"Es ist mir schon immer schwer gefallen, lieb gewordene Dinge, darunter auch für Außenstehende scheinbar unbedeutenden Kleinkram, einfach wegzuschmeißen", erzählt Christine Ball. Deshalb stünden auch in mancher Ecke ihres Hauses im Zittauer Ortsteil Hirschfelde mehrere gut gefüllte Kartons mit allem möglichen Sammelgut herum. Mit einer dieser Pappschachteln aber hat es eine besondere Bewandtnis.
"Besonders gefreut habe ich mich in der Vergangenheit immer über weihnachtliche Karten und Grüße und vor allem über die beigefügten wunderbaren Gedichte, Verse und Geschichten", bekennt die 60jährige private Arbeitsvermittlerin. Dies habe sie gesammelt und immer dann hervorgeholt, wenn die Adventszeit begann und das Jahr sich dem Ende zuneigte.

Wirtschaftswissenschaftler gibt es nicht, weil es keine Wirtschaftswissenschaft gibt. Franz Hörmann und Otmar Pregetter (H&O) weisen das in „Das Ende des Geldes“ sehr unterhaltsam nach. Die beiden dürfen das, denn sie sind Wirtschaftswissenschaftler. Anerkannte. Was Popper, den Papst des Falsifizierungsanspruchs, sicher die Bäume hochgetrieben und Paul Feyerabend ein zustimmendes Lächeln entlockt hätte.
Völlig unbelastet zeigen H&O auf, dass es längst kein reales Geld mehr gibt. Unser Schuldgeldsystem, das nur Luftnummern generiert, wird von H&O detailliert erklärt und auseinandergenommen. Das machen die Autoren so unterhaltsam und eindeutig, dass selbst Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller den beiden problemlos folgen können.
Heimatverbundenheit ist offensichtlich etwas, was einem wohl in die Wiege gelegt wurde und unabhängig vom gegenwärtigen Alter und Wohnort weiter existiert. So scheint es auch der 1979 im damaligen Karl-Marx-Stadt geborenen Linda Ullmann ergangen zu sein. Seit 2005 lebt sie mit ihrer Familie in Baden-Württemberg. Jetzt arbeitet sie als Lehrerin an einem Gymnasium in Rottweil, hat aber deshalb ihre Bindung zum nahe der Heimat gelegenen Erzgebirge nie aufgegeben. Gerade deshalb ist es wohl auch nur folgerichtig, dass sie mit ihrem Buch „Matthes und das schwarze Glück“ genau wie ihr Titelheld tief in die Sagenwelt der Heimat eindringt. Ihre Leitfigur ist eigentlich nur ein Führer durch die Fülle der alten Geschichten, die von der Großmutter und deren Großmutter über viele Generationen hinweg weiter gegeben wurden.
„Klangfarben“ ist der Titel eines kürzlich erschienenen Buches, in dem der 79jährige aus Varnsdorf (damals noch Warnsdorf) stammende Journalist und Schriftsteller Gerhard Riedel Erinnerungen an seine Kindheit im Schluckenauer Zipfel wieder aufleben lässt. Dabei handelt es sich um eine Auswahl von Erzählungen, Gedichten und sonstigen Texten, die einen Querschnitt aus 60 Jahren literarischen Schaffens des seit Kriegsende in Augsburg lebenden, noch immer aber der nordböhmischen Heimat verbundenen Autors darstellen.
Die Münchner Germanistin Susanne Habel formulierte es einmal so: „Die Heimat blieb immer in seinem Herzen erhalten. Sie findet sich bis heute auch immer in seinen Werken wieder.“ Anderseits sei es für Gerhard Riedel, der als knapp Dreizehnjähriger die Vertreibung der Sudetendeutschen miterleben musste, auch längst völlig selbstverständlich, sich in der „Schwabenmonopole“ heimisch zu fühlen. Auch das spiegelt sich im vorliegenden Band anhand mehrerer Geschichten deutlich wieder.
Das System sei eigentlich zu komplex um es für alle leicht verständlich zu machen, meint David Münnich im Vorwort seines Buches und widerlegt sich zugleich selbst. Er vergleicht die Anwendung des Systems mit der Mathematik und tatsächlich erinnert seine Herangehensweise daran. Bereits wer die Grundrechenarten verstanden hat, kann darauf aufbauend die komplexeren Gleichungen entwickeln und anwenden.
