Eisflächen nicht betreten * Herkuleskeule in Cunewalde * ZVON unterstützt „Schau rein“ * Nachwachsende Energie * Bürgerinformation über Standortuntersuchungen *
* Herkuleskeule in Cunewalde -
Im Haus des Gastes "Blaue Kugel" in Cunewalde gastiert "Die Herkuleskeule" mit dem Programm "Radioballett" am 5. Mai 20.00 Uhr. Diese drei bekannten Kabarettisten bieten zusammen mit dem Pianisten Thomas Wand ein Wechselbad aus skurriler Komik und lauter Nachdenklichkeit. Kein Wunder, wenn die Texter Philipp Schaller, Wolfgang Schaller und Peter Ensikat heißen. Gisela Oechelhaeuser führt nach 25 Jahren wieder Regie. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Cunewalde (Tel. 035877 80888).
Bürgerinformation über Standortuntersuchungen - 
Die dramatischen Hochwasserereignisse im Jahr 2010 haben erhebliche Schäden an der kommunalen Infrastruktur in der Ortschaft Hagenwerder-Tauchritz angerichtet. Der Maßnahmeplan des Stadtrates vom 13.04.2011 sieht die Wiederherstellung einer dauerhaft hochwassersicheren Infrastruktur für diese Ortschaft vor.
Der angestrebte Einsatz von Fördermitteln für diese Investitionen ist daran gebunden, dass die zu fördernden kommunalen Objekte sich in keinem festgesetzten oder faktischen Hochwassergebiet befinden. Hinsichtlich der zukünftigen Einordnung der Objekte: Sportplatz mit Funktionsgebäude, Kindertagesstätte mit Außenanlage und Feuerwehrgebäude wurde eine Standortanalyse beauftragt. In mehreren Varianten wurde die Einordnung der Hochwasserersatzbauten untersucht und anhand verschiedener Kriterien, wie städtebaulich-funktionale Aspekte, Erschließungsvoraussetzungen, die geschätzten Kosten und die baurechtliche Situation, bewertet.
Im Vorfeld einer angestrebten Stadtratsentscheidung über die zukünftige Anordnung der Hochwasserersatzbauten lädt Oberbürgermeister Joachim Paulick interessierte Bürger zur Vorstellung der Ergebnisse der Standortanalyse ein. Die Veranstaltung findet am 2. Februar um 18:00 Uhr in den Vereinsräumen des Vereins "Wohnpark Hagenwerder, Karl-Marx-Straße statt.
* Nachwachsende Energie -
Die Energiegewinnung aus dem Rohstoff Holz gewinnt auch im Landkreis Bautzen an Bedeutung. Dies machte das Kreisforstamt Bautzen im Rahmen der regelmäßig stattfindenden "Agrarstammtische", initiiert vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), in der letzten Woche in Ohorn deutlich.
Kreisforstamtsleiter Christoph Schurr: "Beobachtet man die aktuellen Preise auf dem Holzmarkt wird man feststellen, dass inzwischen alle Holzsortimente, vom langen Stammholz bis zu den Holzhackschnitzeln mit guten Erlösen verkaufbar sind. Die Bewirtschaftung des Waldes lohnt sich, auch zur Gewinnung von Energieholz."
Ein großes Problem für die effektive Waldbewirtschaftung stellen die Besitzgrößen dar: klein und ungünstig in der Form. Eine Lösung bietet die Zusammenarbeit von Waldbesitzern in Forstbetriebsgemeinschaften. Hier können z. B. Forstpflanzen und Zaunmaterial für die Waldverjüngung gemeinsam beschafft oder ein Forstunternehmer für die Holzernte auf allen Mitgliedsflächen beauftragt werden. Das spart Kosten und verbessert die Chancen am Markt.
Das Kreisforstamt erläuterte weiterhin die Möglichkeiten des Energieholzanbaus auf Agrarflächen in sogenannten Kurzumtriebsplantagen (KUP). Hier werden schnell wachsende Baumarten, z. B. Pappel, Weide oder Erle, auf Flächen angebaut, die für eine ackerbauliche Nutzung ungünstig sind. Dabei handelt es sich um versumpfte Böden, kleine, abgelegene Splitterflächen oder Areale mit starker Hanglage. Diese Energieholzplantagen bieten große ökologische Vorteile: Wegen der langen Standzeit von ca. 20 Jahren können sich Tier- und Pflanzenarten besser ansiedeln als bei einjährigen Ackerfrüchten, auch der Dünger- und Pflanzenschutzmitteleinsatz ist deutlich geringer. Ebenso ist die wirtschaftliche Seite vorteilhaft, - das Motto heißt: "Einmal pflanzen und mehrfach ernten", denn die Schnellwuchsplantagen liefern alle 3-5 Jahre erhebliche Holzmengen.
Die Preise für Holzhackschnitzel, Scheitholz und Pellets sind über viele Jahre stetig angestiegen. Zudem wird die Installation moderner Holzheizungen, aber auch die Einspeisung von Strom aus ökologischer Energiegewinnung gefördert, letzteres durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Somit ist zu erwarten, dass auch in Zukunft das Anlegen und die Nutzung von Agrarholzplantagen für Landwirte ein lohnendes Geschäftsfeld sein wird.
