* Landratsamt teilweise nicht erreichbar -
Durch größere Störungen im Sächsischen Verwaltungsnetz, betrifft zum Beispiel Telefon- und Rechentechnik, ist die Arbeitsfähigkeit von Behörden in Ostsachsen zum Teil stark beeinträchtig. Das betrifft auch mehrere Standorte des Landratsamtes Görlitz. So ist derzeit auch das Jobcenter Görlitz telefonisch nicht erreichbar. Das betrifft auch die Servicenummern. An der Beseitigung der Schäden wird gearbeitet.
* Das richtige Grab -
Die Friedhofsführung mit dem Titel „Das richtige Grab“ zog am 5. Juli nicht nur viele interessierte Bürger auf den Friedhof, sondern auch Fachleute aus dem Friedhof nahe stehenden Branchen: Bestatter, Trauerredner, Steinmetze, Gärtner, Seelsorger und ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospizdienstes an. 
Auch einige Stadträte waren der Einladung gefolgt - sind sie es doch, die über eine Satzung abstimmen und damit Einfluss auf die Geschehnisse haben. Bereits im August vergangenen Jahres wurde mit der Planung der Anlage begonnen - das „Netzwerk“ aus Grabmalherstellern, Gärtnern und Verwaltung musste erst geknüpft und entsprechende Gebühren kalkuliert werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 12 wunderschön bepflanzte Gräber mit interessanten Grabmalen aus dem heimischen Gestein Soraer Lamprophyr oder aus Holz; eine kleine feine Gräberschau, fast wie bei einer Gartenschau. Für Interessierte: Görlitz, Alter Friedhof, Grabfeld B, in der Nähe des Hauptweges an der I - Mauer. Für Kenner: nahe beim Hoffmann - Engel und dem Riedel - Grab.
* Mehr Lausitz -
Veranstaltungen sollen künftig stärker am Thema Oberlausitz/Lausitz ausgerichtet werden. Dafür hat sich der Landrätekonvent auf seiner Sitzung in Bautzen ausgesprochen. Dazu gehörten zum Beispiel der Lausitzer Musiksommer oder regionale Messen wie Konventa, BUT, WIR und Seenlandmesse.
Ein "Tag der Oberlausitz" soll es aber nicht geben. Begründet wird das mit nicht gewollten Dopplungen wie dem Tag der Sachsen und dem Umstand, dass die Begrifflichkeit Oberlausitz nicht ausschließlich mit den Territorien der Landkreise Bautzen und Görlitz in Verbindung zu bringen ist. So wurde auf die kursächsischen Traditionen des westlichen Teils des Landkreises Bautzen als auch auf niederschlesische in Teilen des Landkreises Görlitz verwiesen.
* Stadtjugendfeuerwehr im Spreebad -
Ein spannendes Programm mit verschiedenen Wettkämpfen, Sport und Spiel erwartet die Kinder und Jugendlichen der Stadtjugendfeuerwehr Bautzen vom 13. bis 15. Juli. An diesem Wochenende führt die Jugendfeuerwehr Bautzen ihr nun schon 17. Jugendfeuerwehrzeltlager im Spreebad Bautzen durch. Daran nehmen etwa 70 Mitglieder der Ortsjugendfeuerwehren Bautzen-Mitte, Kleinwelka, Niederkaina, Salzenforst und Stiebitz teil. Das Zeltlager findet während der Öffnungszeiten des Spreebades statt. Für die Besucher des Freibades besteht so die Möglichkeit, am Samstag ab 10:00 Uhr die Technik der Feuerwehr zu bestaunen und mit Feuerwehrleuten ins Gespräch zu kommen. Für die kleinen Besucher stehen die Kübelspritze und andere Geräte zum Ausprobieren bereit.
* Radweg frei -
Der erste Abschnitt des neuen Radweges auf der ehemaligen Bahntrasse durchs Cunewalder Tal ist frei. Die Strecke liegt zwischen der B96 in Halbendorf und dem früheren Cunewalder Bahnhof gegenüber des Gemeinde- und Bürgerzentrums. Beim zweiten Abschnitt wird derzeit der Asphalt aufgetragen.
