* Unwetterfront fordert weiteres Todesopfer -
Ein 64jähriger Mann hatte sich während eines Gewitters unter einem Carport in Neusalza-Spremberg, Poststraße, aufgehalten. Plötzlich schlug ein Blitz in eine in unmittelbarer Nähe stehende Eiche ein und wurde über das Wellblechdach abgeleitet. Der Blitzschlag verletzte den Mann tödlich.
* Hochwasserlage im Landkreis Görlitz -
Erinnerungen an August 2010 wurden am Wochenende wach.
Die Hochwasserlage in Teilen des Landkreises Görlitz hat sich weiter entspannt. Der Katastrophenalarm in Waldhufen wurde am Sonntag um 19:15Uhr in Folge des gesunkenen Pegelstandes aufgehoben. Der Katastrophenvoralarm in Kemnitz (OT von Bernstadt) wird um 22 Uhr nach Fertigstellung der Arbeiten am Damm des Rückhaltebeckens aufgehoben.
Am Damm wurde eine "Deichscharte" errichtet, d.h. in Fließrichtung wird der Damm linksseitig geöffnet, um ihn damit zu entlasten.
Am Pegel Jänkendorf/Schwarzer Schöps wurde der Richtwert der Alarmstufe 3 unterschritten. Am Pegel Sproitz/Schwarzer Schöps ist der Hochwasserscheitel im Bereich der Alarmstufe 3 erreicht, ein Rückgang der Wasserführung hat eingesetzt.
Am Pegel Boxberg wurde der Richtwert der Alarmstufe 3 Sonntag um 17:30Uhr überschritten. Es wird erwartet, dass der Scheitel 3,60 Meter erreicht, aber 3,75 Meter nicht überschreiten wird. Im Verlaufe des Montags bildet sich ein langgestreckter Hochwasserscheitel aus.
Beim klassifizierten Straßennetz gibt es weiterhin folgende Einschränkungen: Der Knotenpunkt S 122/124 Döbschütz, die K 8409 in der Ortslage Sohland/a.R., die S 143 in Bischdorf und die K 8678 Lawalde-Streitfeld sind weiterhin voll gesperrt. An der B6 ist der Abzweig Zoblitz halbseitig gesperrt. Viele Gemeindestraßen sind aber weiterhin nur eingeschränkt nutzbar.
* LINKE: Kein Verkauf von Adressen -
Am 28.06. hat die Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP mit ihrer Parlamentsmehrheit eine Änderung des Meldegesetzes beschlossen. Nach der Gesetzesänderung ist es Kommunen gestattet, kommerziellen Firmen wie Werbeunternehmen, Inkassobüros usw. Daten aus dem Bestand des Melderegisters zu verkaufen.
Mirko Schultze, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Stadtrat fordert eine freiwillige Verzichtserklärung der Stadt Görlitz. "Es kann nicht sein, dass Daten welche die Bürger, der Stadt überlassen mussten, jetzt dazu genutzt werden, kommerzielle Werbung zielgerichtet zu platzieren.
Die vorgesehene Möglichkeit einer Sperrung der Daten, wenn der/die Betroffene aktiv widerspricht, ist blanke Augenwischerei. Um ihr Recht wahrzunehmen, müssten alle Bürgerinnen und Bürger, auf das Einwohnermeldeamt gehen und aktiv widersprechen, dies ist unrealistisch."
"Ein freiwilliger und öffentlich artikulierter Verzicht der Stadt Görlitz, auf den Verkauf der Daten ihrer Bürgerinnen und Bürger, würde als klares Signal der Stadt für den Schutz der Rechte ihrer Einwohner verstanden werden." so Mirko Schultze weiter.
Sollte die Stadtverwaltung sich nicht an die Seite ihrer Bürgerinnen und Bürger stellen, wird die Linksfraktion mit entsprechenden Anträgen im Stadtrat versuchen Mehrheiten für den Schutz der Daten zu finden.
* 1.000 Jahre Bautzen -
lebendig in 180 Bildern Ein Poster zu 1.000 Jahre Bautzen ist jetzt im Museum Bautzen erhältlich. Es hat eine Auflage von 1.000 Stück. Das Poster bietet einen Überblick über die Geschichte der mittelalterlichen Stadt Bautzen. In dieser Synopse sind Objekte und Bilder aus verschiedenen Jahrhunderten vereint. Symbolisch und ausschnitthaft stellen sie die wichtigsten Meilensteine der Stadtgeschichte dar. Mit den Texten geben die Bilder ein schlüssiges Gesamtbild zur jeweiligen Epoche. Der Betrachter kann berühmten Persönlichkeiten in ihr Jahrhundert folgen und historisch-kulturelle Fakten erfahren. Durch einen farbigen seitlichen Zeitstreifen sind sowohl Kriegs- und Friedenszeiten als auch die verschiedenen Länder- und Herrschaftszugehörigkeiten der Stadt in Bezug auf die Jahrhunderte ablesbar.
* Tödlicher Unfall -
Eine 48jährige Radfahrerin befuhr in Ottendorf-Okrilla den Feldweg aus Richtung Gewerbegebiet (Bergener Ring) kommend in Richtung des unbeschrankten Bahnüberganges. Sie überquerte diesen trotz optischen und akustischen Signalen. Dabei wurde sie von der in Richtung Königsbrück fahrenden Städtebahn erfasst und tödlich verletzt.
* Dachstuhlbrand -
Blitzschlag war die Ursache für einen Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses in Görlitz. Eine Hausbewohnerin hatte entsprechende Geräusche und den Brandgeruch wahrgenommen und sofort die Feuerwehr verständigt. Der Dachstuhl brannte völlig aus und die darunter befindlichen Wohnungen wurden durch das Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.
Glücklicherweise blieben alle Personen unverletzt. Der vorläufig geschätzte Sachschaden beträgt ca. 80.000 Euro. Aus den Nachbareingängen mussten 16 Familien (ca. 40 Personen) vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr war mit 46 Kameraden und 15 Fahrzeugen im Einsatz.
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