postheadericon Frau Müller muss weg * Wer macht was bei Eisgefahren * Baumfällungen an der Neiße * Übergabe des Asylbewerberheimes * Autoknackerbande * Bürgerinitiative "LauenPark" * Kugelbomben * Waldexkursion * Kreativmarkt *

*  Exkursion im Wald -
Am 2. März findet eine Waldexkursion statt. Sie wird vom Naturschutzzentrum "Oberlausitzer Bergland" e.V. Neukirch in Zusammenarbeit mit dem Kreisforstamt Bautzen organisiert. Im Mittelpunkt der Wanderung steht der Wald im Oberlausitzer Bergland mit seinen Pflanzen und Tieren. Treff ist 15:00 Uhr am Touristenparkplatz, Karl-Berger-Straße in Neukirch.
Weitere Informationen: 035951-35852.

*  Markt für Kreative -
Am 3. März findet in Bautzen im Brauhaus ein Kreativmarkt statt. Von 10:00 bis 18:00 Uhr kann die ganze Familie hier basteln.

*  "Frau Müller muss weg" -
Das Bild zeigt eine Szene mit Gabriele Rothmann, Jan Mickan, Katja Reimann und Mirko Branktaschk.
diese Aufforderung wird am  23. Februar 19:30 Uhr bereits zum 35. Mal in Bautzen ertönen. Dann werden auf der Bühne des Haupthauses die Eltern der Klasse 4b (Mirko Brankatschk, Fiona Piekarek, Katja Reimann, Heike Ostendorp und Jan Mickan) wieder eine Meuterei im Klassenzimmer gegen die Lehrerin (Gabriele Rothmann) anzetteln. Schließlich haben sich die Noten der Kinder zuletzt dramatisch verschlechtert. Die Zulassung der Kinder zum Gymnasium steht auf dem Spiel.

Doch diese Entscheidung wollen die Eltern nicht tatenlos abwarten. Sie haben längst ihre Entscheidung getroffen: Frau Müller, die Lehrerin, ist schuld und deshalb muss sie zum Wohle der Kinder weg. Wie der Elternabend ausgeht, zeigt die rasante Komödie von Lutz Hübner in der Regie von Michael Funke. Hübner (Jahrgang 1964) ist einer der meistgespielten deutschsprachigen Gegenwartsdramatiker, seine mehrfach preisgekrönten Stücke werden international gespielt. In seinen Jugend- und Familienstücken begibt er sich  mit großem Gespür für Komik auf die Suche nach lebensnahen Figuren, die den Abgründen des Alltäglichen ausgeliefert sind. "Frau Müller muss weg"zeichnet sich durch scharfzüngigen Witz, rasante Dialoge und diabolisches Augenzwinkern aus.

*  Jetzt ermittelt die Polizei -
Die Görlitzer Polizei ermittelt wegen mehrerer Explosionen auf dem Görlitzer Marienplatz. In der Silvesternacht hatten Unbekannte in einer Menschenmenge Kugelbomben gezündet. Verletzt wurde niemand. Kugelbomben sind die Feuerwerkskörper, die bei den meisten professionellen Feuerwerken am häufigsten Verwendung finden. Sie bestehen aus zwei Halbschalen (Pappe oder Plastik), gefüllt mit Effekten und Zerlegerlagerung (Durchmesser von 60mm bis 300 mm) und werden mit Hilfe einer Zündschnur zur Explosion gebracht.
Kugelbomben fallen unter das Sprengstoffgesetz und bedürfen zur Nutzung einer besonderen Erlaubnis. Wer kann Angaben zu diesem Vorfall und den unbekannten Personen, welche die Kugelbomben gezündet haben, machen? Hinweise dazu nimmt das Polizeirevier Görlitz Tel.: 03581 650-524 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

*  Bürgerinitiative "LauenPark" gibt nicht auf - 
Die Bautzener Bürgerinitiative Lauenpark lädt Gleichgesinnte zum aktiven Protest am 29. 2., 19.30 Uhr in die Bautzener Senfstube ein. Es geht um regionale Vernetzung, Aufklärung und gemeinsamen Widerstand. In einer Erklärung heißt es: "Blickt man auf unsere ostsächsische Region, scheinen die EKZ wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Bekanntlich brauchen Pilze sauren Boden. Sauer werden auch immer mehr Lausitzer Bürger, denn entgegen dem Landesentwicklungsplan und der gesetzlichen Auflagen, eine harmonische Land-Stadt-Entwicklung mit kleinteiliger Versorgungsstruktur zu gewährleisten, konkurriert jetzt eine Stadt gegen die andere, wird einheimischer Einzelhandel durch Megaanbieter bewusst zerschlagen, gehen dadurch "echte" Arbeitsplätze verloren, und damit noch nicht genug, werden unsere authentisch gewachsenen Innenstädte mit ihrem (noch) reichen historischem Erbe, was im Westen seinesgleichen sucht, "ausländischen" Investoren geopfert, denen niemals unsere Heimat am Herzen liegt, sondern nur der Maximalprofit. Banken drucken für die Reichen Geld, ein normaler Bürger bekommt nicht mal einen Minimalkredit. Und unsere Stadtväter verschleudern wertvolles Gemeineigentum und ganze Innenstadtareale an Fremde, die mit ihrem Spielgeld winken?"

