Roche-Krebsmittel Avastin abgelehnt * Stopp für Stammzellenforschung
♦ Roche-Krebsmittel Avastin abgelehnt -
die britische Gesundheitsbehörde NICE hat das Roche-Medikament Avastin zur Behandlung von fortgeschrittenem Darmkrebs als zu teuer abgelehnt Zuvor hatte der Pharmakonzern einen neuen Preisvorschlag gemacht. Im Gegenzug werden von der Behörde mehrere andere Medikamente gegen Darmkrebs empfohlen, darunter Erbitux von Merck.
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♦ Personalausweis soll sicher sein -
in zwei Monaten soll der neue Personalausweis eingeführt werden. Doch nun sind Zweifel an der Sicherheit laut geworden. Für Betrüger soll es nach einem Bericht des ARD-Magazins "Plusminus" problemlos möglich sein, sensible Daten abzufangen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wies das zurück.
♦ Stopp für Stammzellenforschung -
ein US-Gericht hat die staatliche Förderung embryonaler Stammzellenforschung vorerst gestoppt. In der einstweiligen Verfügung eines Bezirksgerichts hieß es, bei der Forschung würden menschliche Embryonen zerstört. Der Richter setzte damit auf Antrag christlichen Organisationen eine Entscheidung von US-Präsident Barack Obama aus dem März 2009 außer Kraft, der den restriktiven Kurs seines Vorgängers George W. Bush in der Stammzellenforschung revidiert hatte. Durch den Eilentscheid des Richters wird der christlichen Organisation nun die Chance gegeben, gegen die Forschungsförderung zu klagen.
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♦ Anklage fordert lange Haftstrafen -
die Staatsanwaltschaft hat im Prozess um den gewaltsamen Tod von Dominik Brunner zehn und acht Jahre Jugendstrafe für die beiden Angeklagten gefordert. Gegen den mutmaßlichen Haupttäter Markus S. (19) hielt die Anklagebehörde im Landgericht München am Mordvorwurf sowie dem der versuchten räuberischen Erpressung von vier Schülern fest. Für ihn verlangte die Staatsanwaltschaft mit zehn Jahren die höchstmögliche Jugendstrafe. Der Angeklagte Sebastian L. (18) soll wegen Körperverletzung mit Todesfolge sowie versuchter räuberischer Erpressung mit acht Jahren Haft bestraft werden.
Das Urteil ist für den 6. September vorgesehen. Die Verteidiger plädierten auf Körperverletzung mit Todesfolge oder versuchten Totschlag - und deutlich niedrigere Strafen. Die beiden jungen Männer hatten den 50jährigen Brunner am 12. September vorigen Jahres auf dem S-Bahnhof München-Solln geschlagen und getreten, nachdem er vier Schüler gegen sie verteidigt hatte. In der Folge war er gestorben.
♦ Christoph Waltz wird Österreicher -
Oscar-Preisträger Christoph Waltz wird offiziell Österreicher: Der Ministerrat in Wien hat genehmigt, dem "Inglourious Basterds"-Star die österreichische Staatsbürgerschaft zu verleihen. Das berichtete die Nachrichtenagentur APA. Der Antrag des 53jährigen gebürtigen Wieners war im Eilverfahren behandelt worden. Die Staatsbürgerschaft wird Waltz in den nächsten Wochen von Vertretern des Landes überreicht. Vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass Waltz - genau wie sein Vater - die deutsche Staatsbürgerschaft hat.
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