Kinderfest -
Am 3. Juni wird auf der Schulstraße 3 in Wilthen ein Kinderfest gefeiert. Motto des Kinderfestes am 3. Juni von 14:00 bis 18:00 Uhr ist die "Fußball-Europameisterschaft 2012". Zusätzlich gibt es am 2. Juni Jugendhaus Open-Air-Kino. Gezeigt wird 18:00 Uhr der Film "Lebe deinen Traum". Anschließend sind Lagerfeuer und Grillen angesagt.
* Ansturm auf das Sommertheater -
10.000 verkaufte Karten - das ist die Bilanz drei Wochen nach Start des Vorverkaufs für den 17. Bautzener Theatersommer. Die begehrtesten Tage für das Freiluftspektakel "Münchhausen und seine Reisen zu Lande, zu Wasser und in der Luft" sind der Premierentag (5. Juli) sowie der 7./14./20. und 21.Juli. Wer an diesen Tagen die Abenteuer des legendären Barons erleben will, muss jetzt schnell seine Karten kaufen.
Gut kommen bei den Zuschauern die günstigen Vorverkaufspreise an. Wer bis 4. Juli seine Karten erwirbt, kann bis zu 35 Prozent sparen. Die Karte für Erwachsene kosten zwischen 11 und 20 Euro, Kinder und Ermäßigungsberechtigte zahlen zwischen 6 und 15 Euro. Ab dem 5. Juli - mit Beginn des Theatersommers - kosten die Karten jeweils in den jeweiligen Preisgruppen drei Euro mehr. Am teuersten wird es für die Kurzentschlossenen. Wer am Vorstellungstag erst seine Karte erwirbt, zahlt nochmals 3 Euro mehr, insgesamt also einen Aufschlag von 6 Euro.
Die Abenteuer des legendären Barons starten am 5. Juli im Hof der Ortenburg. Erzählt wird die Geschichte von Karl Theodor von und zu Münchhausen, der auf seiner nicht ganz freiwilligen Reise durch Russland, über die Meere, im Bauch eines Riesenfischs und selbst bis zum Mond nicht nur die Liebe entdeckt, sondern auch noch einen alten Kriminalfall der Familie löst. Das Stück in sieben Bildern nach Gottfried August Bürger hat Intendant Lutz Hillmann geschrieben. Er wird in diesem Jahr auch wieder Regie führen.
Bühnenbild und Kostüme entwirft Miroslaw Nowotny. In der Titelrolle ist Jonas Lauenstein zu erleben. Bis zum 12. August ist das Freiluftspektakel insgesamt 36 Mal von Mittwoch bis Sonntag zu erleben, am Sonnabend sogar jeweils zweimal um 16 und um 21 Uhr. Knapp 1000 Zuschauer finden auf der Traverse Platz. Dienstags erwarten die Zuschauer wieder die Bautzener Burgfilmnächte um 21.30 Uhr. Das ist eine Gemeinschaftsaktion mit dem Steinhaus-Kino Michel Movie. Die Eintrittskarte zum 17. Bautzener Theatersommer berechtigt vom 1. Mai bis 30. September zusätzlich zum freien Eintritt ins Sorbische Museum.
Der Bautzener Theatersommer lockt jährlich zwischen 25 000 bis 35 000 Besucher in die Stadt und gehört zu den größten Freiluft-Theater-Attraktionen in der Region. Zum ersten Mal gab es 1996 das Freiluftspektakel für die ganze Familie im Hof der Bautzener Ortenburg.
Damals wurde zehn Mal das "Volksstück vom Johannes Karasek genannt der Schrecken der Oberlausitz" gespielt. Die Karten gibt es beim Oberlausitzer Kurier, im Ladenlokal der Kornmarktpassage.
* Auf nach Oehna -
Am 2. Juni lädt der Seesportclub Bautzen e.V. alle kleinen und großen Wassersportfreunde ab 11:00 Uhr in seinen Heimathafen im Bautzener Ortsteil Oehna zum "Tag der offenen Tür" ein. Speziell für die kleinen "Hobbypiraten" steht eine Hüpfburg bereit und es werden mit den verschiedensten Vereinsbooten Schnuppersegeltörns auf dem Bautzener Stausee angeboten.
Gleichzeitig können die Mannschaften beim 4. Bautzener Kutterrace über 400 m Kutterrudern kräftig angefeuert werden.
