Zwei Neue bei Buddisa * Arbeitsmarkt * Bewerbungstipps * Straßenbahn über die Neiße * Beeindruckende Pflanzenwelt * Selbstbewusst kommunizieren * Domowina stellt Weichen * Bautzener Stadtmuseum * Informationsveranstaltung Westtangente * Geldkartendiebe *
* Straßenbahn über die Neiße -
Zu einem Gespräch über die Möglichkeit einer grenzüberschreitenden Straßenbahntrasse haben sich der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick und der Zgorzelecer Bürgermeister Rafal Gronicz beraten. Jetzt soll die Statik der Stadtbrücke durch die polnische Seite geprüft werden.
* Bewerbungstipps -
Am 14. und 23. Februar bietet das BiZ zwei kostenfreie Bewerberseminare an. Anmeldung ist erwünscht unter 03591/66 1410.
* Forderung ist eine Farce -
Zur Lage auf dem Arbeitsmarkt des Landkreises Bautzen im Monat Januar hat die Bundestagsabgeordnete Caren Lay (LINKE) die Position des Wirtschaftsministers kritisiert. Sie nannte sie unerträglich. Rösler hatte zu Lohnzurückhaltung und Mäßigung bei bevorstehenden Tarifverhandlungen aufgerufen. Nur so lasse sich das "Jobwunder" weiterführen. Offiziell waren im Januar im Landkreis Bautzen 18.636 Menschen ohne Arbeit, über 2.600 mehr als im Vormonat. Und man habe nachgerechnet, so Lay. "Ganz ohne Tricks und Mauschelei liegt die Arbeitslosigkeit bei 21.248.
Und von denen, die Arbeit haben, arbeitet ein Großteil im Niedriglohnbereich oder in der Leiharbeitsbranche. Das vermeintliche Jobwunder lebt von Hungerlöhnen, Existenzangst und prekärer Beschäftigung. Angesichts dieser Zustände Maßhalten bei der Lohnentwicklung einzufordern, muss für die Betroffenen wie Hohn klingen."
Der umgekehrte Weg sei der richtige. "Wir brauchen sozialversicherungspflichtige, existenzsichernde Arbeit zu guten Löhnen." Das beste Mittel für sichere und mehr Arbeitsplätze seien Löhne, die Deutschland nicht zur Billiglohn-Konkurrenz seiner Nachbarn machen, ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro.
* Beeindruckende Pflanzenwelt -
Am 11. Februar trifft sich der Naturwissenschaftliche Arbeitskreis Isis budissina wieder im Museum Bautzen. Um 15.00 begibt sich Manfred Jeremies gemeinsam mit den Zuhörern auf einen Streifzug durch die artenreiche Vegetation von der Tundra bis in das Oberlausitzer Bergland. Fotoaufnahmen, Aquarelle und Zeichnungen verschaffen einen Überblick über die beeindruckende Pflanzenvielfalt von Nord nach Süd. Auch die Ergebnisse der Pflanzenkartierung von Nordwest-Russland, den Baltischen Republiken, Polen bis zur Oberlausitz werden vorgestellt.
* Selbstbewusst kommunizieren -
Zum dritten Abend der Vortrags- und Gesprächreihe für Frauen "Der eigene Weg zum Leben" lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bautzen am Donnerstag, dem 2. Februar um 19:00 Uhr, in das Gewandhaus (Fürstenzimmer), Innere Lauenstraße 1, ein. An diesem Abend steht die selbstbewusste Kommunikation von Frauen im Vordergrund.
"Wie kommuniziere ich selbst-bewusst - so dass die anderen bereit sind, mich anzuhören?" Kann ich in Gesprächen Widerstände erkennen? Konflikte sind unvermeidbar, die gewählten Lösungen wirken aber oftmals destruktiv und ausgrenzend. Die "Keiner-Verliert-Methode" hilft, dass in solchen Situationen die Interessen der Parteien berücksichtigt werden und beide gewinnen. Referentinnen bzw. Gesprächspartnerinnen sind Regine Kaiser, Dresden, Beraterin für personzentrierte Psychologie, Petra Schön, Bautzen, Praxisanleiterin für Gesundheitsberufe und Krankenpflege und Andrea Spee-Keller, Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte der Stadt Bautzen. Alle Vorträge der Reihe "Der eigene Weg zum Leben" können einem Faltblatt entnommen werden, das hier als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung steht.
