Der Gründer des dm-Drogeriemarktes Professor Götz Werner kommt am 19. Juli nach Görlitz. Von 16:00 bis 18:00 Uhr wird er Bürgermeistern des Landkreises Görlitz, Stadträten, Landtags- und Bundestagsabgeordneten sowie Unternehmern das Konzept des „bedingungslosen Grundeinkommens" vorstellen.
Götz Werner ist ebenfalls Gründer der Initiative "Unternimm die Zukunft". Der Milliardär tritt seit Jahren vehement für ein „Bedingungsloses Grundeinkommen" in Höhe von rund 1.000 Euro für jeden ein. Erste Ideen dazu entwickelte er bereits 1982, seit 2005 setzt er sich öffentlich dafür ein. Das Konzept wird zunehmend ernsthafter in Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutiert. Immer mehr Menschen unterstützen diese Idee.
In seinem Vortrag wird Götz Werner auch auf Bedenken bezüglich der Finanzierbarkeit und des Arbeitswillens angesichts eines Grundeinkommens eingehen sowie Fragen der Kommunalpolitiker und Unternehmer beantworten.
Professor Götz Werner kommt auf Einladung des Görlitzer Oberbürgermeisters Joachim Paulick nach Görlitz. „In einer Region wie unserer, wo man nicht mehr genügend bezahlte Arbeit findet, von der man auch seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, muss man nach neuen Wegen suchen", sagt OB Joachim Paulick. „Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen bekämen wir Kaufkraft, würden die Abwanderung stoppen und könnten letztlich den Unternehmen wieder qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte zur Verfügung stellen."
Paulicks Ziel ist die Gründung einer parteiübergreifenden Initiative, die sich für eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen auf politischer Ebene stark macht. „Vor allem wir Bürgermeister erleben täglich die Probleme und werden damit konfrontiert. Wir müssen etwas dafür tun, dass die Menschen hier eine Zukunft haben.", argumentiert der Görlitzer OB.
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Kommentare
Sollte sich der Weg zum Grundeinkommen auf Bundesebene als zu schwer erweisen, empfehle ich die Einführung des Grundeinkommens als regionale Initiative vermittels eines Regionalgeldes.
Hier in Leipzig gibt es ein Grundeinkommens -Experiment mit dem virtuellen Tauschmittel "Lindentaler". Solcherlei Projekte können funktionieren wenn genügend Menschen daran glauben und mitwirken. Und wir können "denen da oben" damit beweisen, dass das Grundeinkommen funktioniert.
PRESSEMITTEILUNG der Bundestagsfrakt ion Bündnis 90/Die Grünen
NR. 0636
Datum: 19. Juli 2011
Leiharbeit: Die Grenze ist erreicht
Zu den aktuellen Beschäftigungsz ahlen des statistischen Bundesamts in der Leiharbeit erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für Arbeitnehmerrechte:
Zu viele Arbeitgeber setzen mit Leiharbeit auf "Hire and Fire" und die Beschäftigten haben das Nachsehen. Ihre Lebensplanung erschwert sich und sie müssen Dumpinglöhne hinnehmen, die zum Teil aufgestockt werden müssen. Die Bundesregierung in der Pflicht, dieser Entwicklung umgehend entgegen zu wirken.
Frankfurter Rundschau:
"Weniger Gehalt für Geringverdiener
Neue Daten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsfors chung (DIW) zeigen: Der wirtschaftliche Aufschwung kommt bei vielen Menschen nicht an. Stattdessen wird die Gehaltskluft in der Bevölkerung immer größer - und die Geringverdiener immer mehr."
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Nr. 270 vom 19.07.2011
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Beschäftigungsz uwachs 2010 zu großen Teilen von Zeitarbeit getragen
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WIESBADEN - Die Zahl der atypisch Beschäftigten stieg im Jahr 2010 auf 7,84 Millionen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhte sie sich nach Ergebnissen des Mikrozensus gegenüber 2009 um 243 000 Personen. Die Zahl der abhängig Beschäftigten insgesamt nahm zwischen 2009 und 2010 um 322 000 auf 30,90 Millionen zu. Damit trug die atypische Beschäftigung gut 75% zum Gesamtwachstum der Zahl abhängig Beschäftigter zwischen 2009 und 2010 bei. Die Zunahme atypischer Beschäftigung ist wiederum hauptsächlich auf den Zuwachs von Personen in Zeitarbeitsverh ältnissen zurückzuführen: Ihre Zahl wuchs von 2009 bis 2010 um 182 000. Damit trug die Zeitarbeit allein zu deutlich mehr als der Hälfte (57%) des gesamten Beschäftigungsa nstieges bei und erreichte 2010 mit 742 000 einen neuen Höchststand.
LG Frank
Das lässt hoffen. Über Ämter und Parteien hinweg neue Wege gemeinsam gehen. Schon der Versuich ist ein Gewinn.
Freundliche Grüße
Axel Roth
Weiter so, Herr Paulick!
Frankfurtgrüße,
Phil
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