*  Autoknackerbande vor Gericht -
Vor der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Bautzen müssen sich ab  22.2. zwei Männer aus Weißig und Meißen wegen schweren Bandendiebstahls und versuchten Computerbetruges verantworten. Ein weiterer Mittäter aus Ortrand befindet sich auf der Flucht. Er wird mit Haftbefehl gesucht. Dem 36jährigen Maurer und Tierpfleger Ronny R. und dem 33jährigen Trockenbauer und Tischler Marko K. sowie der gesondert verfolgten Dritten Person werden neun Autoeinbrüche im Zeitraum von April bis Juni 2009 im Bereich Kamenz und Hoyerswerda zur Last gelegt. Insgesamt sollen sie mehrere hundert Euro an Bargeld und ebenso viel an Wertgegenstände aus den Autos entwendet haben. In zwei Fällen sollen sie versucht haben über zwei entwendete EC-Karten Bargeld abzuheben, was jedoch misslang. Die Verhandlung beginnt um 9:30 Uhr im Saal 222.

Wer macht was bei Eisgefahren?
Die Gemeinden sind verpflichtet, auf ihrem Gebiet Eisgefahren abzuwehren (Sächsisches Wassergesetz § 101 Abs.1). Das bezieht sich auf alle Gewässer I. und II. Ordnung sowie auf Grenzgewässer. Sie haben die erforderlichen Einsatzkräfte und technischen Mittel dafür bereitzuhalten. Die Gefahrenabwehr erstreckt sich auch auf alle öffentlichen Hochwasserschutzanlagen im Gemeindegebiet.
Um Eisgefahren schon im Voraus zu erkennen, sind kontinuierliche Beobachtungen und detailliertes Wissen über die Verhältnisse im und am Gewässer nötig. Hier sind die Gemeinden ebenfalls gefordert. Sie müssen bei Frost selbstständig die gefährdeten Stelle beobachten und bei akuter Gefahr geeignete Maßnahmen einleiten. Gleichzeitig müssen sie die Informationen an das Landeshochwasserzentrum weiterleiten.
Die Landestalsperrenverwaltung unterstützt die Gemeinden bei der Beobachtung und Sicherung der öffentlichen Hochwasserschutzanlagen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Darüber hinaus bietet sie den Gemeinden fachliche Beratung bei der Abwehr von Wasser- und Eisgefahren (Sächsisches Wassergesetz § 102 Abs.2).

Baumfällungen an der Neiße in Görlitz -
Oberhalb der Stadtbrücke Görlitz hat die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen begonnen, Gehölze zu schneiden und einzelne Bäume zu fällen. Damit beginnen die Vorbereitungen für die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen an der Hochschule Zittau/Görlitz. Neben der Hochschule befinden sich auf dem Gelände außerdem eine Grundschule und ein Schulungszentrum. Die Bauarbeiten selbst sollen im Frühjahr dieses Jahres beginnen.
Um den Schulbetrieb nicht zu stören, werden die Fällarbeiten im Bereich der Grundschule in den Winterferien durchgeführt. Im Bereich der Hochschule beginnen die Fällungen nach Abschluss der Prüfungszeit. Ende Februar 2012 sollen die Arbeiten beendet sein. Bäume dürfen nur in den Wintermonaten gefällt werden, um die Vögel während der Brutzeit nicht zu stören.
Ersatzpflanzungen sind im Frühjahr unter anderem im Stadtpark Görlitz geplant. Außerdem werden Nisthilfen für Singvögel und Fledermäuse eingerichtet.
Die Schulgebäude waren beim Hochwasser im August 2010 stark beschädigt worden. Nun soll am Gelände der Hochschule Zittau / Görlitz eine Hochwasserschutzmauer errichtet werden. Diese wird diesen Bereich künftig vor Hochwasser schützen, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommt (HQ100).
Die Hochwasserschutzmaßnahme war bereits im Hochwasserschutzkonzept der Staatsregierung vorgesehen, das nach dem Augusthochwasser 2002 erarbeitet worden war. Das Hochwasserschutzkonzept für die Lausitzer Neiße wurde nach dem Hochwasser von 2010 erneut überprüft. Die aktuellen Hochwasserdaten flossen in die bereits bestehende Planung der Hochwasserschutzmaßnahme ein.Diese musste in Abstimmung mit der Stadt Görlitz angepasst werden. Das Projekt ist Teil des Hochwasserinvestitionsprogrammes (HIP) des Freistaates Sachsen und wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

