postheadericon Helfer für Europameisterschaft * Hänsel ist zurück * Bürgersprechstunde * Sammlertreff in Bautzen * Fußballer ohne Visum * Frau schlägt Räuber * * Einmaliges Erlebnis * Exhibitionist im Auto * Wasseranalysekoffer * "Ausgezeichnet. Für Kinder" *

Helfer für Europameisterschaft gesucht -
Für die Leichtathletik-Europameisterschaft in Zittau werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht. Täglich werden rund 200 Helfer benötigt. Ob Kind, Jugendlicher, Erwachsener bis ins Rentenalter, ob mit Führerschein, handwerklich oder eher sprachbegabt: Gesucht werden alle. Auf der Homepage http://www.evacs2012.com/ steht ab sofort ein Datenblatt zum Download bereit.

*  Hänsel ist zurück -
ein Happy End ganz besonderer Art hat es in Friedersdorf gegeben. Darüber berichtet der Oberlausitzer Kurier. Dort war der Hauskater aus dem Pflegeheim Friedersdorf nicht mehr nach Hause gekommen. Trotz Fahndung der Zeitung gab es von Hänsel keine Spur. Schließlich meldete sich doch eine Familie aus Dürrhennersdorf.
Kater Haensel  Foto: Steffen Linke
Kater "Hänsel" war offenbar Lkw gefahren. Er hatte demnach in einem unbeobachteten Moment, während der Fahrer die Gaststätte "Schützenhaus" in Dürrhennersdorf belieferte, den Lkw verlassen und schnell die Flucht ergriffen. Bedingt durch Silvester hat der Kater dann  irgendwo Zuflucht gesucht und auch gefunden. Bei seiner Heimkehr seien Freudentränen geflossen.

*  Nächste Bürgersprechstunde - 
Oberbürgermeister Joachim Paulick lädt am  7. Februar ab 16:00 Uhr, zur nächsten Bürgersprechstunde in den Aufenthaltsraum der Feuerwehr in Hagenwerder, Karl-Marx-Straße 14 ein. Anmeldungen dafür werden ab sofort unter Telefon 03581 671200 entgegengenommen. Am Bürgertelefon unter der Telefonnummer 03581 671200 ist Oberbürgermeister Paulick anschließend von 17:15 bis 17:45 Uhr zu erreichen.

*  Treff in Bautzen -
Die Sammler von Briefmarken, Ansichtskarten und ähnliche Sammelgütern treffen sich am 5.Februar Postamt 1 in Bautzen in der  Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr zum Tauschtag des Philatelistenvereins Bautzen e.V. Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sind vorhanden.

*  Fußballer ohne Visum -
Bei einer Kontrolle auf der A 4 mussten zwei Fußballer nach Hause fahren. Im Reisebus, den die Bundespolizei gestoppt hatte, saßen die Spieler einer polnischen Erstligamannschaft, die nach Dresden unterwegs waren. Von dort sollte der Flug nach Antalya gehen. Während die polnischen Spieler wenig später weiterfahren konnten, mussten ein 25jähriger nigerianischer sowie ein 25jähriger senegalesischer Gastspieler zunächst in die Dienststelle folgen. Beiden nämlich fehlte ein Visum für Deutschland.

*  Frau schlägt Räuber in die Flucht -
Eine 49jährige hat in Pulsnitz einen Räuber in die Flucht geschlagen. Er hatte versucht, ihr die Handtasche zu entreißen. Die Frau wehrte sich heftig, der Jugendliche flüchtete anschließend in Richtung Stadtzentrum. Eine sofortige Absuche des Stadtgebietes mit mehreren Streifenwagen blieb ohne Erfolg. Der Täter selbst wird als ca. 12-15 Jahre alt beschrieben. Bei der Tatausführung hatte er bis auf die Schultern reichendes schwarzes, vorn gewelltes Haar und war mit einer blauen Jacke bekleidet. Wer Hinweise zu dem Täter geben kann, wird gebeten, diese dem Polizeirevier Kamenz auch telefonisch unter 03578-3520 mitzuteilen.

*  Exhibitionist im Auto unterwegs -
In Rodewitz hat ein Exhibitionist sein Unwesen getrieben. Eine 60jährige Frau ging abends entlang der Alten Dorfstraße, als sie von einem dunkelfarbenen dreitürigen Pkw älteren Baujahres überholt wurde. Der Fahrer parkte sein Fahrzeug wenige Meter vor der Spaziergängerin. Als diese zwangsläufig an dem stehenden Pkw vorbeiging, sah sie, wie der Mann darin an sich selbst sexuelle Handlungen vornahm. Danach entfernte sich der Fahrer rückwärtsfahrend aus der Alten Dorfstraße auf die Hauptstraße. Im Zusammenhang mit der Tathandlung sucht die Polizei ein dreitüriges, dunkelfarbenes Fahrzeug älteren Typs mit der weißen Aufschrift "REIFENSERVICE". Der Schriftzug verläuft leicht gebogen über die Heckscheibe. Die  Aufschrift ist in Großbuchstaben geschrieben, darunter befindet sich ein kleinerer unbekannter Text.
Hinweise unter 03591 356-0 oder -224.

