Die Vermessung der Welt
Kein Buch, kein Film - ein Buch zum Film.
Eingefleischte Leser verabscheuen so etwas gewöhnlich, weil es das Buch auf wenige Passagen reduziert. Viele Filmfans mögen so etwas noch weniger, weil sie glauben, die Hintergrundinformationen zum Set nähmen dem Werk den Zauber. Beide liegen in diesem Fall falsch.

"Die Vermessung der Welt - Das Buch zum Film" stellt eine kleine Ausnahme unter den Werken dieser Art dar. Ein paar besonders gelungene Dialoge, dazu einige Fotos der dazu passenden Filmausschnitte - das macht Lust. Sowohl auf das Buch von Daniel Kehlmann als auch auf den Film.

Das Werk scheint ein echter Buck-Film geworden zu sein. Sehr genau inszeniert, dabei leicht und voller Humor. Ob Buck es verstanden hat, Kehlmanns Geschichte über Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß  tatsächlich zu verfilmen - das zeigt sich am 25. Oktober, wenn der Film in den Kinos startet.
Dass der Rowohlt Taschenbuchverlag es verstanden hat, mit diesem Buch neugierig auf den Film zu machen steht fest. Und für Görlitzer ist er sowieso ein Muss. Ein Großteil der Szenen ist wieder einmal in der Neißestadt entstanden.

 

Die Vermessung der Welt - Das Buch zum Film

FSK Trailer: 12 | Kinostart: 25.10.2012 (auch in 3D)
© Warner Bros. Pictures

 

 

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