Uwe Leonhardt, der Leiter des Kreisforstrevieres Ohorn, informierte über die Aufgaben des Kreisforstamtes, z.B. rechtliche Regelungen im Wald und den Schutz des Waldes vor Schädlingsbefall oder Windwurf. Dabei kam zur Sprache, dass auch im Revier Ohorn die Müllablagerung im Wald ein schwerwiegendes Problem darstellt, welches insbesondere in Straßennähe auftritt. Ebenso ein Thema ist das illegale Befahren des Waldes, welches den "Sündern" als Ordnungswidrigkeit oftmals gar nicht bewusst ist.
* ZVON unterstützt auch 2012 „Schau rein“ -
Schau rein! - Die Woche der offenen Unternehmen Sachsen“ findet vom 12. bis 17. März bereits zum siebten Mal sachsenweit statt. Unternehmen und Institutionen in ganz Sachsen öffnen in der Woche ihre Türen und bieten einen Einblick in ihren Arbeitsalltag. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 können die Unternehmen selbständig besuchen und sich vor Ort umfassend und anschaulich über verschiedene Berufe in ihrer Region informieren.
Für die Jugendlichen selbst bietet sich im direkten Kontakt mit Ausbildern, Unternehmern und Auszubildenden die Chance, ihre eigenen Vorstellungen zu konkretisieren, vielleicht bisher unbekannte berufliche Wege neu zu entdecken und sich selbst in verschiedenen Tätigkeiten auszuprobieren. Neben Unternehmen öffnen auch sächsische Hochschulen, Universitäten, Berufsakademien sowie Forschungseinrichtungen ihre Türen und bieten speziell Gymnasiasten die Gelegenheit, sich über akademische Berufe und mögliche Karrierewege zu informieren.
Mit dem Schau-rein-Ticket fahren die Schülerinnen und Schüler in ganz Sachsen kostenfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Veranstaltungen ihrer Wahl. Unter http://www.schau-rein-sachsen.de/ können sie das Ticket parallel zur Anmeldung für die Unternehmensbesuche bestellen. Für jeden Tag, an dem mindestens eine Veranstaltung im Rahmen von „Schau rein!“ besucht wird, kann ein Schau-rein-Ticket gebucht werden. Der Anmeldeschluss für die Ticketbestellung ist der 29. Februar.
* Eisflächen nicht betreten -
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen warnt davor, Eisflächen auf Flüssen, Talsperren und anderen Wasserspeichern zu betreten. Vor allem durch die schwankenden Wasserspiegel ist das Eis nicht tragfähig. Bei Betreten bestehe Lebensgefahr. Gerade auf Kinder haben zugefrorene Flüsse und Seen eine große Anziehungskraft. "Deshalb sollten Eltern, Lehrer und Erzieher die Kinder unbedingt über die Gefahren beim Betreten von Eisflächen aufklären", empfiehlt Geschäftsführer Hans-Ulrich Sieber.
Da aus den Talsperren ständig Wasser an Wasserwerke und an die Industrie abgegeben wird, sinkt der Wasserspiegel. Niederschläge im Einzugsgebiet oder Tauwetter sorgen wiederum für einen Wasseranstieg. Wenn sich dann auf Stauseen eine Eisfläche bildet, ist sie durch das ständige Auf und Ab besonders instabil. So können sich bei sinkenden Wasserständen gefährliche Hohlräume bilden. Außerdem sind viele Staumauern mit einer Eisfreihaltungsanlage ausgestattet. Sie verhindert durch aufsteigende Luftblasen, dass sich eine geschlossene Eisdecke bildet, die die Stauanlage beschädigen kann.
Des Weiteren weist die Landestalsperrenverwaltung darauf hin, dass Betreiber von Wehren und anderen wasserwirtschaftlichen Anlagen verpflichtet sind, diese auch bei Frost funktionstüchtig zu halten. Frieren die beweglichen Wehrverschlüsse sowie Steuer- und Regeleinrichtungen fest, können solche Anlagen ein Abflusshindernis bilden. Eisschollen bleiben hängen und türmen sich auf. Im schlimmsten Fall kann es zu Eisversatz kommen. Dabei entsteht ein enormer Druck, so dass die Standsicherheit der Bauwerke gefährdet sein kann. Es ist ebenfalls davon abzusehen, Schnee in den Flüssen zu entsorgen. Der Schnee kann vereisen und zu einem gefährlichen Abflusshindernis werden, da er den Querschnitt der Flüsse verengt und sich an Querbauwerken wie Wehren und Brücken aufstauen kann.
* Erwischt -
Die Bundespolizei hat einen Wagen sicher gestellt. Kurz nach Mitternacht war den Bundespolizisten ein silbergrauer Audi aufgefallen, der zügig in den Königshainer Tunnel fuhr. Als die Streife dem Pkw folgte, beschleunigte der Fahrer. Zwischenzeitlich zeigte der Tacho des Dienstwagens 200 kmh an. Plötzlich, nach einem abrupten Bremsmanöver, bog der Audi ab und "verschwand" auf dem Autobahnparkplatz Wiesa-Süd.
Als der Wagen wenig später entdeckt wurde, fehlte von dem Fahrzeugführer jede Spur. Ein Zeuge hatte beobachtet, wie dieser über den Zaun der Rastanlage geklettert und anschließend davon gelaufen war. Schließlich lief der Zaunkletterer, ein 47jähriger Mann aus Kitzingen, gegen 2:00 Uhr in Kodersdorf einer Streife der gemeinsamen Fahndungsgruppe Bundespolizei/polnischer Grenzschutz in die Arme. Wie sich zwischenzeitlich herausstellte, hatte ein Gericht die Entziehung der Fahrerlaubnis und eine Sperrfrist bis Herbst dieses Jahres gegen ihn angeordnet.
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