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die Bautzener Kreisverwaltung nimmt jetzt die Umsetzung der flächendeckenden Breitbandversorgung im Landkreis in Angriff. Die Kreisräte haben dafür in nicht öffentlicher Sitzung grünes Licht gegeben. Ein vom Landkreis beauftragtes Planungsbüro bereitet zurzeit die europaweite Ausschreibung vor, die Anfang nächsten Jahres erfolgen soll.

♦  Kritik an Tagebauplänen -
nach einem großflächigen Erdrutsch im ehemaligen Tagebau Spreetal nördlich von Hoyerswerda wird Kritik laut. In Brandenburg gibt es nun Forderungen, wonach die Pläne des Energiekonzerns Vattenfall für einen neuen Tagebau Jänschwalde-Nord neu bewertet werden sollten.
Auf einer Fläche von 1,8 Kilometern Länge und 600 Metern Breite hatte sich das Erdreich abgesenkt. Fünf Lkw verschwanden teilweise im Wasser. Dutzende  Schafe starben. Wenn der Tagebau Jänschwalde-Nord kommt, würde der 600-Einwohner-Ort Groß Gastrose nahe Guben sehr nah an der Tagebaukante liegen.

♦  Wolfsnachwuchs 2010 -

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im September sind in der Lausitz sechs Wolfsfamilien (Daubitzer-, Nochtener-, Milkeler-, Daubaner-, Seenland- und Welzower-Rudel) und zwei Wolfspaare ohne Welpen (Zschornoer- und Spremberger Wolfspaar) sicher nachgewiesen. Das hat das Wolfsbüro mitgeteilt. Davon leben fünf Rudel im sächsischen Teil der Lausitz. Das Welzower Rudel und das Zschornoer Wolfspaar leben im brandenburgischen Teil der Lausitz, das Spremberger Wolfspaar hat sein Territorium sowohl auf brandenburgischen als auch auf sächsischem Gebiet.

Insgesamt wurden im Sommer in den Rudeln 26 Welpen gezählt. Im Daubitzer Rudel wurden demnach mindestens drei Welpen über Spuren bestätigt. In den anderen Rudeln gelang der Welpennachweis mit Fotofallen bzw. Filmaufnahmen. Im Nochtener Rudel wurden vier Welpen, im Milkeler Rudel fünf Welpen, im Daubaner Rudel ebenfalls mindestens fünf Welpen und im Seenland-Rudel drei nachgewiesen. Das Welzower Rudel im brandenburgischen Teil der Lausitz zieht derzeit sechs Welpen auf.
Östlich von Spremberg, im Grenzbereich zwischen Sachsen und Brandenburg, hat sich in diesem Jahr ein neues Wolfspaar etabliert. Hierbei handelt es sich um den besenderten Rüden "Karl", ein Nachkomme aus dem Nochtener Rudel, und einer unbekannten jungen Wölfin. Das Paar zieht noch keine Welpen auf. Auch aus dem Territorium des Zschornoer Wolfspaares gibt es keine Hinweise auf Welpen.
Mit dem Nachwuchs gebe es nicht automatisch mehr Wölfe im sächsischen Wolfsgebiet, denn im Alter von ein bis zwei Jahren wanderten die meisten Jungtiere ab, was zu einer Ausbreitung in der Fläche, jedoch nicht zu einer Konzentration in einem Revier führe. Eine Wolfsfamilie besteht demnach aus einem Elternpaar und deren Nachkommen der letzten zwei Jahre. Durch Abwanderung der Jährlinge und Geburt der Welpen, bleibe die Zahl der Wölfe innerhalb eines Rudels relativ konstant. Sie schwanke im Jahresverlauf meist zwischen fünf bis zehn Tieren. Die meisten Jungtiere wanderten im Alter von ein bis zwei Jahren aus dem elterlichen Territorium auf der Suche nach einem Paarungspartner und einem eigenen Revier ab. Dabei können sie mehrere hundert Kilometer zurücklegen, wie ein junger Rüde aus dem Nochtener Rudel zeigte, der bis nach Weißrussland lief. Sein Bruder "Karl" dagegen nutzte eine noch bestehende Lücke im Lausitzer Wolfsgebiet, um hier sein eigenes Territorium zu etablieren.

♦  Tauchunfall bei Sproitz -
ein 42jähriger Taucher ist in Sproitz ums Leben gekommen. Er tauchte nach einem Tauchgang am Tauchstützpunkt eines ehemaligen Steinbruchs "Wetro" nicht mehr auf. Die Gruppe von vier Tauchern war in 55 Meter Tiefe abgestiegen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Klärung der Todesumstände des 42jährigen Tauchers. Er stammt offenbar aus Niedersachsen.

♦  Einbruch bei der Feuerwehr -
Einbrecher haben die Ebersbacher Feuerwehr geplündert. Sie stahlen Kettensägen, Winkelschleifer und weitere Spezialwerkzeuge. Weiterhin brachen sie noch in zwei vor dem Depot stehende Autos und stahlen deren Radios. Der gesamte Diebstahlschaden beläuft sich auf geschätzte 15.000 Euro. Auch in das Neugersdorfer Feuerwehrdepot brachen Diebe ein. Gestohlen wurden auch dort nach ersten Erkenntnissen Motorsägen und Winkelschleifer. Der Stehlschaden beläuft sich hier auf rund 3.500 Euro.

♦  Altes Kino abgerissen -
das ehemalige Kino am August-Bebel-Platz in Kamenz ist abgerissen worden. Bis voraussichtlich Mitte November soll die Fläche vollständig beräumt sein.

 

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