Willy meint: Bürgerarbeit...
Das Ursula hat die Lösung für unsere Hartz-IV-Opfer. Bürgerarbeit. Also Strassekehrer und Parkverschönerer solle sie wern. Für immerhin 900 Euro im Monat. Ganze drei Jahr lang, meint unser Bundesarbeitsministerin. In der BILD-Zeitung…

Weshalb sie des uff drei Jahr befristet, hat sie ned gesagt. Wahrscheinlich glaubt sie, danach müsst sich ei anner Regierung dadrum kümmern. Oder, was aach möglich ist, sie denkt, dann ist die Wirtschaft so vorn Arsch, des es sowieso nix mehr zum wegschmeisse gibt, meint mein Freund Paul. "Wer kei Geld zum Einkaufe hat, der macht aach kaan Dreck", sacht der Paul.
Felix, Maschinenbau-Ingenieur, war vier Jahr arbeitslos, und hat dann en Job im Sägewerk bekomme. Stolze 6,20 Euro verdient er dort in der Stund. Der würd für 7,50 aach den Dreck uff der Strass oder in den Grünflächen wegräume. Sacht er. Zusamme mit seiner Karin, die als Arzthelferin ebenfalls schon seit gut 60 Monate ohne Job ist. Immerhin wärn des volle 1.800 Euro im Monat. Und sie könnte sich 30 Stunde in der Woch gemeinsam an der frischen Luft beweche. "Des soll ja gesund sein", sacht sei Karin. Da könnt mer gleichzeitig en Haufe Geld für die Krankekasse sparn.
Weshalb die Jobs uff drei Jahre befristet sind, leuchtet ihr allerdings ned ein. "Und was noch unverständlicher ist", sagt Karin, "das die Jobs ja offensichtlich da sind, aber seit Jahren ned uffem Markt. Habbe die jetzt nur all die Jahrn gewartet, bis die Löhne so tief in den Keller falle, des keiner mehr aufmuckt?"
Denke Sie mal drübber nach,
meint
Ihne Ihrn
Willy
meint
Ihne Ihrn
Willy
PS: Ich empfehle:
Bedingungsloses Grundeinkommen * Jobs on Demand
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Kommentare
Sieben Jobcenter haben in Sachsen ihre Bereitschaft erklärt, sich am Bundesprogramm Bürgerarbeit zu beteiligen und dabei 7.500 Stellen zur Beschäftigung von Langzeitarbeits losen vorbereitet. Die Staatsregierung sieht keine Notwendigkeit, für diese oft über viele Jahre vom Arbeitsmarkt Ausgeschlossene n eigene Aktivitäten und Unterstützung anzubieten. Thüringen, Sachsen-Anhalt und weitere Länder hingegen setzen eigene Mittel zur Kofinanzierung des Programms Bürgerarbeit ein.
Nachdem auf Bundesebene und in vielen Ländern Einigkeit darüber besteht, dass der soziale Arbeitsmarkt notwendig ist, um der dauerhaften strukturellen Arbeitslosigkei t entgegen zu wirken, möchte Sachsen die Schwächsten der Gesellschaft weiterhin sich selbst überlassen. Mit 7.500 Stellen in der Bürgerarbeit könnten ca. 100 Millionen Euro für den sächsischen Binnenhandel generiert werden.
Aber ob die Damen dann auch für 900 Euro im Monat 30 Stunden in der Woche ihrem Gewerbe nachgehen werden? Aber weshalb sollten sie besser dastehen, als der zitierte Ingenieur und die Arzthelferin...
Zum morgigen Internationalen Hurentag 2010, erklärt Monika Lazar, Sprecherin für Frauenpolitik: Zum Internationalen Hurentag melden sich Prostituierte auch in Deutschland lautstark zu Wort und fordern ihre Rechte ein. Sie wollen einen gesellschaftlic hen Bewusstseinswan del - denn noch immer werden Prostituierte stigmatisiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt.
Das Prostitutionsge setz hat die rechtliche und soziale Situation für viele Prostituierte verbessert. Dennoch sind Verbesserungen bei der Umsetzung in den Ländern notwendig. So wird die Besteuerung komplett unterschiedlich gehandhabt. Die Zahl der Beratungs- und Ausstiegsangebo te muss deutlich erhöht werden. Wir brauchen arbeitsrechtlic he Mindeststandard s in der Prostitution und die Abschaffung des Vermieterprivil egs.
Her mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen.
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