AWO – Die Geschichte einer Legende
„AWO – Die Geschichte einer Legende" ist der Titel eines kurz vor seiner Herausgabe stehenden Buches, das nicht nur absolute Insider der erfolgreichen Suhler Viertakt-Ära, sondern alle Freunde und Liebhaber dieser Motorradmarke interessieren dürfte. Vielen von ihnen dürfte der Name des Zittauer Autors Jürgen Kießlich bereits durch seine in den vergangenen Jahren erschienene Bände rund um das Thema Motorrad und Motorsport längst ein Begriff geworden sein.
Dass trifft wohl auch auf die alljährlich unter seiner maßgeblichen Federführung veranstalteten Motorradfahrertreffen zu. Ganz bewusst habe er sich dem Thema AWO gerade zu diesem Zeitpunkt gewidmet, betont er, wurde doch im Mai vergangenen Jahres nicht nur in Thüringen feierlich das 60. Jubiläum dieser Traditionsmarke begangen.
1950 lief im damaligen „Awtowelo", dem heutigen Simson-Gewerbepark, auf Anordnung der damaligen sowjetischen Militäradministration die Produktion seitenwagentauglicher Motorräder an. Dieser Tradition, verbunden mit der Tatsache, dass es in Deutschland tatsächlich noch eine relativ starke und vor allem lebendige AWO-Szene gibt, will Jürgen Kießlich nun mit seinem neusten Werk Rechnung tragen.
Es sei wohl das erste Mal, dass jemand in Wort und Bild derart tief recherchiert über die starken und schnellen Thüringer Viertakter berichtet, betont Verleger Hendrik Nöbel, dessen HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. KG als Herausgeber fungiert. Der Autor habe aus vielen, auch bisher unveröffentlichten Dokumenten, die Geschichte von der Entstehung, dem Wertegang, der weiteren Entwicklung und der vielfältigen Nutzung in 14 Kapiteln zusammen getragen. Dazu werde der Leser Neues und Wissenswertes an Insiderwissen, Histörchen, technischen Dokumenten und interessanten Protokollen kennenlernen. So z. B., welche Beziehung der mehrfache Motorradweltmeister Luigi Taveri zu AWO hatte.
Das Buch selbst ist in drei Hauptteile untergliedert. Im ersten geht es um die historische Entwicklung von Simson in Suhl – die Entstehung der AWO 425, die Weiterentwicklung zur 425 S, und auch ein kleiner Ausflug zur Firma Stoye wird enthalten sein. Auch Eigen- und Umbauten werden vorgestellt sowie eine Betrachtung zur Klassikszene. Zweiter Schwerpunkt ist das sportlichen Geschehen mit den Säulen Straßenrennsport, Geländesport und dem Moto-Cross-Sport in jeweils getrennten Kapiteln. Am Schluss kann der Leser wie immer auch auf einen umfangreichen statistischen Teil hoffen.
„Es soll natürlich nicht alles jetzt schon verraten werden", schmunzelt Jürgen Kießlich. „Aber, ich denke, es ist eine runde Sache geworden." Alles deute darauf hin, dass das Buch Ende Juni/Anfang Juli in den Handel kommt. Natürlich werde es in Zittau eine öffentliche Präsentation geben. Dazu erfolge eine rechtzeitige Information in der Presse. Da er aber prinzipiell für alle von ihm geschriebenen Bücher 100 Stück beim Verlag kaufe, könne man es auch bei ihm direkt bestellen. Eine gewünschte Widmung sei dabei selbstverständlich.
Kontakt:
Jürgen Kießlich,
Heydenreichstraße 15,
02763 Zittau
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