Das "System der 5 biologischen Naturgesetze" unterscheidet sich insofern grundsätzlich von allen anderen Büchern zum Thema. Es verzichtet auf geschichtliche Hintergründe, die Dr. Ryke Geerd Hamer betreffen. Es vermeidet nicht zufällig den Begriff Medizin, mit welchem Zusatz auch immer. Wie Münnich selbst schreibt, stellt er die Vorgänge als biologisch neutrale Vorgänge dar und macht sie dadurch verstehbar.
Wissen wo etwas steht, macht deutlich sicherer. Insbesondere bei einem so umfangreichen Sachgebiet wie der Homöopathie. Schlaadt ist es gelungen, diesem Anspruch gerecht zu werden. Schnell und einfach findet man sich tatsächlich in seinem Homöopathie-Buch, und damit bei der Wahl der Mittel, zurecht. Ob Profi oder Einsteiger.
Die Einleitung ist übersichtlich, das Inhaltsverzeichnis führt sofort zum Ziel. Schlaadt verspricht 20 Topmittel für umfassende Gesundheit vorzustellen. Das gelingt ihm auch so sauber, dass selbst absolute Laien sofort mit der (Selbst-)Behandlung loslegen können.
Abgerundet sind seine Tipps jeweils mit dem Hinweis auf bewährte Hausmittel, die man vor oder anstatt eines Arztbesuches nutzen kann. Fazit: Informativ und praxistauglich. Dazu optisch sehr schön aufbereitet.
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Michael Schlaadt Homöopathie schnell & einfach ISBN 978-3-8304-3991-2 * TRIAS-Verlag
Wer selbst Erfahrungen mit der Homöopathie gesammelt hat, der wird sich früher oder später mit der Frage konfrontiert sehen, wie man die sanfte Medizin auch bei seinen Haustieren anwenden soll und kann. Dabei dreht sich für überzeugte Anwender der Homöopathie die Frage nicht um das "Ob" sondern mehr um das "Was".
Carolin Quast beschreibt das "Was und Wann" sehr praxisnahe in ihrem Buch "Homöopatsche Konstitutionsmitte für Katzen". Der geübte Leser wird mit der Hilfe dieses Buches das richtige Konstitutionsmittel für seine Katzen/n finden.
Der einzelne Katzentyp und das dazu ähnlichste Mittel wird nicht nur ausführlich und verständlich beschrieben, sondern auch mit sehr ansprechenden Illustrationen unterstrichen. Ein gutes und schönes Praxisbuch für alle Katzenbesitzer, die ihre Stubentiger vor den Nebenwirkungen der Pharma-Medikamente bewahren wollen.
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Carolin Quast Homöopatische Konstitutionsmitte für Katzen ISBN 978-3-8304-9172-9 * Sonntag Verlag

Zweifellos ein schönes Buch. Hardcover, Farbe. Wer die Neue Medizin bereits kennt, der sollte sich Björn Eybls Buch unbedingt in den Bücherschrank stellen. Es ist groß, bunt und dekorativ. Und ganz sicher ist es gut gemeint.
Wer lieber glaubt, statt zu wissen, der wird bei Eybl auch gut bedient. Denn den Glauben stellt Eybl in seinen Ausführungen an eine exponierte Position. Da fühlt er sich offenbar zuhause. In seinem Therapie-Kapitel steht unter 1.Schritt: „Im Stillen oder laut um geistige Hilfe für die Lösung des Konflikts bzw. um Hilfe für den Patienten bitten. Die Verbindung mit Gott herstellen.“
Da wundert es den Leser auch nicht, wenn der Autor auf Seite 45 Rückführung (Regressionstherapie) und Reinkarnation auf eine Ebene stellt. Gerade mit einem Komma getrennt, obwohl beide nichts miteinander zu tun haben. Regressionstherapie ist nunmal nicht mehr als Erinnerungen zu wecken. Erinnerungen an das eigene Leben und die Konfliktauslöser. Reinkarnation ist Esoterik. Bestenfalls.
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