postheadericon Gasteltern gesucht * Zusätzliches Geld * 115 Millionen Euro * Altstadt-Million * Betrüger versuchen es * Polizei sucht Zeugen * Für ein würdiges Sterben * Berzdorfer See * Geld für das Mosaik *

*  Nächste Million ist da -
Görlitz hat seine 18. "Altstadtmillion" bekommen. Die 511.500 Euro sind am 26. Januar auf dem Konto eingegangen. Mit dem Geld wird die Sanierung der Altstadt unetrstützt. Jeweils bis zum 15. Dezember eines Jahres können Anträge eingereicht werden - immer in der Hoffnung, dass der Segen der "Altstadtmillion" nicht ausbleibt. Die Untere Denkmalschutzbehörde bereitet derzeit die 85 eingegangenen Anträge mit einem Antragsvolumen von mehr als 1,76 Millionen Euro fachlich vor. Im Frühjahr wird das Kuratorium der Altstadtstiftung wieder über die Mittelvergabe entscheiden. 2011 wurden die "Altstadtmillion" auf 65 Projekte privater Bauherren, Kirchen, Vereine, Stiftungen und kommunaler Einrichtungen verteilt. Unterstützt wurden unter anderem die Jugendbauhütte, die Fertigung eines Musterfensters für den Kuppelsaal der ehemaligen Synagoge, eine Brunnenplastik, die Restaurierung der Wandgemälde im Objekt Obermarkt 34, die weitere Sanierung der Frauenkirche, der St. Jakobuskirche, der Kirche Ludwigsdorf und der Nikolaikirchhof.

*  Geld für das Mosaik -
Mosaik Schwimmhalle Foto: Daniel Breutmann
Jeder Görlitzer kennt sie aus Kindertagen - die bunten Wandbildmosaike der alten Schwimmhalle auf der Fichtestraße in Görlitz. Die Mosaike haben Generationen von Görlitzern bei den ersten Schwimmversuche begleitet. Mit der Inbetriebnahme des NeisseBades aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwunden, ist die Zukunft der Wandbildmosaike derzeit ungeklärt. Mit einer Benefizaktion am 28. Januar, in der Geschäftsstelle auf dem Demianiplatz 32 beteiligten sich die Mitglieder der FDP Görlitz an der Spendensammlung. Vorschläge der Görlitzer sind weiterhin gern gesehen. 

*  Planung hat begonnen -
Das Flutungsende des Berzdorfer Sees im Süden der Stadt Görlitz ist fast erreicht. Nachdem im Sommer 2011 im Südteil des Sees kleinere Bereiche zum Baden freigegeben wurden, soll im Sommer dieses Jahres der größte und für die Stadt bedeutendste Strandbereich des Sees - der Nordoststrand -  eröffnet werden.

Um die verkehrliche Erschließung des Görlitzer Strandes an der nördlichen Seeseite und der Ortslage Deutsch-Ossig per Eisenbahn zu verbessern, wird ein neuer Haltepunkt entstehen. Es handelt sich hierbei um eine Verlagerung des ehemaligen Haltepunktes Deutsch-Ossig an den nördlichen Ortseingang mit fußläufiger Entfernung zum Strandbereich.
BerzdorferSee2004FAKTuell
Im September 2011 fasste der Stadtrat für diese Maßnahme einen Grundsatzbeschluss und entschied, zunächst eine Vorplanung zu beauftragen. Aus mehreren Angeboten ging der Auftrag an das Planungsbüro NEULAND aus Oppach. In einer Auftaktberatung an der neben dem Planungsbüro, Vertreter der Stadtverwaltung und des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien teilnahmen, wurden die Planungsziele vertieft und das weitere Vorgehen abgestimmt.
Ende des I. Quartals 2012 werden dann erste Ergebnisse vorliegen, die unter anderem die optimale Lage des Haltepunktes festlegen und Möglichkeiten für einen eventuellen Bushalt in unmittelbarer Umgebung des künftigen Haltepunktes aufzeigen. Als wichtigste Aussage für die Weiterplanung werden mit der Vorplanung die voraussichtlichen Umsetzungs- und Folgekosten beziffert sein.