* Domowina stellt Weichen -
Der Bundesvorstand der Domowina hat ein Konzept für die Nutzung der Räumlichkeiten des einstigen Cafés "Bjesada" im Haus der Sorben (Serbski dom) in Bautzen, dem Hauptsitz der Domowina beschlossen. Er folgte den Empfehlungen der Mitgliedsverbände, die Räume durch Umbau und moderne technische Ausstattung für eine multifunktionale Nutzung herzurichten. Veranstaltungen mit bis zu 70 Besuchern werden so möglich und sollen das Haus der Sorben mehr als bisher zu einem Zentrum regen sorbischen Lebens in Bautzen machen. Alle nötigen Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht werden.
* Neuigkeiten aus dem Bautzener Stadtmuseum -
Der CDU-Stadtverband Bautzen lädt zu seinem nächsten CDU-Stammtisch ein. Der neue Leiter des Bautzener Stadtmuseum Dr. Jürgen Vollbrecht wird diesmal als Gast begrüßt. Der CDU-Stammtisch findet am 8. 2.statt und beginnt um 19:00 Uhr. Veranstaltungsort ist das Bautzener Brauhaus auf der Thomas-Mann-Straße 7.
* Informationsveranstaltung Westtangente -
Während in der Gottlieb-Daimler-Straße der Tunnelbau gut vorankommt, wird nun der nächste Abschnitt beim Bau der Westtangente vorbereitet. Ab März 2012 soll die Strecke bis zur Zeppelinstraße in Angriff genommen werden. Über die konkreten Schritte und Bauabläufe können sich Anwohner und Interessierte bei einer Informationsveranstaltung am 23. Februar, 19.00 Uhr, im Hotel Residence, Wilthener Straße 32, 02625 Bautzen, informieren. Zu dieser Veranstaltung laden das mit dem Bau vom Straßenbauamt beauftragte Unternehmen DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) und die Stadtverwaltung Bautzen ein. Als Gesprächspartner stehen Verantwortliche beteiligter Planungs- und Bauunternehmen sowie Bürgermeister Peter Hesse zur Verfügung.
* Familienspaziergang auf dünnem Eis -
Die Polizei hat in Sohland mehrere Personen vom Eis geholt. Sie waren auf dem Stausee unterwegs. Die Familie machte dort ihren Sonntagsspaziergang. Die Polizei warnt an dieser Stelle vor dem Betreten von Eisflächen. Das Eis auf Bächen und Seen ist noch vielerorts dünn, es lauern große Gefahren unter der brüchigen Oberfläche. Auch wenn das Eis zum Schlittschuhlaufen oder Spazieren einläd, noch trägt es nicht sicher und gefahrenfrei.
* In Sorbisches Ensemble eingebrochen -
Unbekannte sind in das Sorbische Ensemble eingebrochen. Ob etwas gestohlen wurde ist noch unklar. Schaden: 1.500 Euro.
* Geldkartendiebe unterwegs -
Ein bisher noch unbekanntes Pärchen, welches sich als gehörlos ausgab, versuchte in Bautzen in drei Fällen, Geldkarten aus den Geldautomaten heraus zu entwenden, während der rechtmäßige Besitzer damit am Geldautomat tätig war. Die Frau versuchte abzulenken, der Mann versuchte, die Geldkarte aus dem Automaten zu nehmen. In einem der drei Fälle hatte das Diebespärchen Erfolg.
