Start im Oberland * KBV Bautzen * Bautzen sucht Energiesparfüchse * Inge Brandenburg * Germanischen Rennöfen * Neschwitzer Fasching *
* Neschwitzer Fasching -
Die Neschwitzer Faschingsveranstaltungen laufen dieses Jahr unter dem Motto "Die Schwarzwasserpiraten fluchen in der Karibik". Das Faschingsteam ist schon voll in den Vorbereitungsproben und Einstudieren des Programmes. Die beiden Veranstaltungen finden am Samstag, den 11.und 18. Februar, auf dem Neschwitzer Saal statt. Einlass ist ab 19:00 Uhr.
* Vortrag zu germanischen Rennöfen -
Germanische Rennöfen aus dem 2. Jahrhundert sind Thema eines Vortrages im Museum Bautzen. Am Donnerstag, dem 26. Januar 2012, um 19:00 Uhr, spricht Thomas Puttkammer vom Museum der Westlausitz zum Thema "Experimenteller Umgang mit Feuer - Versuche zur germanischen Eisenverhüttung und zur Rekonstruktion von Rennöfen" und damit knüpft an das Thema der aktuellen Sonderausstellung "Feuer und Licht" an.
Rennöfen wurden genutzt, um Eisenerze zu Schmiedemetall zu verhütten. Die dabei gebildete Schlacke rann aus den Öffnungen des Schachtofens in die Herdgrube - das "Rinnen" der Schlacke führte letztlich auch zur Bezeichnung als "Rennofen". Im Rahmen eines dreijährigen EU-Projektes testeten Puttkammer und sein Team das "germanische" Rennofenverfahren im direkten Feldversuch. Aus lokalem Raseneisenerz sollte schmiedbares Eisen hergestellt werden. Auf moderne Hilfsmittel wurde dabei soweit wie möglich verzichtet. Man wollte einen genaueren Einblick in die Arbeitsleistungen, die benötigten Ressourcen und das Wissen der damaligen Metallhandwerker erhalten. Über die Ergebnisse, Erfolge wie auch Misserfolge des Projektes wird Puttkammer berichten.
Eisen, einer der wichtigsten metallischen Werkstoffe, hat die Entwicklung der menschlichen Geschichte maßgeblich beeinflusst. Im 4. Jahrtausend v.Chr. wurde im Vorderen Orient Eisen mit hohem Nickelgehalt aus Eisenmeteoriten verarbeitet. Die Anfänge der Eisenerzverhüttung im so genannten Rennofenverfahren finden sich im letzten Viertel des 2.Jahrtausends v. Chr. in Anatolien und den benachbarten Ländern. Das Verfahren lieferte schmiedbares Eisen, welches den bis dahin üblichen Bronzen bezüglich der Verarbeitungsmöglichkeiten, Härte und Zähigkeit deutlich überlegen war. Im Verlauf des 9. Jahrhunderts v. Chr. gelangte die Technik nach Mitteleuropa. In der Oberlausitz lässt sich der Abbau lokaler Raseneisenerzvorkommen und deren Verhüttung zu Eisen mit Beginn der germanischen Besiedlung am Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. nachweisen.
Foto: Rekonstruierte historische Rennöfen in der Vorheizphase, Versuchsreihe 2011 im Steinbruch Miltitz bei Nebelschütz. Foto: Museum Bautzen
* Die vergessene Stimme des deutschen Jazz -
Das Kino im Bautzener Steinhaus zeigt am 25. Januar 20:00 Uhr den Dokumentarfilm "Sing! Inge, sing!" von Marc Boettcher, ein bewegendes Porträt über die deutsche Jazzmusikerin Inge Brandenburg.
Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen und frühzeitig gewohnt, auf eigenen Beinen zu stehen, wurde sie Ende der 1950er Jahre plötzlich als beste europäische Jazzsängerin gefeiert, vom Time Magazin mit Billie Holiday verglichen, auf Händen getragen von den Musikern - und ignoriert und auf Schlager reduziert von der deutschen Plattenindustrie.
"Sing! Inge, sing!" zeichnet ein Frauenschicksal der 1950er und 60er Jahre. In vierjähriger Recherche entwickelte sich aus zahllosen Ton- und Bildfragmenten ein facettenreiches Porträt, das auf einen ergänzenden Kommentar verzichtet und Inge Brandenburg selbst ihre eigene Geschichte erzählen lässt.
* Bautzen sucht wieder Energiesparfüchse -
Ob Brennstoffzelle oder solarbetriebener Nusstrockner - mit zahlreichen cleveren Ideen ist am Montag, dem 16. Januar 2012, in Bautzen der Wettbewerb "Energiesparfüchse gesucht" von Stadtverwaltung Bautzen, Technologieförderverein Bautzen und Energie- und Wasserwerken Bautzen (EWB) gestartet worden. In insgesamt neun Projekten werden sich rund 70 Schülerinnen und Schüler bis zum Sommer auf die Suche nach Ideen und Erfindungen begeben, die im Alltag das Energiesparen erleichtern sollen. Der Wettbewerb geht damit in seine vierte Runde. Bereits in den vergangenen Schuljahren zeigten mehrere hunderte Schülerinnen und Schüler, welche kreativen Projekte rund um das Thema Energiesparen möglich sind.