*  Offizielle Übergabe des Asylbewerberheimes -
Das Asylbewerberheim Kamenz oder auch Zentrum für Integration des Landkreises Bautzen wird am 21. Februar offiziell übergeben. Nach gut einem halben Jahr Umbau und Sanierung sind die Arbeiten am Gebäude der ehemaligen Polizeischule am Flugplatz in Kamenz abgeschlossen. Für rund 3,65 Mio. Euro wurden unter anderem sämtliche Elektro-, Lüftungs-, Sanitär- und Heizungsleitungen sowie weitere Haustechnik ersetzt und modernisiert. Die Innen- und Außentüren wurden vollständig ersetzt. Den Brandschutzvorschriften entsprechend wurden zahlreiche Brand- und Rauchschutztüren eingebaut sowie an der Giebelseite des Gebäudes eine Fluchttreppe als Stahlaußentreppe errichtet.
Die Fassade wurde erneuert und erhielt eine neue Farbbeschichtung. Das neue Asylbewerberheim bietet bis zu 400 Personen Platz. Pro Etage gibt es einen zentralen Sanitärkomplex und eine Küche. Insgesamt wurden acht Familienbereiche mit jeweils eigener Nasszelle sowie ein behindertengerechter Wohnbereich geschaffen.
Der neue Betreiber des Asylbewerberheims Kamenz übernimmt das Heim ab März.
Die K&S Kantz Sozialbau und Betreung SE und Co. KG aus Sottrum hatte den Zuschlag erhalten. Das Unternehmen hatte bereits die Heime in Seeligstadt und Kamenz Gartenstraße betrieben. Drei Betreuer, russisch- und englischsprachig,  werden sich um die Asylbewerber künftig kümmern. Mindestens einer davon soll eine Frau sein.
Das Konzept: Dreibettzimmer, die erste Etage und das Erdgeschoss bleiben Familien vorbehalten, die Räume werden mit Couches und Schrankwänden in "einem vernünftigen Ambiente" ausgestattet, Kinderzimmer eingerichtet. "Wir gehen damit weit über das vom Gesetz geforderte hinaus", so Volker Krell vom Unternehmen.
Das Ganze soll wie eine Wohnung wirken um so etwas wie ein Zuhause zu werden. Schulnachhilfe werde man anbieten, die Kontakte zu Kindergärten in der Region seien bereits sehr gut, so dass die Kinder schnell die Sprache lernten. Vor allem auf die Kinder zielt die soziale Betreuung, egal ob beim Lernen, Singen, Basteln.
Hier greift das Unternehmen auf Vereine und Verbände und deren Erfahrungen zurück. Im Heim wird es zudem einen Mehrzweckraum geben, in dem auch Unterricht abgehalten werden könne. Ein Grillplatz ist vorgesehen, ein Tischtennisraum, ein Kraftraum.
Da man nicht selbst Rechtsberatung anbieten dürfe, diese aber besonders nötig sei, werde man hier wieder auf Verbände und Vereine zugehen. "Hier haben einige bereits ihre Hilfe zugesagt", so Volker Krell.
Nachts gebe es eine Rufbereitschaft, mit der Polizei habe man sich abgesprochen. Zudem soll ein privates Wachunternehmen eingesetzt werden. Bei Konflikten werde man erst auf Klärung vor Ort setzen, bevor man stärkere Kaliber auffahre. Allerdings rechne er eher nicht damit. "Wir haben kaum Probleme der Bewohner untereinander."

 

 

Kommentare  

 
0 #1 Frank Vater 2012-02-21 15:51
Suche Kontakt zur Initiative Lauenpark

Hallo nach Bautzen,
auch wenn die Diskussion rund um das Lauencenter sich schon einwenig beruhigt hat, hier die Frage nach Details des Lauencenters. Wir stehen in Görlitz ja auch gerade einem solchen Ansinnen eines Investors gegenüber (in Görlitz dauert alles etwas länger!). Ich bin auf der Suche nach Planungsdetails des in Bautzen geplanten Einkaufszentrum s. Alles, was ich bisher gefunden habe, beschränkt sich auf die Amtsblätter der Stadt, die diversen Foren mit Diskussionen darüber. Ich habe aber keine einzige Abbildung gefunden, die das Center selbst darstellt (Grundriss, Ansicht, .... Bei einer der Einwohnerversam mlungen ist vom Investor die Einrichtung einer entsprechenden Internetseite zugesagt worden. Sie ist bis heute nicht online. Wer kann mir helfen?
Frank Vater
Kontakt über Facebook
oder
www.görlitznachrichten.de

DANKE!
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