postheadericon 112 Förderbabys in Sachsen geboren

  112 Förderbabys in Sachsen geboren -
in Sachsen sind im Jahr 2009 erfolgreich 552 assistierte Reproduktionen durchgeführt worden. Das sind fast 30 Prozent mehr als 2008. 112 Babys sind seither geboren worden. Auch in diesem Jahr erhalten Kinderwunschpaare finanzielle Hilfe vom Freistaat Sachsen. Für das Jahr 2010 sind 770.000 Euro für die Finanzierung von Kinderwunschbehandlungen vorgesehen. Das Förderprogramm soll auch in den nächsten Jahren erhalten bleiben. Bei der 2. und 3. Behandlung werden die Paare mit einer Pauschale bis zu 900 Euro pro Behandlung entlastet, für die vierte Behandlung wird ein Zuschuss von 1.600 bis 1.800 Euro gezahlt.

112 Förderbabys in Sachsen geboren

Voraussetzung ist, dass das jeweils betroffene Paar miteinander verheiratet ist, das Alter der Frau zwischen dem vollendeten 25. und dem vollendeten 40. Lebensjahr liegen, das Alter des Mannes zwischen dem vollendeten 25. und dem vollendeten 50. Lebensjahr liegt. Außerdem müssen die Behandlungen in einer in Sachsen befindlichen Einrichtung durchgeführt werden, die Paare müssen seit mindestens einem Jahr ihren Wohnsitz im Freistaat Sachsen haben und es darf kein Leistungsanspruch gegen eine private Krankenversicherung bestehen.

FAKTuell-LeseTipp: Das Selbst und das Ich - Spurensuche

  Frühzeitige Meldung -
Azubis in betrieblicher Ausbildung drohen keine leistungsrechtlichen Nachteile, wenn sie sich bei der Arbeitsagentur erst melden, wenn sie nicht übernommen wurden. Eine frühzeitige Meldung wird dennoch empfohlen, da so die Jobchancen deutlich wachsen. Mit der frühzeitigen Meldung bei der örtlichen Arbeitsagentur sollen Arbeitsuchende die Zeit während der Kündigungsfrist gezielt nutzen, um sich bereits nach einer neuen Beschäftigung umzusehen. Die Agentur für Arbeit hilft bei der möglichst nahtlosen Jobsuche.
 
  Chancen für Akademiker -
die Auslandsvermittlung Dresden informiert am 17. Juni zu Chancen im Ausland speziell für Leute mit Hochschulabschluss Los gehts 16 Uhr im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Bautzen, Neusalzaer Str. 2.
 
  Premiere in der KulturFabrik -
ein großer Müllhaufen mitten im Wald und das trotz des Schildes "Müllabladen verboten". Der gute alte Baum ist sehr verärgert, denn ständig bringt ein Mitarbeiter der Stink & Stunk GmbH neuen Unrat in den Wald. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt sondern auch gefährlich, denn Schmutz und Müll lässt die Lumpenhexe wieder zum Leben erwachen, die nun ungestört ihr Unwesen treiben kann. So gerät auch Felix in ihre Fänge und seine Freunde haben arge Not, ihn zu befreien.
Liegt viel Müll im Wald, kann die Lumpenhexe (Bettina Groß) wieder zum Leben erwachen. Foto: Christian Völker

Das Umweltgrusical "Die Hexe vom Lumpenwald" aus der Feder von Alfons Förster befasst sich auf unterhaltsame Weise mit den Themen Freundschaft und Umwelt. Flotte Dialoge, Musikstücke und Gesangseinlagen sorgen für abwechslungsreiches Spiel, das von Amateurschauspielern der Hoyerswerdaer KulturFabrik in Szene gesetzt wird. Premiere: Sonntag, 20. Juni 2010, 15:30 Uhr, KulturFabrik Hoyerswerda (Alte Berliner Straße 26). Eintritt 3 Euro. Reservierungen möglich unter 03571-9749049

  1.200 Anmeldungen  -
beim Europamarathon in Görlitz laufen an diesem Sonntag Hunderte Sportler über Grenzen. Nach Angaben der Organisatoren sind bislang rund 1200 Teilnehmer angemeldet. Die mehr als 42 Kilometer lange Strecke führt auf rund 15 Kilometern durch die polnische Nachbarstadt Zgorzelec. Neben Läufern gehen auch Inline-Skater, Tretrollerfahrer sowie behinderte Sportler im Handbike an den Start. Die meisten Teilnehmer treten beim Halbmarathon an. Nachmeldungen für den Lauf durch zwei Länder sind am Wochenende noch möglich. Der Europamarathon findet seit 2004 alljährlich statt.
 