Ingesamt beteiligen sich in diesem Jahr sechs Schulen sowie ein Verein an dem Wettbewerb. Zu den Projekten gehören unter anderem der Bau eines solargetriebenen Fahrzeuges, Untersuchungen an einer Brennstoffzelle, Experimente mit Solarzellen sowie die Konzepte für den Bau einer solarbetriebenen Nusstrockenanlage oder einer Elektroladestation für Fahrräder. Weitere Projekte beschäftigen sich mit der Windenergie, globalen Effekten von umweltfreundlichen Verhaltensweisen, Energieeffizienz sowie der Verbindung von Kunst und Technik beim Einsatz energiesparender Bauweise in moderner Architektur.
In diesem Jahr soll zusätzlich zu diesen regionalen Auszeichnungen ein "Europäischer Preis" vergeben werden. Dieser Preis wird von dem europäischen Projekt "E-FoxES" ausgelobt, das im Rahmen des EU-Initiative "EnercitEE" von den Programmen INTERREG IV C, ERDF und dem Freistaat Sachsen gefördert wird.
An dem EU-Projekt beteiligen sich neben dem TGZ Bautzen GmbH Partnereinrichtungen aus Schweden und Frankreich, die in ihren Regionen ebenfalls Energiesparwettbewerbe für Schulen nach dem Bautzener Modell der "Energiesparfüchse" durchführen werden. Von den Projekten des Bautzener Wettbewerbes werden im Sommer besonders gute Ideen für den "Europäischen Preis" vorgeschlagen. Eine internationale Jury wird den Sieger küren.
Nach dem offiziellen Auftakt werden die Schülerinnen und Schüler nun mit der Umsetzung ihrer Projekte beginnen. Die Ergebnisse werden vom 25. bis 30.Juni 2012 im Kornmarkt-Center Bautzen im Rahmen einer Ausstellung öffentlich präsentiert. Am Dienstag, dem 26. Juni 2012, wird Oberbürgermeister Christian Schramm den aktivsten und kreativsten Teilnehmer mit je einem Wanderpokal in Form einer riesigen Glühbirne auszeichnen. Zudem gibt es attraktive Sachpreise zu gewinnen. Im vergangenen Jahr hatten die Frédéric-Joliot-Curie-Grundschule und die Maria-Montessori-Grundschule Bautzen den Wettbewerb gewonnen.
Start im Oberland -
Das Motorsportjahr 2012 hat für den MC Oberlausitzer Bergland e.V. im ADAC begonnen. In der Saison gibt es wieder drei Veranstaltungen in der Matschenberg Off Road Arena. Im April startet der traditionelle Schnupperkurs, bei dem sich Fahrer und Verein vorstellen.
Höhepunkt ist die Europameisterschaft am 23. und 24. Juni. Der Verein hat als Veranstalter für die letzte Autocross-Europameisterschaft viel internationales Lob und Anerkennung bekommen. Urteil: perfekt ausgerichtet.
Immerhin: Pro Veranstaltung sind fast 200 Helfer im Einsatz. Die Saison abschließen wird der Finallauf zur Deutschen Autocrossmeisterschaft am 29. und 30. September. Wie schon in vielen Jahren zuvor wird wieder der Deutsche Autocross-Meister im Oberlausitzer Tal entschieden.
* Hammerbegegnung zum Bundesliga-Auftakt -
Mit großer Vorfreude fiebern die Kraftdreikämpfer des KBV Bautzen dem diesjährigen Bundesliga-Auftakt entgegen, beschert er Ihnen doch erstmals einen Heimkampf zur 1. Runde und dann noch gegen drei so hochkarätige Mannschaften. Denn mit dem deutschen Vizemeister Herrnburger AV 77 und dem Vorjahresdritten VfB Klötze sowie den "Dauergästen" vom Powerlifting Lauchhammer kommt reichlich deutsche Kraftsportprominenz nach Bautzen.
Sollten deren Athleten gut über den Jahreswechsel gekommen sein, sind Kniebeugeleistungen über 320 kg, Bankdrücken über 200 kg und Kreuzheben über 300 kg auf jeden Fall zu erwarten.
In diese Regionen wollen auch die 5 KBV-Athleten eindringen, bei denen Nationalkader Hubert Wagner die Vorreiterrolle übernehmen soll. Nach dem Gesamtsieg bei den Deutschen Meisterschaften im Kreuzheben möchte er auch vor dem Heimpublikum eine Spitzenleistung anbieten. Begleitet wird er von Toralf Haaser, Uwe Hofmann, Michael Hurtig und Jens Gersdorf, welche allesamt über ausreichend Bundesligaerfahrung verfügen. Der Wettkampf beginnt am 21. Januar in der Bautzener Schützenplatzhalle 14:00 Uhr.
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