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„Natürlich freuen wir uns, dass wir nach drei Jahren Pause bei unserem dritten Besuch in Zittau wieder gleich zu Beginn so viele kleine und große Gäste begrüßen können“, versicherte Tierpfleger Felix Kendler am Sonnabendnachmittag. Er vertrat diesmal seinen Chef Fernando Richter bei der mobilen Ausstellung „Welt der Reptilien“ im Saal des „Volkshauses“.

Welt der Reptilien   FAKTuell Foto Rolf Hill
Etwa 200 vorwiegend junge und kleinere Tiere hatten er und das Team aus Torgau an diesem Wochenende mitgebracht. Und zur großen Freude vor allem der jüngsten Besucher konnte man einige von ihnen nicht nur durch die Glasscheibe, sondern auch ganz aus der Nähe, sozusagen „Auge in Auge“, beobachten und sogar anfassen. Während bei diesem Gedanken manche Mutti sofort etwas skeptisch drein blickte, hatten die Mädchen und Jungen offenbar keinerlei Berührungsängste.

Welt der Reptilien   FAKTuell Foto Rolf Hill
Die Augen begannen zu glänzen, als der erste Star der Präsentation, der sechseinhalb Jahre alte Alligator „Ali“ auf die Bühne getragen wurde. Das war mit 45 Kilo schon ein recht beachtliches Exemplar. Wie staunten aber die Kinder, als Felix Kendler berichtete, dass dieser Bursche mit den furchterregenden Zähnen immerhin fünf bis sechs Meter lang werden könnte und dann das stattliche Gewicht von bis zu 500 Kilo auf die Waage brächte. Da wäre Pfleger Klaus, der ihn jetzt im Arm hielt, während die Kinder zögernd die Hand nach dem schuppigen Rücken ausstreckten, wohl doch weit überfordert. Früher habe man auch das liebenswerte Großmaul „Elvis“, einen handzahmen Mississippi-Alligator, gezeigt, erfuhren die Besucher. Doch der sei inzwischen drei Meter lang, 350 Kilo schwer und deshalb für die Reise nicht mehr geeignet.

Die Spannung stieg, als Klaus das „Lieblingstier aller Frauen“, die recht ansehnliche Vogelspinne „Matilda“ präsentierte. Fast 900 Arten gibt es davon auf der Welt. Dieses fünfjährige Exemplar könne am Ende eine Beinspannweite von 23 Zentimetern erreichen, erklärte der Moderator. Ob sich denn eine mutige Frau dazu bereit finde, die behaarte, aber nicht ganz ungefährliche Schönheit auf Händen zu tragen, wollte er wissen. Tatsächlich betrat eine einzige die Bühne. Aber, sie habe doch etwas Angst, räumte sie ein. Natürlich ging alles gut. Zudem konnte Felix Kendler alle beruhigen, denn das Gift dieser Art ist schwach, vergleichbar mit dem der Biene – für Allergiker deshalb trotzdem nicht zu unterschätzen.

Der nächste Star der Vorführungen war wieder etwas schwergewichtiger. Es handelte sich um den fünf Meter langen und 70 Kilo schweren Tigerpython „Johann“. Den durfte sich die sieben Jahre alte Rebecca aus Großschönau sogar um die Schultern legen. Allerdings benötigte sie dazu eine zweite kleine Helferin, sonst wäre die Last wohl zu groß gewesen. Natürlich hatten auch die anderen Gäste im Publikum die Möglichkeit zu ein paar Streicheleinheiten, als Klaus mit seinem herrlich gemusterten schuppigen Schützling durch die Reihen ging.

Welt der Reptilien   FAKTuell Foto Rolf Hill
„Das war schön“, sagte die vierjährige Greta Sobe etwas schüchtern nach der Präsentation und dem anschließenden Rundgang . Sie war mit Oma und Opa sogar aus Löbau gekommen, denn so etwas sieht man schließlich nicht alle Tage. Das meinten auch Manuela Grohmann und Enrico Friedrich sowie ihre  Söhne Nick und Denny. „Es ist schon nicht alltäglich für uns und die Jungs“, betonten sie. „Der nächste Zoo mit solchen Tieren ist weit.“ Und wo könne man schon eine Krokodil streicheln? Zur Erinnerung ließen sich der fünfjährige Denny und sein Vati sogar gemeinsam mit „Ali“ fotografieren.

Welt der Reptilien  FAKTuell Foto Rolf Hill
Während sich die Besucher nun wieder in Betrachtungen der Riesenschildkröten, Krokodile, Schlangen, Chamäleons, Spinnen und Co. Vertieften, war Zeit zu einem Gespräch. „Wir wollen mit unseren Ausstellungen vor allem Wissen vermitteln sowie Ängste und Vorurteile abbauen“, erklärte Felix Kendler. „Das ist bei den Kindern besonders wichtig.“ Dafür fahre man aber nicht ständig von Stadt zu Stadt, sondern die Tieren bekämen zwischendurch immer genügend Zeit, sich nach dem Reisestress zu erholen. Außerdem handele es sich nicht jedes Mal um die gleichen.

„Natürlich wurden unsere Tieren nicht in der Wildnis gefangen, sondern sind durchweg in Deutschland geboren“, berichtete er. Deshalb sind sie von Anfang an mit den Menschen vertraut und dadurch weniger aggressiv. Das bedeute aber keineswegs, dass sie völlig ungefährlich sind. Gift- oder Reißzähne entferne ihnen nämlich selbstverständlich nicht. Man müsse also schon die notwendige Erfahrung und eine große Portion Fachwissen mitbringen, um in so einer Einrichtung wie dem Torgauer Privatunternehmen arbeiten zu können. Er selbst ist seit sechs Jahren dort angestellt. Nebenbei hält er noch Fachvorträge an Gymnasien und Schulen. „Natürlich leben die Tiere bei uns im Stammquartier unter ganz anderen, artgerechten Bedingungen“, räumte er ein. „Der ,Ali´ zum Beispiel benötigt allein ein Wasserbecken von 120 Quadratmetern, Beregnungsanlage, Solarlampe usw.“

Welt der Reptilien  FAKTuell Foto Rolf Hill
Es ist nun schon rund zehn Jahre her, als die Familie Richter mit dem Aufbau ihres Unternehmens begann. Anfangs standen dort nur rund 450 bis 500 Quadratmeter zur Verfügung. Immer wieder waren hier neben den Tieren und dem Pflegepersonal auch Bauarbeiter präsent. Eines der letzten Projekte war die Errichtung einer Auffangstation für illegal eingeführte Tiere, die bei Grenzkontrollen oder auf Flughäfen vom Zoll beschlagnahmt wurden bzw. deren Besitzer sie einfach nicht weiter halten konnten oder wollten. Nun nähere sich endlich auch die intensive Phase  mit zusätzlichen Belastungen ihrem Ende, freute sich Felix Kendler. Dadurch habe sich die Nutzfläche auf nahezu 8.000 Quadratmeter erweitert. Am 5. Mai werde der größte private Reptilienzoo Europas mit seiner einzigartigen Sammlung für die Gäste feierlich eröffnet. Er sei sicher, ein Besuch lohne sich auf jeden Fall.

 

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