Mehr Infos: http://www.ssc-bautzen.de/
* Volkskundliche Führung -
Am 3. Juni lädt das Museum Bautzen um 15:00 Uhr zu einer Führung durch seine Abteilung zur Volkskunde ein. Die ursprünglichen Räume im Erdgeschoss mit ihren niedrigen Decken und knarrenden Holzdielen nehmen die Besucher mit auf eine Reise in die Oberlausitz des 17. bis 19. Jahrhunderts. In neunzig Minuten erfahren sie interessante Details zum damaligen Leben und zu den Bräuchen in der Region. Woher stammt zum Beispiel die Redensart "Etwas auf dem Kerbholz haben." und warum säumen heute noch so viele Obstbäume die Straßenränder? Außerdem geht es um Ernährung, Kleidung, Bildung und Erziehung. Auch die verschiedenen Handwerkszweige, wie Weberei, Pfefferküchlerei und Blaudruck, und die Volksbauweise des Umgebindehauses werden vorgestellt.
* Wiege der Menschheit -
Das Museum Bautzen lädt am 2. Juni 11:00 Uhr zu einem Museumsgespräch mit dem Museumsleiter und Archäologen Dr. Jürgen Vollbrecht ein. Unter dem Titel "Wie der Mensch zum Menschen wurde" widmet er sich den neuesten archäologischen Erkenntnissen über die Anfänge der Menschheit, die man durch Funde in Äthiopien gewinnen konnte. Ostafrika gilt als die Wiege der Menschheit. In Kenia, Tanzania und Äthiopien befinden sich zahlreiche berühmte Fundgebiete, aus ihnen stammen die ältesten Funde fossiler Menschenreste sowie aufschlussreiche Funde einfacher Werkzeuge. Der Beginn des Menschseins wird gewöhnlich mit dem Auftreten der ersten Werkzeuge, den ersten kulturellen Erzeugnissen also, gleichgesetzt.
* 150.000 Euro für das Noacksche Haus -
150.000 Euro bekommt das Noacksche Haus in Zittau für die Sanierung vom Bund aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm III. Bereits am 4. Mai überbrachte Michael Kretschmer gemeinsam mit seinem Landtagskollegen Stephan Meyer dem Besitzer und dem Oberbürgermeister Arnd Voigt die Botschaft, dass Bund und Land die Sanierung fördern werden. Jetzt steht die konkrete Summe fest, mit der sich der Bund an der Sanierung beteiligt. Den gleichen Betrag will auch der Freistaat Sachsen finanzieren.
Das 343 Jahre alte Noacksche Haus auf der Nordseite des Zittauer Marktes ist das einzige in dieser Häuserzeile, das noch nicht saniert ist. Nachdem der Inhaber Peter Blaesche das historisch bedeutsame Barockhaus mit einem neuen Dach notsichern ließ, beteiligt sich nun der Bund am zweiten Bauabschnitt , in dem die Fassaden und Fenster erneuert werden. Im dritten Bauabschnitt soll dann die Innensanierung folgen. An einem Nutzungskonzept wird bereits gearbeitet. Die Kultur- und Weiterbildungs-GmbH des Landkreises könnte sich vorstellen, die Musikschule hier einzurichten und somit wieder ins Stadtzentrum zu ziehen. Sobald die Nutzung klar ist kann 2013 mit dem 3.Bauabschnitt begonnen werden. 2014, so lautet das Ziel, soll das Gebäude vollständig saniert sein. Insgesamt wird das Projekt 1,4 Millionen Euro kosten. Rund die Hälfte kommt von der öffentlichen Hand.
* Zweisprachige Beschilderung -
Der Sorbenbeauftragte im Kreis Bautzen Benedikt Ziesch appelliert an Sorben, nicht Ortstafeln und Schilder wild zu bekleben. In einem Aufruf heißt es:
"Unterlassen Sie bitte diese sinnlose Klebeaktion, die von mir auf das energischste verurteilt wird!" Sie stelle eine Sachbeschädigung und einen Eingriff in die Verkehrssicherheit dar. Darüber hinaus hinterließen die Aufkleber bei ihrer Entfernung eine beschädigte Reflexionsoberfläche mit verfärbtem, ursprünglich gelbem bzw. schwarzem Untergrund. "Neben der bereits erfolgten polizeilichen Anzeige gegen Unbekannt bitte ich alle Bürger um ihre Mithilfe, damit diese Art von Sachbeschädigung und Eingriff in die Verkehrssicherheit zukünftig unterbleibt", so Ziesch. Hintergrund ist eine Klebeaktion Unbekannter. Sie verteilen Aufkleber mit der Aufschrift "a serbsce - und sorbisch?" auf diversen Schildern und wollen offenbar auf die geforderte Zweisprachigkeit aufmerksam machen. "Zu beachten ist dabei, dass Orte, die außerhalb des sorbischen Siedlungsgebietes liegen, nicht zweisprachig beschriftet werden", erklärt Ziesch. Bereits Anfang des Jahres hatte sich Landrat Michael Harig an die Oberbürgermeister und Bürgermeister im sorbischen Siedlungsgebiet mit der Bitte gewandt, bis Ende Mai alle Ortstafeln, Wegweiser und Vorwegweiser an öffentlichen Straßen und Plätzen in ihrer Stadt bzw. Gemeinde auf eine korrekte sorbische Schreibweise zu prüfen. Festgestellte Unkorrektheiten und Fehler sollten dazu bildlich dokumentiert und dem Sorbenbeauftragten des Landkreises Bautzen, Benedikt Ziesch, gemeldet werden.
