"Heimattreue Deutsche Jugend" verboten
♦ "Heimattreue Deutsche Jugend" verboten -
die rechtsextreme "Heimattreue Deutsche Jugend" - kurz HDJ - bleibt verboten. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte die Rechtmäßigkeit des Vereinsverbots, das der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble 2009 ausgesprochen hatte. Die Ziele der HDJ seien eindeutig verfassungsfeindlich, urteilten die Richter. Aus der Vereinszeitschrift lasse sich eine Nähe des Vereins zum Nationalsozialismus ablesen. Die HDJ hatte Ferienlager für Kinder und Jugendliche organisiert.
♦ 25 Tote bei Anschlägen -
bei zwei Selbstmordanschlägen in Pakistan sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Mehr als 170 wurden verletzt. Der erste Anschlag galt einer religiösen Prozession schiitischer Muslime in der Stadt Lahore. Das teilten Behörden mit. Unmittelbar nach der ersten Bombe explodierte ein zweiter Sprengsatz an einem anderen Ort in der Stadt. Eine verbotene Extremisten-Organisation bekannte sich zu den Anschlägen. Schiiten sind in Pakistan in der Minderheit und immer wieder Ziel von Extremisten.
♦ Rechtsgutachten vorgestellt -
die Hauptverantwortung für die Sicherheit auf der Loveparade hat Veranstalter Lopavent getragen. Das geht aus einem neuen Gutachten hervor. Die Experten bemängeln dort fehlende Angaben im Sicherheitskonzept des Veranstalters. Auch die Stadt Duisburg gerät unter Druck, anders als in einem von ihr selbst vorgelegten Zwischenbericht. Die Polizei wird hingegen entlastet. Das Gutachten haben zwei Verwaltungsrechtler im Auftrag des nordrhein-westfälischen Innenministeriums erstellt. Bei der Duisburger Loveparade waren bei einer Massenpanik 21 Menschen ums Leben gekommen.
♦ Leiche geborgen -
die Leiche der in Tirol erfrorenen deutschen Bergsteigerin ist geborgen worden. Die 51jährige Brandenburgerin hatte am Montagabend mit fünf anderen deutschen Urlaubern an der Wildspitze bei Sölden eine Bergtour unternommen. Dann war sie in dichtes Schneetreiben geraten. Die Gruppe alarmierte die Bergretter, die sich wegen des Wetters stundenlang zu Fuß auf die Suche machen mussten. Die Frau erfror in hüfthohem Schnee, bevor sie gefunden wurde. Die anderen Urlauber überlebten fast unverletzt.
♦ Heiße Spur -
die Polizei hat womöglich eine heiße Spur bei der Suche nach dem mutmaßlichen Mörder einer Mutter und ihres kleinen Sohnes im bayerischen Rosenheim. Zahlreiche Beamte suchten heute ein Waldstück am westlichen Stadtrand ab. Ein Passant will den gesuchten 48jährigen dort gesehen haben. Seit gestern Abend wird nach dem Ex-Mann der getöteten Frau gefahndet. Am Montag waren die Mutter erschlagen und ihr dreijähriger Sohn erhängt im Keller eines Wohnblocks entdeckt worden. Der Gesuchte könnte bewaffnet sein.
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