* Kein Schadensersatz wegen Mobilfunkmast -
Eine Frau aus Wittichenau bekommt keinen Schadensersatz oder Schmerzensgeld wegen des Betriebs einer Mobilfunksendeanlage. Das hat das Landgericht Bautzen entschieden und die Klage abgewiesen. Die Klägerin müsse die von der Mobilfunkanlage der Beklagten ausgehenden elektromagnetischen Felder entschädigungslos dulden. Die Frau hatte mindestens 10.000 Euro verlangt, wollte außerdem den Betrieb der Anlage untersagen lassen. Sie könne seit dem Betriebsbeginn der Mobilfunkanlage im Dezember 2008 nicht mehr beschwerdefrei leben. Seit diesem Zeitpunkt leide sie unter Herz-, Blutdruck- und Konzentrationsproblemen. Aufgrund der elektromagnetischen Strahlung sei sie arbeitsunfähig geworden.
* Seniorin wusste sich zu helfen -
Als die Polizei in Görlitz die Meldung erhielt, dass eine 75jährige Frau, die mit einer Bus-Reisegruppe Görlitz besucht hatte, verschwunden war, leiteten die Beamten sofort Suchmaßnahmen ein. Die Entwarnung kam erst am Abend: Die Damen hatte den Bus verpasst und war mit dem Zug nach Dresden zu ihrem Hotel gefahren. Dort saß sie bereits beim Abendessen im Restaurant, als die Reisegruppe ankam.
* Fahndungserfolg durch Fahrradkontrolle -
Weil ein 18jähriger Radfahrer verkehrswidrig den Gehweg der Stieberstraße befuhr, wurde er durch eine Polizeistreife des Polizeirevieres Bautzen kontrolliert. Bei der polizeilichen Überprüfung der Rahmennummer des mitgeführten Mountainbikes stellte sich heraus, dass es gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben war. Bei der durchgeführten Kontrolle konnte sich der Radfahrer nicht ausweisen und gab gegenüber den Beamten bewusst falsche Personalien an. Außerdem leistete er aktiven körperlichen Widerstand gegen die kontrollierenden Polizisten. Das Fahrrad wurde durch die Polizei beschlagnahmt und wird dem Eigentümer übergeben. Der junge Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
* Fahrrad vom Dach gefallen -
Die Polizei sucht den Finder eines Fahrrades, das einem Auto auf der A 4 vom Dach gefallen ist. Am Kilometer 80 bemerkte der Autofahrer das, vor dem Tunnel Königshainer Berge. Eine sofortige Suche - auch mit der Autobahnmeisterei - verlief ohne Erfolg. Nun werden sowohl das hochwertige Mountain-Bike als auch der Finder des Rades gesucht. Das Rad hat einen Wert von 2.000 Euro. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier in Bautzen unter 03591-3670 entgegen.
* Förderung von Maßnahmen -
Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) fördert ab August 2012 drei verschiedene Maßnahmen zum Energiepflanzenanbau.
Um diese Förderung zu erhalten, ist eine Antragstellung bis zum 15. August erforderlich. Dazu gehören Anlagen von Kurzumtriebsplantagen zur Minderung von Wassererosion, die Etablierung neuer Energiepflanzen und die Humusanreicherung im Energiepflanzenanbau. Ansprechpartner: 0351-5642333.
* Stationäre Patientenzahlen steigen -
Die Oberlausitz-Kliniken gGmbH verzeichnen in den Krankenhäusern Bautzen und Bischofswerda einen Patientenzuwachs. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 gab es bei den stationären Behandlungsfällen ein Plus von rund 500 Patienten. Im Krankenhaus Bautzen wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund vier Prozent mehr stationäre Patienten versorgt als im Vorjahreszeitraum.
Wachsende Patientenzahlen konstatierten am Standort Bautzen insbesondere die Fachrichtungen innere Medizin, Chirurgie, Augenheilkunde und Frauenheilkunde/Geburtshilfe. "Die Frequenz, mit der Patienten unsere Krankenhäuser aufsuchen, ist gewachsen", resümiert der Geschäftsführer der Oberlausitz-Kliniken gGmbH, Reiner E. Rogowski. "Das ist ein erfreulicher Beleg für das Vertrauen, das die Patienten und die niedergelassene Ärzteschaft als zuweisende und beratende Ärzte in unsere Häuser haben."
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