* Hochwertige Fahrräder gestohlen -
Bei einem Einbruch in die Lagerräume eines Zweirad-Centers in Görlitz verschwanden mindestens sechs hochwertige Fahrräder. Wie hoch der Gesamtschaden ist, den der oder die Täter hinterließen, ist bislang noch nicht bekannt.
* 76jähriger verletzt -
In Königswartha ist ein 76jähriger verletzt worden. Der Autofahrer hatte offenbar einem Lkw auf der B 96 die Vorfahrt genommen.
* Baubeginn auf der Martin-Hoop-Straße -
Der grundhafte Ausbau der Martin-Hoop-Straße zwischen Stieberstraße und Löhrstraße in Bautzen hat begonnen. Aus diesem Grund musste der Bereich voll gesperrt werden. Die Bauarbeiten sollen planmäßig Ende September 2012 beendet werden. In der Anfangsphase erfolgen die Arbeiten wegen Medienanbindungen unter Vollsperrung auch der Löhrstraße im Kreuzungsbereich mit der Martin-Hoop-Straße.
* Traktor bleibt im Neiße-Flussbett stecken -
Als Mitarbeiter einer regionalen Firma, die derzeit im Görlitzer Ortsteil Weinhübel mit Ufer-Befestigungsarbeiten an der Neiße beschäftigt ist, ihren "Fendt"-Traktor nutzen wollten, staunten sie vermutlich nicht schlecht. Die Zugmaschine samt "Krampe"-Anhänger stand nicht, wie abgestellt, diesseits des Neißeufers, sondern gut 250 Meter flussabwärts im Flussbett. Wie sich schnell herausstellte, hatten Diebe zuvor den Traktor aufgebrochen, ihn durch Manipulation am Zündschloss gestartet. Beim Versuch allerdings, die Arbeitsmaschine nach Polen zu bringen, blieb die Beute im sandigen und schlammigen Flussbett stecken und fuhr sich fest. Die Täter machten sich daraufhin auf und davon. Die Polizei ermittelt.
Gründung DGB Kreisverbände -
Im Zuge der auf dem DGB Bundeskongress beschlossenen Umstrukturierung werden sich in der DGB Region Ostsachsen die DGB Kreisverbände Bautzen und Görlitz neu gründen. Die Gründungsveranstaltung für Bautzen findet am 30. Mai im Hotel "Best Western Plus" und für den DGB KV Görlitz am 7. Juni in Görlitz im Restaurant "Zum Nachtschmied" jeweils 17:00 Uhr statt. Mit der neuen Struktur will der DGB nicht nur das Ehrenamt stärken, sondern auch über die Kreisvorsitzenden/Kreisvorstände näher ran ans Geschehen in den einzelnen Landkreisen. "Wir wollen tiefer in die Fläche und kommunalpolitisch wieder stärker eingreifen", sagte Matthias Klemm vom DGB Ostsachsen. Als Beispiele nennt er unter anderem den Ausbau von Straßen und Gewerbeflächen, Wirtschaftsförderung, die Auseinandersetzung mit Minijobs und befristeten Arbeitsverträgen, die Bildungspolitik sowie die Vergabepraxis bei Aufträgen.
"All das sind Fragestellungen, zu denen wir mit unseren ehrenamtlichen Kreisvorständen Stellung beziehen wollen." Um diesen Anspruch gerecht werden zu können, sollen sie durch die regionale DGB-Geschäftsstelle weiterhin organisatorisch und personell unterstützt werden.
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