*  Ein einmaliges Erlebnis -
hatte jetzt das Bautzener Tanzpaar Nico und Nicole Säring. Die 21jährigen Geschwister bildeten eins von 72 Paaren beim Semperoperball. Debütant darf man nur einmal im Leben sein. "Das war ein echtes Highlight", sagt Nicole Säring. Auch für die beiden gestandenen Turniertänzer, die von der Sparkasse Bautzen unterstützt werden, war der zehnminütige Wiener Walzer eine Herausforderung. Denn die Paare mussten völlig synchron tanzen. Dafür trainierten sie drei Tage lang fünf bis sechs Stunden.  "Auch wir haben das nicht einfach so mit links gemacht", meint Nicole Säring. Zum Semperopernball kann sich jeder bewerben, der einen Wiener Walzer tanzen kann und zwischen 16 und 29 Jahre alt ist. Bei einem Casting wird entschieden, ob man gut genug tanzen kann.

*  Mit Geschenken macht man sich Freunde -
oder man sorgt für Nachwuchs. Getreu diesem Motto haben jetzt die Sparkasse Bautzen und die CUP Laboratorien Dr. Freitag GmbH zehn Schulen im Landkreis - unter anderem in Wilthen, Bautzen und Bischofswerda - mit je zwei Wasseranalysekoffern versorgt. Sie werden im Chemieunterricht eingesetzt. Das Radeberger Unternehmen hatte  dafür auf Weihnachtsgeschenke von Kunden und Geschäftspartnern verzichtet. Mit dem Geld wurden die Gerätekoffer finanziert. Die Kreissparkasse Bautzen fand die Idee klasse und beteiligte sich spontan an der Aktion. Hintergrund ist der zunehmende Mangel an qualifizierten Auszubildenden. Bereits in der Schule soll Interesse für entsprechende Firmen geweckt werden.

*  "Ausgezeichnet. Für Kinder" -
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Oberlausitz-Kliniken gGmbH erhielt im Januar erneut das Gütesiegel "Ausgezeichnet. Für Kinder 2012 - 2013". Das unter anderem von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. verliehene Zertifikat bescheinigt die ausgezeichnete stationäre Versorgung von kranken Kindern und Jugendlichen. 
"Die erfolgreiche Neubewertung unserer Klinik bestätigt die hohe Qualität der stationären Behandlung", freut sich Dr. med. Ulf Winkler, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Bautzen. "Wenn das eigene Kind krank ist, wünschen sich Eltern die bestmögliche Versorgung im Krankenhaus und diese möglichst wohnortnah. Das Gütesiegel bietet Müttern und Vätern Orientierung und hilft bei der Klinikauswahl. Unsere Klinik verfügt über 34 Betten. Elf Ärzte, 39 Kinderkrankenschwestern und eine Erzieherin versorgen jedes Jahr im Durchschnitt etwa 2.000 kranke Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre stationär." Mit der erfolgreich bestandenen Neubewertung darf die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Krankenhaus Bautzen das Qualitätssiegel "Ausgezeichnet. Für Kinder" für zwei weitere Jahre führen.
Das Gütesiegel wurde im Jahr 2009 von einer bundesweiten Initiative verschiedener pädiatrischer Fach- und Elterngesellschaften unter Federführung der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. entwickelt. Verliehen wird das Prädikat ausschließlich an Kliniken, die die vereinbarten Mindestanforderungen zur Qualitätssicherung der Krankenhausversorgung von Kindern und Jugendlichen erfüllen. Diese beziehen sich unter anderem auf die Organisation der Klinik, personelle und fachliche Anforderungen, die räumliche und technische Ausstattung und die Sicherung der Ergebnisqualität.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Oberlausitz-Kliniken gGmbH ist eine von 18 ausgezeichneten Qualitäts-Kinderkliniken im Freistaat Sachsen. Deutschlandweit gibt es derzeit 143. Die regelmäßige Bewertung der Kinderkliniken trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der stationären Versorgung von Kindern und Jugendlichen bei.

*  Schultür vor der Nase abgeschlossen  -
Als ein Mann am Mittwochabend an einem von der Volkshochschule Görlitz genutzten Gebäude am Hainwald vorbei ging, hörte er plötzlich Hilferufe. Diese kamen von einem 25jährigen, der dort versehentlich auf dem Areal eingeschlossen worden war. Nachdem die Polizei mühevoll einen Verantwortlichen ermittelt hatte, konnte der "Unglücksrabe" nach gut anderthalb Stunden endlich aus seiner misslichen Lage befreit werden.

*  Letztes Bandenmitglied verurteilt -
Die 1. Große Strafkammer des Landgerichts Bautzen hat Sandro D. aus Löbau wegen bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in 25 Fällen zu der Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Urteil basiert auf einem Geständnis des Angeklagten.
Die Staatsanwaltschaft hat acht Jahre beantragt, die Verteidigung stellte die Strafe in das Ermessen des Gerichts. Der Angeklagte hatte mit mehreren anderen Mitgliedern der Bande aus dem Raum Löbau im Jahr 2010 aus Spremberg in 25 Fahrten jeweils ein Kilo Haschisch in den Raum Löbau zum Weiterverkauf transportieren lassen. Die gesondert verfolgten Bandenmitglieder wurden bereits im letzten Jahr zu langjährigen Haftstrafen über fünf Jahre bis zu acht Jahren verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

*  Mit 174 über die Autobahn -
Fünf Stunden lang haben Polizeibeamte an der BAB 4 überprüft, ob die Auto-Fahrer die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h einhalten. Das Ergebnis: Von insgesamt 4.280 überprüften Fahrzeugen waren 352 zu schnell unterwegs. 200 Auto-Fahrer erwartet nun ein Verwarngeld bis 35 Euro, die 152 weiteren haben mit Bußgeldern, Punkte-Einträgen im Verkehrszentralregister und in Einzelfällen auch mit Fahrverboten zu rechnen. Der rasanteste der Verkehrssünder wurde mit 174km/h gemessen.


 

 
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