Zeitungsausträger festgefroren * Promille * Förderpolitik * Eckenbäcker überraschen Jury * BTU Cottbus hofft * Görlitzer Weihnachtsmann im Tintenklecks *
* Görlitzer Weihnachtsmann -
Der Tipp kam vom Markersdorfer Bürgermeister. Und Liane Lobedann fand die Idee gut. Also schrieb die Hortleiterin im "Tintenklecks" einen Brief nach Görlitz. Kurz und bündig formulierte sie den großen Weihnachtswunsch ihrer Kinder: ein Tischkicker. "Ohne die Unterstützung der Stadtwerke Görlitz hätten wir uns diesen Spieltisch nicht leisten können", dankt sie, mit einem Blick in die leuchten Augen, als deren neues Lieblingsspielzeug jetzt geliefert wurde.
* BTU Cottbus hofft -
Brandenburgs Landesregierung reagiert mit einem Vorschlag für eine innovative Struktur der Technischen Universität in Cottbus. Nachdem die BTU Cottbus bereits im September 2011 überregional Alarm schlug, weil die Unterfinanzierung durch das Land drohte, die Arbeit der BTU zu blockieren, reagiert jetzt die Landesregierung mit konstruktiven Vorschlägen für eine strukturelle Änderung und nicht mit weiteren Kürzungen.
"Dieses positive Signal der Landesregierung freut uns", sagt BTU Präsident Prof. Dr. Walther Ch. Zimmerli. "Die Hochschulleitung ist der festen Überzeugung, dass die Vereinigung der Kräfte der Hochschule Lausitz und der BTU Cottbus unter dem gemeinsamen Dach einer neuen Technischen Universität in Cottbus eine Gelegenheit bietet, die Probleme der chronischen Unterfinanzierung auszuräumen. Mit diesem mutigen Entwurf kann eine neue Qualitätsstufe erreicht werden, falls Planungssicherheit und eine auskömmliche Finanzierung der neuen Technischen Universität gewährleistet sind."
* Eckenbäcker überraschen Jury -
Süß und herzhaft haben sie es auf die Spitze getrieben und am Ende war die Jury satt und zufrieden. Beim Wettbewerb ‚Görlitz sucht das Eck-Gebäck' trafen sich am 9. Februar im ‚Hotel Am Goldenen Strauss' acht ausgewählte Feinschmecker, um die eingereichten 20 Kreationen zu kosten. 
Je zehn süße und pikante Plundern, Schnitten, Kekse, Fladen, Taschen und Häppchen wetteiferten um die Gunst der Geschmacksnerven. Aus der leckeren Konkurrenz ragten schließlich zwei hervor: Die ‚Knusperecke' von Gudrun Schubert aus Königshain überzeugte durch ihr Gaumenerlebnis. "Was ein wenig aussieht, wie eine handelsübliche Nussecke, entwickelt auf der Zunge viele leckere Nuancen." kommentierte Hotelchef Roland Marth. Beim Ecken-Snack, der pikanten Schwester des Eck-Gebäcks, entschied die Mehrheit zugunsten der ‚Görlitzer Ecke', einem Plundergebäck aus der Backstube von Michael Tschirch.
Die anonyme Wertung offenbarte ein Kopf-an-Kopf-Rennen von Profis und Amateuren, selbst wenn letztlich die Spitzenpreise von zwei Berufskünstlern errungen wurden. Adrian Hille, Gymnasiast und jüngster Gourmet im Kreis bekannte: "Erbsenprinzessin und Gröstl waren meine Entdeckungen, aber manche Kreation richtet sich stärker an Kenner."
Cruz Albrecht lobte die liebevollen und phantasievollen Präsentationen und Anemone Müller-Großmann zeigte sich überrascht über die Vielfalt der Ecken: "Nicht alle sind eckig, aber das ließe sich noch formen." So wurde das ‚Eselsohr', gebacken im Tierpark Görlitz für feinen Geschmack und Hintersinn mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
Das ‚Gröstl' (Dimitar Stoykow jr.) bewog die Jury noch mal spontan in die eigene Geldbörse zu greifen und für einen weiteren Sonderpreis zusammenzulegen. Hätte es einen ‚Fleiß-Preis' gegeben, wäre wohl Elisabeth Hemker geehrt worden. Die Rentnerin sendete ein ganzes Tablett von Köstlichkeiten. "Außerhalb der Wertung." meinte sie vorab, "ich kann mich nicht entscheiden."
