Wind  - Stephen KingCover 
Es geht weiter. Roland Deschain ist wieder da. Nicht, um uns auf seine Reise nach dem bisher letzten Band des "Dunklen Turms" mitzunehmen. Stephen King zeigt uns einen ganz jungen Roland. Einen, der gerade die Liebe seines Lebens verloren und seine Mutter unbeabsichtigt getötet hat. Zerrissen, unglücklich und von seinem Vater in einen Ort geschickt, in dem offenbar ein Gestaltwandler reihenweise Menschen niedermetzelt.

Wind ist der achte Band der Reihe "Dunkler Turm". Er liegt zeitlich zwischen den beiden Romanen "Glas" und "Wolfsmond". Ein eigenständiges Werk, für das man die anderen Bände nicht gelesen haben muss. King verfährt nach dem Matrjoschka-Prinzip und versteckt eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte.

Den Rahmen gibt Rolands Katet  an. Gerade haben Roland und seine Gefährten den Grünen Palast verlassen. Ein Sturm zieht auf und sie suchen Schutz in einem Haus. Dort erzählt Roland schließlich die Geschichte des jungen Roland, der die Mordfälle aufklären soll. Und King verpackt darin och eine weitere Geschichte - die, die dem Band den Namen gibt.

Der junge Roland kümmert sich während seiner Ermittlungen um einen überlebenden Jungen. Ihm erzählt er die Geschichte, die er von seiner Mutter immer so gern hörte, als er selbst ein kleiner Junge war.
Mit Wind beglückt Stephen King nicht nur seine Fans. Jeder, der Spaß an gut erzählten Geschichten hat, die auch tatsächlich etwas zu erzählen haben, wird dieses Buch genießen. King fügt es passgenau in die Serie ein, wie ein Puzzlestück, das ein  bereits fertiges und scheinbar perfektes Bild noch erweitert, ohne es zu überladen. Und so wie Stephen King im Vorwort meint, dass er glücklich sei, dass Roland und seine Gefährten wieder da sind, so gibt dieser Band allen jenen Hoffnung, die Kings Geschichten lieben. Da fehlen mit Sicherheit noch ein paar Puzzlestücke.

Stephen King * Wind
Verlag: Heyne Verlag

 

 

 

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