* Schulbusunfall in den Morgenstunden -
Zwei als Schulbus gekennzeichnete Fahrzeuge sind am Freitagmorgen zwischen Brauna und Liebenau aus bislang ungeklärter Ursache mit einander kollidiert. Ein VW Sharan und ein Omnibus berührten sich auf gerader Strecke seitlich im Gegenverkehr. Dabei entstand Sachschaden an den Fahrzeugen in Höhe von etwa 1.500 Euro. Beide Schulbusse konnten nach der Unfallaufnahme ihre Fahrt fortsetzen und die Schulkinder zu den jeweiligen Schulen bringen. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme waren der Polizei keine verletzten Personen bekannt.
Im Laufe des Tages meldete die Grundschule Brauna der Polizei, dass sich 18 Schulkinder in Folge des Unfalls in ärztliche Behandlung begeben haben. Die Art und Schwere der Verletzungen sowie das Alter der betroffenen Kinder sind der Polizei zu derzeitigem Stand noch nicht umfassend bekannt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und sucht Zeugen und Geschädigte des Unfalls. Eltern der verletzten Kinder werden gebeten, sich im Polizeirevier Kamenz auch telefonisch unter 03578-3520 zur Vorgangsnummer 6973/12/288411 zu melden. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sachdienliche Hinweise ebenfalls dem Polizeirevier Kamenz mitzuteilen.
* Tödlich verletzt -
Am Freitagnachmittag hat sich bei Reichenbach/O.L. ein tragischer Verkehrsunfall mit einer getöteten und drei schwer verletzten Personen ereignet.
Ein Ford Escort war an der Kreuzung B 6 und der Ortsverbindungsstraße von Döbschütz kommend (S 124) in den Kreuzungsbereich eingefahren und dabei mit einem Lkw Scania kollidiert. Der unbeladene Holztransporter befuhr die vorfahrtberechtigte Bundesstraße aus Richtung Görlitz. Trotz einer sofortigen Gefahrenbremsung konnte der 35jährige Lkw-Fahrer einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Der Ford wurde aufgrund der Kollision nach rechts in die Böschung geworfen und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der 74jährige Fahrer wurde schwer verletzt in einen Klinikum eingeliefert, seine 75jährige Ehefrau schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen.
Aufgrund der Kollision wurde der Scania nach links in den Gegenverkehr abgeleitet und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Skoda Suberb. Die 64jährige Skoda-Fahrerin wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Ihre 68jährige Beifahrerin wurde schwerverletzt in ein Klinikum gebracht.
Die Bundesstraße B 6 war im Bereich der Ortslage Reichenbach/O.L. bis in die Abendstunden hinein für etwa sechs Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde über Nebenstraßen umgeleitet. Der Skoda und auch der Ford Escort erlitten Totalschaden und mussten geborgen werden, auch der Scania samt Auflieger war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Schwere Technik kam zum Einsatz, um die Fahrzeuge zu bergen. Die Höhe des entstandenen Schadens wurde noch nicht näher beziffert, wird aber deutlich in die 10.000-de Euro gehen.
Die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach/O.L. war mit drei Fahrzeugen und 14 Kameraden im Einsatz, beseitigte das Trümmerfeld, barg die Getötete aus dem Unfallwrack und nahm die am Unfallort ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten der Fahrzeuge auf. Ein Unfallsachverständigenteam nahm vor Ort Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Unfallursache auf. Polizeibeamte waren auch zur Verkehrsregelung eingesetzt. Hier zeigte ein 35-jähriger Fernfahrer wenig Verständnis für die seiner Meinung nach vollkommen unnötige Straßensperrung und beleidigte einen verkehrsregelnden Polizisten mit wüsten Beschimpfungen...
* Mann fuhr gegen Baum -
Während die Unfallaufnahme bei Reichenbach/O.L. noch in vollem Gange war, wurde die Polizei zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall alarmiert. Ein Mann (Alter bislang unbekannt) war zwischen Horscha und Mücka auf gerader Strecke mit einem Kleintransporter Renault von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum gefahren.
Der Fahrer war offenbar alleinbeteiligt aus bislang unklarer Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Er wurde bei der Kollision mit dem Baum in dem Fahrzeug eingeklemmt und war beim Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar. Die Feuerwehren aus Niesky und Mücka waren mit insgesamt 19 Kameraden im Einsatz. Sie befreiten den Schwerverletzten aus dem Auto. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in ein Klinikum. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Renault erlitt Totalschaden. Die Schadenssumme wurde bis dato nicht näher beziffert.
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