Die Jury hat sich entschieden. Die Sieger dürfen sich jeweils über 200 € freuen. Zur einen oder anderen Veranstaltung beim Projekt ‚Entdecke die Ecke!' könnte dann die Serienfertigung starten. Immerhin soll, wenn es nach den Organisatoren geht, das Görlitzer Eck-Gebäck die Straßen und Plätze der Stadt erobern. Ob Workshops, Feten, Filme oder Feste… Die prämierten L'Eckerlis sollen das Projekt begleiten. Schmackhaft zeugen sie von Geselligkeit und lokalem Einfallsreichtum.
* VSWG lobt sächsische Förderpolitik -
Das Sächsische Staatsministerium des Innern hat die Konditionen der Landeswohnbauprogramme "Energetische Sanierung" und "Wohneigentum" verbessert und stellt Darlehen in Höhe von insgesamt 60 Millionen Euro bereit. Die hierfür erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen werden heute wirksam.
"Wir begrüßen die verbesserten Konditionen und die Bereitstellung der Darlehen für die Wohnraumförderung als Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern", so Dr. Axel Viehweger, Vorstand des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V. (VSWG).
Die Programme haben einheitlich den sehr günstigen Förderzins von 1 Prozent pro Jahr. Die Zinsbindungsfrist für die Darlehen wurde von derzeit 20 auf nunmehr 25 Jahre verlängert. Damit lassen sich die sehr guten Konditionen aus der jetzigen Niedrigzinsphase länger als bisher sichern. Die monatliche Belastung aus den Darlehen ist wegen der geringeren Zinsen sowie der verlängerten Laufzeit deutlich gesunken. Der Vorteil einer kostenfreien Sondertilgung bleibt dabei erhalten.
Mit dem Programm "Energetische Sanierung" können Eigentümer die Energieeffizienz ihrer Wohngebäude verbessern. Dies entspricht zum einen den aktuellen klimapolitischen Forderungen auf Bundes- und Landesebene, zum anderen hilft es, die Wohnnebenkosten günstiger zu gestalten. Die Förderung nach dem Programm "Energetische Sanierung" setzt eine energetische Bewertung des Gebäudes voraus. Gefördert werden können verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Wärmedämmung der Gebäudehülle, zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Verbesserung der Energieeffizienz. Neu ist die Möglichkeit, eine technische und/oder wirtschaftliche Bauberatung und -betreuung durch Gewährung von Zuschüssen von bis zu 1.000 Euro je Vorhaben zu fördern.
Das Programm gilt allerdings nur für Baumaßnahmen an Wohngebäuden, die in Gemeinden mit der Funktion eines Grund-, Mittel- oder Oberzentrums gelegen sind. Und hier sind bauliche Vorhaben nur förderfähig, wenn das Gebäude in einem Gebiet liegt, das entweder nach dem städtebaulichen Entwicklungskonzept als integrierte Lage ausgewiesen ist oder sich an einer Stelle befindet, die den demographischen und städtebaulichen Zielsetzungen der Gemeinde entspricht. Hierzu wird eine Bestätigung der Gemeindeverwaltung benötigt.
* Trunkenheit im Straßenverkehr -
Bei einer Verkehrskontrolle in Oberuckersee OT Blankenburg wurde am Samstagmorgen, um 03:15 Uhr, ein 26jähriger PKW-Fahrer aus Prenzlau kontrolliert. Da dieser nach Alkohol roch und zugab, Bier getrunken zu haben, wurde ein Atemalkoholtest mit ihm durchgeführt. Der Test ergab 0,88 Promille.
Bei einer weiteren Verkehrskontrolle in der Tantower Bahnhofstraße am Samstagabend, um 22:40 Uhr, wurde bei dem 50jährigen Betroffenen Atemalkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von 0,84 Promille. Gegen beide Fahrzeugführer wurde eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erstattet.
Folgenschwerer verlief eine weitere Trunkenheitsfahrt am 10.02.2012, gegen 23:00 Uhr, in der Lützlower Straße in Lützlow. Ein 23jähriger PKW-Fahrer kam hier in einer Kurve nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen eine Werbetafel. Bei der Unfallaufnahme pustete der Lützlower 0,84 Promille. Er musste die Beamten ins Krankenhaus nach Schwedt begleiten, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt und der Führerschein, welcher noch auf Probe ausgestellt war, sichergestellt.
* Zeitungsausträger festgefroren -
Ein 54jähriger Mann (Zeitungsausträger), welcher sein Fahrrad schob, stürzte im Talweg in Neukirch aufgrund der Glätte. Durch den Sturz verletzte er sich so, dass er nicht mehr allein aufstehen konnte und so noch ca. 40 Minuten auf dem Weg lag, wo er auch festfror. Der Mann wurde durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht, da er stark unterkühlt war.
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