* Blaualgen im Stausee Quitzdorf -
Das Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz warnt vor dem Baden im Quitzdorfer Stausee. Dort besteht zur Zeit eine starke Blaualgenentwicklung. Analysiert wurden die Blaualgen von der Landesuntersuchungsanstalt Dresden anhand einer Wasserprobe, die vom Gesundheitsamt am 19.Juni entnommenen wurde. Die nachgewiesenen Algen gelten als potentielle Toxinbildner und können zur gesundheitlichen Gefahr für Badende werden.
Gleichzeitig wurde bei der Vor-Ort-Bestimmung eine Sichttiefe von nur 0,20 Meter gemessen. Die Unterschreitung der Mindestsichttiefe von einem Meter ist mit Sicherheitsrisiken bei der Wasserrettung verbunden.
* "Stadtwerke Underground" gewinnen EM -
Durch ein entscheidendes Kopfballtor in der Nachspielzeit siegte das Team "Stadtwerke Underground" bei der 1. Eckball Meisterschaft (EM) Görlitz. Das ungewöhnliche Turnier, Teil des Projekts "Entdecke die Ecke!", war hitzig umkämpft. Fünf Teams spielten um den EM-Pokal und begeisterten auch die Zuschauer an der Elisabethstraße. Das Eckige ins Eckige zu kicken oder zu köpfen, gelang zunehmend besser.
Dabei bleibt ein eckiger Fußball ein Spielgerät, dessen Handhabung/besser: Fußhabung nicht nur Technik, sondern auch Glück verlangt. Ungeahnte Ballsprünge provozierten manches "Luftloch" oder brillante Eigentore. Nur aufgrund der geringeren Anzahl geschossener Treffer belegte das Team "Eck Attack" den zweiten Platz. Die Wirtschaftsjunioren, "Die Füchse" sowie das Team von "Art of People" folgten im Klassement. Letztere Spielvereinigung profilierte sich als Mix-Team und bewies, dass Eckball auch geeignet ist, die historische Trennung von Herren- und Damenfußball zu überwinden.
Der Rufe zur Revanche erklang sofort nach Abpfiff. Eine EM kommt nur alle vier Jahre und sie findet immer woanders statt. Aber nicht jedes Spiel hat nur 90 Minuten und dass der Ball immer rund sei, hat dieser Wettkampf ja bereits widerlegt.
* Geschwindigkeitskontrolle in Neucunnewitz -
Durch Kräfte des Fachdienstes Verkehr wurde am Montag eine Geschwindigkeitskontrolle auf der S 111 in Neucunnewitz durchgeführt. Die dort zulässigen 50 km/h empfanden einige Fahrzeugführer wohl als Richtwert. Immerhin waren von 240 in fünf Stunden gemessenen Fahrzeugen 63 zu schnell unterwegs - also fast jedes vierte Auto. 52 Fahrer kamen mit einem Verwarngeld davon, in elf Fällen wird eine Bußgeldanzeige folgen. Ein Bußgeld geht immer mit Punkten in Flensburg einher. Den "traurigen Spitzenreiter", welcher mit unglaublichen 105 km/h - also mehr als dem Doppelten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit - unterwegs war, erwartet zudem ein Fahrverbot. Neben den Geschwindigkeitsverstößen wurden noch ein Verstoß gegen die Gurtpflicht und zwei Verstöße gegen das Handyverbot geahndet.
* Görlitzer Sagenliteratur - 
Kaum eine Touristengruppe versäumt eine sachkundige Führung durch die Gassen von Alt-Görlitz, der "schönsten Stadt Deutschlands", wie der Gründer der Deutschen Stiftung Denkmalpflege und Ehrenbürger von Görlitz, Professor Gottfried Kiesow, befand. Ob am Nachtschmied-Winkel Obermarkt 14/15, der Verrätergasse, der Peterskirche, auf dem Nikolaifriedhof oder am Heiligen Grab - immer wieder lauschen die Besucher an den geschichtsträchtigen Orten besonders interessiert den mit ihnen verbundenen Sagenerzählungen. Vielen Görlitzern, die es hinaus in die weite Welt verschlagen hat, sind die Sagenbücher zu Görlitz eine liebe Erinnerung an die Heimat.
* Zum Start in die Sommerferien -
Morgen beginnen mit dem Sommeranfang die Schulferien in Brandenburg. Die Badestellen des Landes laden zum Ferienbeginn mit ausgezeichneter und guter Wasserqualität alle Badegäste, kleine und große Wasserratten ein. Wenn das Wetter mitspielt, ist Ferienbadespaß an allen ausgewiesenen Badestellen von Prenzlau bis Senftenberg und Frankfurt (Oder) bis Brandenburg an der Havel garantiert. Nach Abschluss der zweiten Regelüberwachung der Badegewässer bescheinigen die Gesundheitsämter allen Badestellen eine ausgezeichnete bis gute Wasserqualität. Brandenburgs Badegewässer erfüllen die hohen EU-Anforderungen.