*  Für ein würdiges Sterben -
Der Vertrag für eine spezialisierte ambulante Versorgung im Altkreis Bautzen greift. Dieses Fazit ziehen Krankenkassen und Home Care Sachsen e.V. (HCS).
Der Vertrag, der im Juli 2010 geschlossen worden war, soll eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ermöglichen. Das SAPV-Team organisiert und sichert seitdem gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten, Kliniken, Pflegediensten, Apotheken, Behörden u.a. Partnern die Versorgung im Hause der Patienten. Zugleich werden damit auch die Angehörigen mit ihren Sorgen, Ängsten und Nöten entlastet.
Hintergrund: Menschen, die unheilbar erkrankt sind, möchten ihr Lebensende oft zu Hause verbringen. Meist benötigen sie jedoch eine besonders aufwändige hoch spezialisierte Versorgung.
"Dass die spezialisierte ambulante Palliativversorgung die Lebensqualität der Betroffenen in dieser schwierigen Phase stark verbessert, haben die Schicksale der bisherigen 464 Patienten gezeigt", resümiert der Palliativmediziner Dr. med. Jens Papke, Vorstandsvorsitzender des HCS e.V.. 341 Patienten sind bereits verstorben und davon 71 Prozent, ihrem Wunsch entsprechend, zu Hause. Es komme vor allem darauf an, für solche Krankheitsfälle die enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten noch weiter zu verzahnen.
"Der HCS e.V. ist für die Krankenkassen ein zuverlässiger Leistungserbringer, der partnerschaftlich nach Lösungen sucht, um die Versorgung Sterbenskranker beständig zu verbessern", betont Thomas Westphälinger, Fachbereichsleiter Vertragsmanagement Pflege bei der AOK PLUS. "Wir können den Ärzten nur empfehlen, sich an der Netzwerkarbeit des HCS zu beteiligen, um die Fachkompetenz und Erfahrungen des Teams für die eigene Arbeit zu nutzen und gemeinsam die Versorgung weiterzuentwickeln."
Die Aktivitäten und Erfahrungen des Vertrages zwischen Kassen und HCS werden durch eine wissenschaftliche Begleitforschung in der Westsächsischen Hochschule Zwickau bewertet. Erste Ergebnisse sollen im September 2012 zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vorliegen.

*  Gute Beteiligung -
Die Schüler der Wilthener Mittelschule haben an der Französischolympiade teilgenommen. Von 78 Französischschülern kämpften 25 um die ersten Plätze. Die Gewinner erhielten nicht nur eine Urkunde für ihr Europäisches Sprachenportfolio, in dem sie ihre Erfolge dokumentieren, sondern auch verschiedene Sachpreise, original aus Frankreich sowie Souvenirs und Lernmittel.

*  Polizei sucht Zeugen -
Zu einem Vorfall, der sich bereits Ende des vergangenen Jahres ereignete, benötigt die Görlitzer Polizei nun die Mithilfe der Bevölkerung. Am 18.Dezember 2011 hatte eine 22jährige in den frühen Morgenstunden in der Diskothek "Nostromo" getanzt. Dabei bemerkte die junge Frau plötzlich einen leichten brennenden Schmerz in ihrer linken Kniekehle. Als sie an sich herunter schaute, sah sie neben sich einen Mann kniend, der gerade dabei war, eine Spritze aus ihrer Kniekehle zu ziehen. Der 22-Jährigen wurde später übel, sie musste zur medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht werden.
Der Unbekannte soll etwa 1,80 m groß, schlank und ca. 20 bis 30 Jahre alt sein. Er hatte am Tattag kurz geschnittene schwarze Haare. Auffälligstes Merkmal sei gewesen, dass er einen ca. 55 cm hohen, ca. 35 cm breiten und ca. 30 cm dicken himmelblauen Rucksack auf dem Rücken trug. Solch ein Rucksack soll nach der Veranstaltung in einem Mülleimer in der Nähe besagter Diskothek gefunden worden sein.
Nun fragen die Ermittler: Wem ist dieser Mann im "Nostromo" während der Veranstaltung "Bad Taste Party Nr. 8" aufgefallen? Wer kennt diese Person? Wer hat diesen himmelblauen Rucksack gefunden, und wo befindet er sich jetzt? Gibt es weitere Geschädigte? Hinweise bitte an das Polizeirevier in Görlitz, unter Tel.: 03581 650-0, oder jede andere Polizeidienststelle.

*  Betrüger versuchen es immer wieder -
In Bautzen sind wieder Betrüger unterwegs. Eine 85jährige erhielt in den vergangenen Tagen Anrufe von ihr unbekannten Personen, die ihr mitteilten, dass ihre persönlichen Daten rechtswidrig verkauft worden seien, aber dass man ihr rechtlich mit einem Anwalt zur Seite stehen könne. Der Frau wurden dann eine Briefsendung mit Infomaterial per Nachnahme zugeschickt, welches bei der Post abgeholt werden musste und wofür 90 Euro zu entrichten sei. Die Frau holte das "Infomaterial" gutgläubig von der Post ab, wurde dann aber misstrauisch und erstattete Anzeige wegen Betrugs bei der Polizei.