* KIA mal ganz plastisch -
POLYSAX und die Hochschule Zittau/Görlitz kooperieren bei der Entwicklung von Fachkräftenachwuchs für die Kunststoffindustrie. Die Kunststoffindustrie hat eine lange Tradition in der Oberlausitz. Im POLYSAX Bildungszentrum Kunststoffe Bautzen e.V. haben sich 42 Unternehmen, wirtschaftsnahe Bildungseinrichtungen und Privatpersonen zusammengeschlossen. Kofinanziert mit Mitteln des Freistaates wurden in den letzten Jahren mehrere Millionen Euro investiert, um dem Fachkräftenachwuchs ideale Voraussetzungen für die berufliche Bildung zu schaffen. Für Herrn Henke, den Vorstandsvorsitzenden von POLYSAX lag es nahe, auch die Erfahrungen der Hochschule der Zittau/Görlitz einzubinden, um gemeinsam einen besonders praxisorientierten Bildungsgang zu entwickeln, der die Berufsausbildung mit der akademischen Bildung verknüpft. Schließlich hat die Hochschule bereits seit 15 Jahre sehr positive Erfahrungen mit dem Kooperativen Studium mit Integrierter Berufsausbildung gemacht: "Wir haben im Vorjahr bereits den 1.000 KIA-Studenten immatrikuliert und freuen uns sehr auf die Erweiterung der seit vielen Jahren bestehenden Kooperation mit der Kunststoffbranche ", äußert sich Dr. Menzel, der KIA-Beauftragte des Rektors, zu dem neuesten Bildungsprojekt. Am 18. Februar gibt es ab 10.00 Uhr dazu einen Tag der offenen Tür im Bildungszentrum Kunststoffe Bautzen, Edisonstraße 04.
* Sieben Starter - Sieben Medaillen -
Die Erfolge der Bautzener Bogensportler reißen nicht ab. Am 28. 1. war in Döbeln die Landesmeisterschaft des Sächsischen Schützenbundes in der Halle mit zwei Mal 30 Pfeile über 18 Meter. Die Bautzener Bogenschützen traten wieder in geschlossener Formation in 5 Klassen an. Die Angespanntheit war in den Gesichtern der Sportler deutlich zu sehen. Kinder wie Erwachsene mühten sich um gute Ergebnisse für Bautzen mit nach Hause zu bringen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alle mitgereisten 7 Bogensportler kamen mit einer Medaille zurück. Davon waren es 3 Meistertitel von Fritz Schube, Schülerklasse A Compound mit 494 Ringe, Toni Bellmann in der Schülerklasse B Compound mit 332 Ringe und Andreas Mühle in der Altersklasse Compound mit 557 Ringen. Den Vizemeister holte sich Colleen Horstmann in der Schülerklasse A Compound und jeweils die Bronzemedaille errangen Cindy Geppert in der Jugendklasse m/w Compound, Ralf Schube in der Schützenklasse Compound und Udo Geppert in der Altersklasse Compound. Auch an diesem harten Wettkampftag wurde der Trainingsfleiß mit den entsprechenden Plätzen belohnt. Unsere Trainingszeiten in der Halle der Förderschule Juri-Gagarin sind mittwochs von 18 - 21 Uhr und donnerstags von 18:30 - 21:30 Uhr. Die erste Stunde ist jeweils für Kinder und Anfänger, gleich welchen Alter. Anmeldung und Auskünfte unter 035935-21565.
* Zwei Neuverpflichtungen -
Budissa kann die ersten beiden Neuverpflichtungen in der Winterpause vermelden. Chefcoach Damian Halata beobachtete in den letzten Tagen unter anderem Innenverteidiger und Mittelfeldspieler. Letztlich entschied er sich für Marek Nespor und Martin Olejnik. Beide Spieler sind gebürtige Tschechen und empfahlen sich überzeugend durch ansprechende Trainingsleistungen beim Coach.
Martin Olejnik ist 26 Jahre jung und bringt mit seinen 194 cm Körpergröße ein Gardemaß für die Innenverteidigung mit, er wird mit seiner kompromißlosen Spielweise im Zweikampf die Viererabwehrkette verstärken. Spielpraxis sammelte er unter anderem beim FK Banik Most, beim FK Bohemians Prag und zuletzt beim FC Kemberg.
