Menschheit in 3D * Müll-Probleme * Kernenergieprogrammentwurf * Glücksspielverbot umsetzen * Aufklärungsquote bei Mord *
* Müll-Probleme durch frostige Temperaturen -
Trotz des Einsatzes von Winterdiesel sind durch den massiven Kälteeinbruch an Abfallsammelfahrzeugen technische Probleme durch eingefrorene Kraftstoffleitungen aufgetreten. In den Entsorgungsbereichen Löbau, Zittau und der Stadt Görlitz wird sich dadurch die Abfuhr um einen Tag verschieben. Die ausgefallenen Touren werden am nächsten Tag nachgeholt. Somit ist in bestimmten Orten eine Sonnabendtour nicht ausgeschlossen.
* Vom Knochenfragment zum Urmenschen -
Wie man mit Hilfe modernster Computertechnologie aus den Schädeln von Urmenschen Aussagen über deren Leben und die Evolution des Menschen machen kann, zeigt die Ausstellung "Im Fokus digitaler Techniken - Menschheit in 3D" vom 11.02. bis 19.08. im Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz. Die Eröffnung findet am 10. Februar um 18:00 Uhr statt. Dr. Philipp Gunz vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie hält einen Einführungsvortrag.
* Polnischen Kernenergieprogrammentwurf -
Bürgerbeteiligung bis 27.Februar! Die Republik Polen hat der Bundesrepublik Deutschland eine Änderung zum Kernenergieprogrammentwurf übermittelt. Danach wird ein weiterer Standort an der Ostsee in die Betrachtung aufgenommen.
Die Unterlagen sind ab heute in grenznahen Behörden Brandenburgs sowie im Internet einsehbar. Damit bestehen erneut Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen einer ergänzenden grenzüberschreitenden Strategischen Umweltprüfung (SUP) zum polnischen Kernenergieprogrammentwurf.
* Glücksspielverbot umsetzen -
Immer nachdrücklicher werden die Bemühungen der Städte und Gemeinden in der Nachbarregion Liberecký kraj, das von ihnen verhängte Verbot des Glücksspiels umzusetzen. Gleichzeitig verlieren sie mit der Schließung der Spiellokale in großem Umfang natürlich auch einen nicht zu unterschätzenden Teil an Einnahmen für ihre kommunalen Haushalte.
Wie aus der nordböhmischen Tagespresse hervorgeht, erbringen allein die 47 Spielotheken in der Stadt Jablonec nad Nisou (Gablonz) mit ihren etwa 150 Automaten 32,4 Millionen Kronen für den Haushalt der Neißestadt. Seit Jahresbeginn hat sich jedoch deren Anzahl nicht erhöht, und ab 2015 wolle die Stadt das Glücksspiel generell verbieten, heißt es weiter.
Vorreiter im ganzen Land war die nahe gelegene Kleinstadt Chrastava (Kratzau), wo bereits im vergangenen Jahr eine entsprechende Verordnung erlassen und vollständig umgesetzt wurde. In der Begründung der Verbote wird der unheilvolle Einfluss des Glücks- und Gewinnspiels besonders auf sozial schwache Menschen hervorgehoben. Dieser habe zum ständigen Anstieg von Straftaten geführt.
* Aufklärungsquote bei Mord -
Eine außerordentliche Bilanz ihrer Arbeit hat die Polizei der Nachbarregion Liberecký kraj (Kreis Reichenberg) zu bieten. Immerhin konnte sie sich im vergangenen Jahr bezüglich der Aufklärung von Straftaten an der Spitze der gesamten Tschechischen Republik platzieren. Wie die Zeitung „Liberecký denik“ schreibt, sei zwar die Anzahl der Morde in der Jeschkenstadt und deren Umland 2010 unverändert geblieben, aber die Polizei habe alle restlos aufklären können.
Im vergangenen Jahr blieb lediglich ein Mordfall ungelöst. Letzter Ermittlungserfolg sei die Aufklärung des Mordes an einem Obdachlosen gewesen, berichtet das Blatt. Die Polizei habe den Fall nach fünf Monaten intensiver Untersuchungen, wozu auch der komplizierte Zugang zur Gemeinschaft der Obdachlosen gehörte, lösen können. Die niedrigsten Aufklärungsraten wurden aus der Hauptstadt Prag und Hradec Králové (Königgrätz) gemeldet.
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