena die Tabellenführung. Die Tore fielen erst in der zweiten Hälfte: Fatmire Bajramaj in der 53. und Ana Maria Crnogorcevic in der 57. Minute schossen den FFC in Führung, ehe Kerstin Garefrekes in der 69. Minute den Endstand herstellte.

Gewissermaßen umgekehrt machten es zeitgleich die Duisburger Löwinnen, die gegen Leverkusen ihre Tore allesamt im ersten Durchgang erzielten. Bereits nach zwanzig Minuten lag die Werkself mit 0:3 zurück. Simone Laudehr in der zehnten, Mandy Islacker in der 18. und Alexandra Popp in der 19. Minute hatten die frühe Führung heraus geschossen.

Für die Werkself mussten nach einer desolaten ersten Halbzeit böse Erinnerungen an den Saisonauftakt in der vergangenen Saison wach geworden sein. Damals verloren die Rheinländerinnen als Liga-Neulinge mit 1:9 beim FCR. Ein solches Debakel blieb der Mannschaft am Samstag aber erspart.

Nur Islacker traf noch einmal in der 32. Minute für die Duisburgerinnen zur 4:0 Pausenführung. In der zweiten Halbzeit steigerte sich Leverkusen und kam in der 60. Minute durch die eingewechselte Eunice Beckmann noch zum Ehrentreffer. Der war zugleich auch das erste Saisontor für die allerdings weiterhin punktlose Werkself. Lediglich das ebenfalls punktlose Jena ist nach drei Spieltagen noch ohne Tor.

Erstmals punkten konnte dagegen nach zwei Auftaktniederlagen der Hamburger SV. Beim Aufsteiger aus Leipzig gelang den Hanseatinnen dank Toren von Marisa Ewers in der 53., Marie-Louise Bagehorn in der 57. Minute und Aferdita Kameraj in der Nachspielzeit ein 3:0 Auswärtssieg. Ebenso sieglos wie Leipzig bleibt dagegen auch der SC 07 Bad Neuenahr.

In einer abwechslungsreichen Partie mussten sich die Kurstädterinnen schließlich der SG Essen-Schönebeck geschlagen geben. In der 23. Minute waren die Essenerinnen durch Jessica Bade in Führung gegangen. Erst nach 70 Minuten konnte Bad Neuenahr zunächst das Spiel drehen. Erst erzielte Marie Pyko den Ausgleich, ehe Laura Störzel den SC 07 in der 75. Minute per Foulelfmeter in Führung brachte.

Vorausgegangen war eine Notbremse der Essenerin Elena Hauer. Die Spielerin sah die Rote Karte – die erste der noch jungen Saison –, doch Essen konnte das Match trotz Unterzahl erneut drehen. Schon in der 77. Minute gelang Caroline Hamann der Ausgleich, bevor elf Minuten später auch die SGS einen Foulelfmeter zugesprochen bekam.

Melanie Hoffmann trat an und erzielte in der 88. Minute den Siegtreffer für die Essenerinnen, die sich damit nach drei Spieltagen bereits über sechs Punkte und einen gelungenen Saisonstart freuen können. Auch dem VfL Wolfsburg ist trotz des Punkteverlustes am vergangenen Spieltag ein guter Saisonauftakt gelungen. Mit einem Sieg gegen Bayern München halten die Wölfinnen Anschluss an das Spitzentrio der Liga.

Ein Doppelschlag von Nadine Keßler in der 34. und Conny Pohlers in der 36. Minute hatte den VfL auf die Siegerstraße gebracht. In der 90. Minute erzielte Anna Blässe den 3:0 Endstand. Damit belegen die Wolfsburgerinnen mit sieben Zählern den vierten Tabellenplatz hinter Duisburg und Potsdam, das aufgrund des schlechteren Torverhältnisses dem großen Rivalen aus Frankfurt zunächst die Spitzenposition überlassen muss.

Ein 2:0 Sieg der Potsdamerinnen über den gut gestarteten Bundesliga-Neuling SC Freiburg reichte nicht für den ersten Tabellenplatz. Wie Frankfurt zuvor konnte auch Potsdam den Sieg erst in der zweiten Halbzeit sicherstellen. Treffer von Viola Odebrecht in der 72. und Genoveva Anonma in der 79. Minute lassen den Deutschen Meister mit Frankfurt und Duisburg vorne weg maschieren.

Die drei Mannschaften sind zudem nicht nur in der Tabelle, sondern auch in puncto Zuschauerzahlen des Spitzentrio der Liga. Das Samstagsspiel der Frankfurterinnen war mit 1.960 Zuschauern das am besten besuchte Spiel des dritten Spieltages. Dahinter erreichte Turbine Potsdam 1.680 und der FCR Duisburg 1.320 Zuschauer.

Keine andere Partie konnte die 1.000er Marke überschreiten oder auch nur knapp erreichen. Der Zuschauerzuspruch hat sich damit nach drei Spieltagen also etwas normalisiert. Im Durchschnitt besuchten 1.105 Zuschauer die Bundesligaspiele am vergangenen Wochenende. Als nächstes steht die zweite Hauptrunde im DFB-Pokal auf dem Programm.

 

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