  Kein Geld für Nachwuchsimker  -
Brandenburgs Nachwuchsimker erhalten erstmals seit Jahren keine Fördermittel vom Land. Die 800.000 Euro aus Lottomitteln würden anderen Projekten und Vereinen, etwa der Aidshilfe oder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zugutekommen, sagte Umwelt- und Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) im Potsdamer Landtag. Weil es auch viele andere Bedürftige gebe, habe sich das Ministerium diesmal gegen die Imker entschieden, sagte Tack. Sie hatten 100.000 Euro beantragt. In den vergangenen Jahren förderte das damalige Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz Neu-Imker regelmäßig.
 
  Vandalen unterwegs -
Unbekannte haben in Neustadt am ehemaligen Bahnhofsgebäude insgesamt 29 Fensterscheiben zerstört sowie einen Telefonkasten beschädigt. Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen, die Angaben zu den Tathandlungen bzw. den Tätern machen können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Ebersbach unter der Rufnummer 03586/7602-0 entgegen.
 
  "Projekt Futurino" -
um das Verständnis für Natur und Umwelt zu fördern, stellt die Initiative "Projekt Futurino" von Persil der Kindertagesstätte Wurschen 1.600 Euro für einen Sinnespfad bestehend aus einem Kräuter-, Gemüse- und Obstgarten zur Verfügung. Am 11. Juni wird der Scheck übergeben.
 
  Skaten für Kids -
für einen Skater-Workshop können sich Kinder ab sofort in Wilthen anmelden. Am 12. Juni wird gezeigt, wie es richtig geht. Meldungen 0162-4638230 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 
  Faszinierende Wissensspeicher -
Harald Stäuble vom Sächsischen Landesamt für Archäologie berichtet am 8. Juni 19 Uhr im Elementarium - Museum der Westlausitz Kamenz über die Entdeckung eines 7.000 Jahre alten Holzkastenbrunnens. Als der Braunkohletagebau in Zwenkau bei Leipzig erweitert werden sollte, untersuchten Archäologen das Gelände.
Ausgrabung eines Holzkastenbrunnens unter Laborbedingungen
Im Bereich des aufgegebenen Dorfs Eythra entdeckten sie einen Brunnenkasten der frühen Jungsteinzeit, von dem noch einige Bohlenlagen erhalten waren. Die vier Bohlen der untersten Lage waren sogar miteinander verzapft worden. Dies war der erste Nachweis einer Holzverzapfung in Europa überhaupt. Noch sind Brunnen aus der Jungsteinzeit eine Rarität, doch die mittlerweile entdeckten 18 Exemplare verändern drastisch unseren Blick auf die bandkeramische Kultur. Denn in diesen Wasserstellen überdauerten organische Materialien, wie Hölzer, Schnüre, Bast und mikroskopisch kleine Samen und Pollen oder Käferreste, die Jahrtausende. Bisher erforschte man Steingeräte und Keramikfunde. Die empfindlichen Nassfunde dienen Archäologen und Naturwissenschaftlern heute als regelrechter Wissensspeicher und erlauben bislang unbekannte Einblicke in die damalige Flora und Fauna.
 
  Fahrstuhl außer Betrieb -
der Aufzug zwischen Kornmarkt-Center und Karl-Marx-Straße ist derzeit außer Betrieb. In den vergangenen Tagen hatten Randalierer den Aufzug auf der Seite des Bautzener Kornmarkt-Centers zerstört. Daraufhin wurde auch der Aufzug auf der Karl-Marx-Straße stillgelegt. Mütter mit Kinderwagen, Senioren sowie Behinderte wird empfohlen, den Übergang am Kornmarkt-Center zu nutzen.
 