*  Ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss -
Polizisten haben in Neukirch einen 29jährigen mit seinem Honda einer Verkehrskontrolle unterzogen. Die Beamten hatten einen guten Riecher: Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand und er bereits ein Fahrverbot für Kraftfahrzeuge eingetragen hatte. Die Polizei ermittelt nun auch strafrechtlich gegen den Mann.

*  115 Millionen Euro -
mit 118,87 Millionen Euro hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung seit 1991 im Rahmen der Städtebauförderung den Wahlkreis Bautzen I gefördert. Das hat Bundestagsabgeordneter Rainer Deutschmann mitgeteilt. In ganz Deutschland waren es seit 1971 14 Milliarden Euro, die zudem das Siebenfache an Investitionen angestoßen haben. Profitiert haben davon vor allem die regionalen Bau- und Handwerkbestriebe.
Die Stadt Bautzen mit 33,94 Millionen Euro hat dabei am meisten profitiert. Der Löwenanteil von 28,33 Millionen kam dem Denkmalschutz in der Altstadt zugute. An zweiter Stelle liegt die Stadt Hoyerswerda, die insgesamt 29,3 Millionen erhielt. Knapp 18 Millionen Euro waren für Maßnahmen in der Neustadt bestimmt. In Kamenz wurde insbesondere der Denkmalschutz mit 13,82 Millionen gefördert. Für weitere Maßnahmen wurden rund fünf Millionen zur Verfügung gestellt. Für die Sanierung und Entwicklung der Pulsnitzer Innenstadt flossen 2,78 Millionen Euro.

*  Zusätzliches Geld -
Mit dem Beschluss des Gesetzes zur Änderung des "Gesetzes zur Finanzierung des Ausbildungsverkehrs im Öffentlichen Personennahverkehr" im Sächsischen Landtag erhalten die ländlichen Regionen mehr Geld für die Finanzierung des Nahverkehrs. Darauf weist Landtagsabgeordneter Stephan Meyer hin. Insgesamt stehen für 2013 und 2014 jeweils 54 Millionen Euro zur Verfügung. Des Weiteren fließen in den Landkreis Görlitz durch das Investitionsprogramm 2012 zusätzliche finanzielle Mittel. Im Kern stehen Maßnahmen im Rahmen von Schulhaus- und Kindertagesstättenbau, Investitionen in kommunale Straßen, Brachflächenrevitalisierung, Denkmalschutz, Krankenhäuser sowie Sportstätten.
Insgesamt stehen sachsenweit 85 Millionen Euro für die genannten Fachförderungen und zusätzliche 21 Millionen Euro aus Steuermehreinnahmen zur Verstärkung der kommunalen Eigenanteile zur Verfügung der Investitionen. Der Landkreis Görlitz erhält aus den 21 Millionen Euro dadurch rund 1,4 Millionen Euro zusätzliche Investitionsmittel, welche um die Fachförderungen ergänzt werden. Außerdem erhalten die Landkreise in ihrer Gesamtheit nächstes Jahr zusätzlich weitere zehn Millionen Euro. Dabei handelt es sich um vorgezogene Mittel, die den Landkreisen erst 2013 zugestanden hätten. Auch diese zehn Millionen werden auf die Landkreise nach dem Finanzausgleichsverteilungsschlüssel auf die Landkreise verteilt. Somit wird auch der Landkreis Görlitz noch weiteres Geld erhalten.

*  Gasteltern gesucht -
Auch in diesem Jahr sucht der Aktionskreis Kinder von Tschernobyl vom 19. Juni bis 18. Juli Gasteltern aus Görlitz und der näheren Umgebung, die für zwei oder vier Wochen ein bis zwei Kinder oder einen Betreuer aufnehmen können. Von Montag bis Freitag werden die weißrussischen Gäste von 7:00 bis 16:00 Uhr im Gemeindehaus der Versöhnungskirchgemeinde Görlitz/Weinhübel durch den Verein betreut. Interessenten melden sich unter (03581) 30 37 27
oder Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

*  Änderung geplant -
Herrnhut will auf der Löbauer Straße in Höhe des Einkaufsmarktes eine Ampel oder einen Fußgängerüberweg. Die Stadt selbst kann diese aber nicht einrichten, da es sich um eine Bundesstraße handelt. Hintergrund  ist unter anderem ein tödlicher Unfall am 30. Dezember vorigen Jahres. Dabei waren eine 79jährige Frau und ihr 78jähriger Mann angefahren und getötet worden. Die Stadt will nun verstärkt Druck machen, um die Straße sicherer zu gestalten.

 

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