Vor zehn Jahren, am 8. November 2003 öffnete das Görlitzer Naturkundemuseum nach vierjähriger Schließung wieder für seine Besucher. Mehr als 300.000 Personen haben die Ausstellungen seither besucht.
Xylander Und Neumann eroeffnen Naturkundemuseum Görlitz
Der Tag der Wiedereröffnung war mit Spannung und Ungeduld von der Görlitzer Bevölkerung herbei gesehnt worden. Zwar gab es während der Bauzeit kleine Interrimsausstellungen in einem Ladengeschäft in der Elisabethstraße, die aber nur einen Vorgeschmack auf das geben konnte, was die Besucher zukünftig erwarten würde.

Bis es so weit war, wurde aber zunächst kräftig durch den Freistaat investiert. Rund 3,3 Millionen Euro waren notwendig, um das Gebäude umfassend innen und außen zu sanieren.
Damit einhergehend wurde der größte Teil der Ausstellungen vollkommen neu konzipiert, wie der Lebendtierbereich im ehemaligen Kohlenkeller, die „Tiere und Pflanzen der Oberlausitz“, „Erdgeschichte der Oberlausitz“, die Bodensäule im neu geschaffenen Treppenhaus und eine Ausstellung zur Evolution. Die Bereiche „Regenwald“ und Savanne“ wurden modernisiert im 2. Obergeschoss wieder aufgebaut.
Neu geschaffen wurde die Möglichkeit, jeweils zwei Wechselausstellungen parallel zu zeigen. Zu diesem Zweck wurde ein Besprechungsraum in den „kleinen“ Sonderausstellungsraum umgewandelt. Mittlerweile wurden in diesen beiden Räumen 60 Ausstellungen präsentiert.
Die Besucherreaktionen drückten Begeisterung über die neuen Ausstellungen aus. Dem Görlitzer Museum war es gelungen, damit neue Standards für die Naturkundemuseen zu setzten.

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