  Weißenberger Straße gesperrt -
die Weißenberger Straße wird ab Montag, dem 7. Juni 2010, nur stadteinwärts befahrbar sein. Grund sind Bauarbeiten am Abwasserkanal zwischen Einmündung B6 und der Kirschallee. Der aus Weißenberg kommende Verkehr wird über die Niederkainaer Straße umgeleitet. Die Zufahrt bis zur Deponie Nadelwitz sowie zur Nadelwitzer Straße ist möglich. Im Zuge weiterer Bauarbeiten auf der B6/Löbauer Straße wird es in diesem Bereich auch nach Abschluss der Arbeiten Ende Juni 2010 zu Verkehrseinschränkungen kommen.
 
  "Zeigt her eure Kitas"  -
zehn Kindertagesstätten im Landkreis Görlitz sind beim Wettbewerb "Zeigt her eure Kitas" erfolgreich gewesen. Zu den Gewinnern gehören zwei Tagesmütter, ein Hort und sieben Kitas aus dem gesamten Kreisgebiet. 30 Einrichtungen hatten sich beteiligt.
 
  Bekassinen und Sonnentau -
auf einsamen Pfaden führt Museumszoologe Olaf Zinke Naturfreunde am 12. Juni von 10 bis 14 Uhr rund um das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Dubringer Moor. In dem letzten großflächigen Niedermoor der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft erwacht das Leben erst spät im Frühling. Milliarden Torfmoose speichern hier das Regenwasser wie ein Schwamm und halten so den Boden lange kühl. Die unscheinbare Moosbeere, das braune  Schnabelried und der Mittlere Sonnentau beginnen auf dem nass-kalten Moorkörper im Mai mit der Blüte. Im Moor finden seltene atlantische und boreale Pflanzen genauso ihren Lebensraum wie botanische Hungerkünstler, denen auf dem nährstoffarmen Moorboden die wuchernde Konkurrenz fehlt.
Pressefoto (Deutsche Wildtier Stiftung/T. Martin ): Kranich
Auch die Tierwelt ist an diesem Ort speziell. Mit etwas Glück lauschen Sie dem glockenhellen Ruf der Rotbauchunken an den Fischteichen, dem Trompeten der Kraniche oder dem Meckern der "Himmelsziege". Hoch oben ist zudem nicht selten der König der Lüfte zu entdecken: Der Seeadler. Mit seiner majestätischen Flügelspannweite von bis zu 2,50 Meter ist er der größte Greifvogel in Mitteleuropa. Gut ausgerüstet mit Wanderschuhen, wetterfester Kleidung, Fernglas, Trinken und Proviant wird die vierstündige Wanderung zum bleibenden Naturerlebnis. Anmeldungen unter Telefon 03578-78830.
 
  Zeitzeugen in Bautzen -
am 9. 6. 19.00 Uhr findet im Sorbischen Museum auf der Bautzener Ortenburg im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung die zweite Gesprächsrunde mit Zeitzeugen unter dem Titel "Damals in der DDR - II. Von 1960 bis 1989" statt, die der sorbische Rundfunkjournalist Beno Belk moderieren wird. Zu seinen Gästen zählen der langjährige Vorsitzende der Domowina Jurij Groß, der ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums des Inneren der DDR, Abteilung Sorbenfragen, Milan Funke, die Schauspielerin Janina Brankatschk, der Landwirt Kurt Lattke und der katholische Geistliche Dekan Clemens Rehor. Gezeigt werden Filmsequenzen über das Festival der sorbischen Kultur 1985 und über die nationale Organisation der Sorben, die Domowina. Die Veranstaltung findet in sorbischer Sprache statt, eine Simultanübersetzung ins Deutsche ist gewährleistet.
 

Kommentare  

 
0 #1 Jentsch 2010-06-05 19:23
Zeitzeugen in Bautzen
Falsche Angabe: Milan Funke war Mitarbeiter des Sektors sorbische Kultur im Ministerium für Kultur


W.Jentsch
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