Verschüttet: Minenarbeiter erst bis Weihnachten frei
♦ Minenarbeiter erst bis Weihnachten frei - 
die seit drei Wochen eingeschlossenen Minenarbeiter in Nordchile werden zu Weihnachten wieder bei ihren Familien sein. Das versichert Chiles Präsident Sebastián Piñera. Die entscheidende Etappe der längsten Rettungsaktion in Chiles Bergbau-Geschichte soll am kommenden Samstag anlaufen. Dann wird ein Spezialbohrgerät einen Kanal mit zunächst knapp 40 Zentimetern Durchmesser in die Tiefe treiben. Dadurch werden die Minenarbeiter versorgt und behalten den Kontakt zur Außenwelt.
♦ Chemikalien ausgelaufen -
von den Dämpfen giftiger Chemikalien aus einer stillgelegten Reinigung sind in Frankfurt 15 Menschen verletzt worden. Ein Arbeiter verlor vorübergehend das Bewusstsein. Er musste ebenso wie fünf weitere Verletzte wegen Verdachts auf Vergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Das teilte die Polizei mit. Drei Arbeiter bauten in der Reinigung mehrere Geräte ab. Beim Trennen von Schlauchverbindungen entwichen Restmengen der gesundheitsschädlichen Flüssigkeit Tetrachlorethylen und des giftigen Gases Vinylchlorid.
♦ Getreideernte bricht ein -
die Ernte in Deutschland wird in diesem Jahr geringer ausfallen. Der Getreideexperte des Deutschen Bauernverbands, Klaus Kliem sagte, die Getreideernte falle mit rund 44 Millionen Tonnen um knapp 12 Prozent niedriger als im Vorjahr aus. Damit liege die Ernte unter dem langjährigen Durchschnitt. Gründe dafür seien die Trockenheit im Juni und Juli und der ergiebige Regen im August. Neben Ertragseinbußen klagen die Bauern auch über schlechtere Qualität.
♦ Gefechte in Mogadischu -
bei neuen Gefechten zwischen Kämpfern der radikalislamischen Al-Shabaab-Miliz und Regierungstruppen wurden in Mogadischu mehrere Menschen getötet. Das berichten Augenzeugen. Zuvor waren als Sicherheitskräfte der Regierung verkleidete Aufständische in ein Hotel eingedrungen und hatten das Feuer auf die Gäste eröffnet, bevor sie Sprengstoffwesten zündeten. Mindestens 31 Menschen, darunter sechs Parlamentsabgeordnete, wurden getötet.
♦ Anschlagserie im Irak -
einen Tag nachdem die US-Armee den Abzug ihrer Kampftruppen endgültig beendet hat, starben durch Autobomben-Anschläge in sechs Städten im Irak insgesamt 45 Menschen. Ein Sprengsatz detonierte neben der Provinzverwaltung in der südlich von Bagdad gelegenen Stadt Al-Kut. Allein dort starben 17 Menschen. Die US-Armee hatte gestern bekanntgegeben, die Zahl ihrer Truppen im Irak sei jetzt auf weniger als 50.000 Soldaten gesunken.
♦ 21 Großsittiche getötet -
einem Brand in einer Gartenlaube in Finsterwalde sind 21 exotische Großsittiche zum Opfer gefallen. Ein Anwohner hatte das Feuer am Mittwochmorgen bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Laube bereits in Flammen, die Prachtrosella-Sittiche konnten nicht gerettet werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar.
♦ 18jähriger von Bahn erfasst -
ein 18jähriger ist in Frankfurt (Oder) von einem Zug erfasst und getötet worden. Der junge Mann war im Ortsteil Güldendorf aus noch unbekannten Gründen auf die Gleise geraten, der herannahende Triebwagen der Regionalbahn konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen. Wie die Polizei weiter mitteilte, wurde der 18jährige schwer verletzt und starb wenig später im Krankenhaus. Die Strecke wurde gesperrt.
♦ DNA-Spur -
fünf Jahre nach einem bislang ungeklärten Doppelmord in der Lüneburger Heide gibt es eine neue Spur. Die Polizei hat die Ermittlungen wieder aufgenommen. Im November 2005 war ein Rentnerehepaar im Örtchen Nindorf (Kreis Lüneburg) in seinem Haus erschossen worden. Jetzt konnte eine damals gesicherte DNA-Spur zugeordnet werden. Das berichtet die "Landeszeitung". Das genetische Material soll zu einem etwa 30jährigen Mann aus dem Raum Wiesbaden passen. Nähere Angaben wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.
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