Marek Nespor wurde im September 27 Jahre und besetzt die zentrale Mittelfeldposition hinter den Spitzen. Marek spielte unter anderem FC Zenit Caslav, FC Bohemians Prag, SK Sparta Krc und zuletzt beim FC Graffin Vlasim in der zweiten tschechischen Liga. Marek konnte durch kluges und geradliniges Spiel im Mittelfeld überzeugen. In den Testtrainingseinheiten spielte er auf der 6er-Position und setzte durch seine Spielweise Akzente im Spiel.
* Tag der Ausbildung -
Auch zu Beginn des Jahres 2012 lud das BSZ für Wirtschaft und Technik in Bautzen am 28.01. zu seinem Tag der Ausbildung und viele neugierige Besucher aus der Oberlausitz nutzten die Möglichkeit, sich umfassend über die Ausbildungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Fachrichtungen des Berufschulzentrums zu informieren. Viele Eltern und Jugendliche hatten schon gezielte Vorstellungen aber auch viele Fragen, vor allem über das Anforderungsniveau und die schulische Ausstattung. Einige Zehntklässler waren schon jetzt voller Vorfreude auf ihren neuen Bildungsgang an der Schule. Bewerbungen für alle schulgeldfreien Schularten werden bis zum 31. März entgegen genommen. Alle ausstellenden Firmen stehen für Ihre direkte Ausbildungsplatznachfrage bereit.
* Landratsamt blitzt verstärkt -
Die neue Umgehungsstraße B98 in Bischofswerda lädt zum Rasen ein. Kontrollmessungen am Napoleonstein haben ergeben, dass fast jedes zweite Auto im Bereich der erlaubten 50 km/h mit wenigstens 60 km/h unterwegs war. Ab sofort führt das Landratsamt auf dem entsprechenden Abschnitt verstärkt Geschwindigkeitsmessungen durch. Dann jedoch inklusive "Foto-Service" und den bekannten Folgen. Innerhalb einer dreiviertel Stunde waren am 12. Januar vormittags 67 Fahrzeuge in Richtung Neustadt unterwegs. 30 davon waren schneller als 60 km/h - das ist ein absoluter Spitzenwert!
17 Fahrzeuge waren bis 20 km/h zu schnell und hätten ein Verwarngeld bis 30,00 € bezahlt. 13 Fahrzeuge waren mit mehr als 21 km/h zu schnell. Hier wären Bußgelder und Punkte in Flensburg die Folge gewesen. Der Spitzenreiter wurde mit 116 km/h gemessen. Das hätte 440,00 € Geldbuße, 4 Punkte und 2 Monate Fahrverbot bedeutet. Die Kontrollmessungen wurden durchgeführt, weil sich Autofahrer mit entsprechender Bitte ans Landratsamt gewandt haben. Sie fühlten sich bei vorschriftsmäßiger Fahrweise durch sehr dichtes Auffahren von Rasern gedrängelt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h wurde durch die Stadt Bischofswerda aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Bautätigkeit (Sicherungsarbeiten, u. a. fehlende Leitplanke) erlassen.
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Kommentare
AN DEN GÖRLITZER OB:
Sehr geehrter Herr Paulick, neidvoll blicken viele Architektur - Interessierte auf das schöne Görlitz mit seinen exquisiten Bauten des Historismus. Lassen Sie bitte diese Schönheiten von einem landfremden Investor, hier Heinz Nettekoven, nicht beschädigen !
Dieser lediglich Rendite - interessierte Immobilien - Mogul hat an den Schönheiten der Stadt Görlitz kein
Interesse - nur an seinem eigenen Geldbeutel ! Dresden hat er schon mit verderblicher, scheußlichstr Abschreibungs - Architektur" verdorben - es reicht !
Es grüßt Sie freundlich B. E. Ludwig
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