* Baden im Berzdorfer See -
Am 19. Juni hat die Stadt Görlitz die Wasserrechtliche Genehmigung zum Baden an drei Stellen des Berzdorfer Sees erhalten. Die Badestellen "Hagenwerder", "Nordoststrand" und "Blaue Lagune" sind von der Unteren Wasserbehörde grundsätzlich zum Baden freigegeben worden. Sowohl die Stadt Görlitz als auch die Gemeinde Schönau Berzdorf werden jetzt die im Bescheid enthaltenen Vorgaben der Behörde umzusetzen und schnellstens die Badestellen einrichten. Nachdem schon vor einigen Wochen Toiletten und Papierkörbe sowie Müllcontainer aufgestellt wurden, müssen nun unter anderem von der DLRG die Bojen ausgebracht und vom Betriebshof die fehlenden Schilder aufgestellt werden. "Bis zum Erlebnistag am Sonnabend wird alles fertig sein", ist Oberbürgermeister Joachim Paulick sich sicher.
Die Stadt Görlitz bittet alle Gäste, sich an den Badestellen und am gesamten See vernünftig zu verhalten. Über die Bade- und Benutzungsregeln kann sich jeder in den Schaukästen der jeweiligen Badestellen informieren, Parkmöglichkeiten sind an allen Badestellen vorhanden. "Wir freuen uns sehr darüber, dass die Görlitzer Verkehrsgesellschaft eine Bushaltestelle direkt am Nordost-Strand eingerichtet hat. So können auch Besucher die Badestelle benutzen, die nicht mit dem Auto oder dem Fahrrad an den See kommen möchten oder können.", sagt OB Paulick. Auch die Badestelle "Blaue Lagune" in Schönau-Berzdorf wird wieder mit dem E-Bus zu erreichen sein.
* Tischdieb erwischt -
Ein 29jähriger entwendete einen Biergartentisch aus Holz vom Festgelände des Bischofswerdaer Stadtfestes. Damit war er auf dem Weg zu seiner Wohnanschrift, als die hinzu gerufenen Polizeibeamten ihn stellten und von seiner Last befreiten. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt.
* Kabeldiebstahl -
Unbekannte Täter stahlen aus einem im Neubau befindlichen Einfamilienhaus bereits verlegte Kabel. Es handelt sich um 20 Meter Strom- und rund zwei Meter Telefonkabel.
* Handy am Ohr -
Ein 31jähriger Radfahrer war in Bautzen auf der Mättigstraße unterwegs als er plötzlich gegen ein parkendes Auto fuhr, stürzte und sich derart verletzte, dass er medizinisch versorgt werden musste. Im Zuge der Ermittlungen zur Unfallursache stellte sich heraus, dass der Radler telefonierend in die Pedale trat und so wohl abgelenkt war. Am Pkw entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
* Vierbeiniger Einbrecher -
In der Nacht zum Montag löste in einem Baumarkt in Görlitz Königshufen der Einbruchsalarm aus. Daraufhin durchsuchten Polizei und Baumarktverantwortliche das Gebäude gründlich und entdeckten den Eindringling. Der Einbrecher war eine schwarz-weiße Katze, die im Baumarkt herumlief. Das Tier wurde in die Freiheit entlassen.
* Maik schwebt weiter -
Auch drei Wochen nach dem Rennen in Madrid schwebt Maik Petzold eigenem Bekunden nach noch auf Wolke Sieben. Grund: In wenigen Wochen ist er Teil des Olympischen Spektakels in London. Der Aufwand ist nicht weniger gering: Statt die Qualifikation ausgiebig zu feiern, ging es geradewegs ins nächste Trainingslager nach Font Romeu.
"Die ersten Tage hatte ich noch mächtig mit meinen müden und schmerzenden Beinen und der Höhenanpassung zu kämpfen. Nach drei Wochen Trainingslager von insgesamt 120 Trainingslagertagen in dieser Saisonvorbereitung fühle ich mich zwar müde aber auch super glücklich, so gut durchgekommen zu sein", so Petzold. Spätestens am 24. Juni beim WTS-Rennen in Kitzbühel kann er wieder um wichtige Punkte und vor allem um Wettkampferfahrungen kämpfen. Das Ganze gibt es am 24. Juni ab 17:10 Uhr in der ZDF-Sportreportage als Zusammenfassung zu sehen.
* Mann verirrt sich -
Ein aufmerksamer Zeuge hat einen 31jährigen Spremberger gefunden, der sich im Tagebau Mühlrose verirrt hatte. Der Mann war nach einem Spaziergang am Nachmittag vom richtigen Weg abgekommen und hatte die Orientierung verloren. Der Ausflügler wurde in Zusammenarbeit mit der Sächsischen und Brandenburgischen Polizei wieder zurück nach Hause gebracht. Er kam mit dem Schrecken davon.
* Maler machten Schule -
Das Motto der Innungsversammlung war im doppelten Sinne zu verstehen. "Maler machen Schule" fand zum einen in der Schule statt und zum anderen sollten die Malermeister diesmal auch praktisch die Werkstätten ausprobieren. Zuerst stellt Schulleiter Dietmar Hamann das BSZ Kamenz, die Ausbildungsmöglichkeiten hier, den hohen Standard der Fachkabinette und Werkstätten bei einem Rundgang vor. Anschließend gab es ein sehr praxisbezogenes Seminar zu neuen Produkten und ihren Anwendungsmöglichkeiten auf der Basis von Glasfasergewebe.
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