hochwasserschutz

Einer dieser Kameraüberwachungspunkte befindet sich unmittelbar an der Neißebrücke, wo vor einigen Jahren der Gedenkstein für das Hochwasser 2010 aufgestellt wurde.   Foto: Rolf Hill 

Neue Überwachungen des Flusspegels der Neiße sollen künftig die Grenzstadt Hrádek nad Nisou (Grottau) und damit zumindest indirekt auch Zittau rechtzeitig vor drohendem Hochwasser schützen. Dank eines Gemeinschaftsprojekts im Rahmen der EU-Förderung über Ziel 3/Cíl 3 zwischen der Tschechischen Republik und dem Freistaat Sachsen konnten kürzlich vier Kameras zur Überwachung des Pegels in der Stadt installiert werden.

 

Mit Hilfe der aufgenommenen und weiter übermittelten Bilder werden nach Ansicht der Stadtverwaltung die Feuerwehr und das Krisenmanagement immer über den aktuellen Stand informiert sein und im Falle einer bedrohlichen Situation schneller und effizienter reagieren können. Natürlich sei die Beschaffung der neuen Kameras auch für die Partner jenseits der Grenze vorteilhaft, betont man im Rathaus von Hrádek nad Nisou.

Das sei ein Grund dafür gewesen, im Rahmen des Städtebundes „Kleines Dreieck Bogatynia-Hrádek nad Nisou-Zittau“ das Gemeinschaftsprojekt eines internen Kommunikationssystems mit Handys und Funkstationen zu erwerben. Wie Stadträtin Hedvika Zimmermannová gegenüber dem regionalen Fernsehsender  RTM TV erklärte, würde das gesamte Projekt etwa 487 000 Euro kosten. Allein die Anschaffung der Kameras und Kommunikationssysteme sei mit 488 000 Kronen (etwa 19 520 Euro) veranschlagt.

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