Ein Königreich für Jede(n)
Krönungswelle goes Friedensfestival
Vom 6.-8. August 2010 soll sich beim Friedensfestival in Berlin das Thema Grundeinkommen wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung ziehen. Die Krönungswelle wird auf dem Alexanderplatz mit einem Pavillon für alle BGE-Initiativen präsent sein und ein BGE-Forum für alle Interessierten einrichten. Dabei wird das Friedensfestival mit den goldenen Kronen der Krönungswelle zum Leuchten gebracht.
Motto: Freiheit + Gleichwertigkeit + Grundeinkommen = Frieden.
Die Krönungswelle zieht durch Deutschland, und setzt jedem Menschen, der es zulässt, eine goldene Krone auf. Damit wird das alte aufklärerische, und bis heute unverwirklichte Demokratie-Ideal bildhaft vermittelt und verwirklicht. Denn der gekrönte Mensch ist der Mensch, der sich selbst und sein Leben regiert. Wenn alle Menschen Könige sind, braucht es keinen König mehr, der allein über allen steht. Dies versinnbildlicht nichts Geringeres als den fundamentalen Unterschied zwischen Freiheit und Herrschaft.
Während den Menschen unter den derzeitigen Herrschaftsbedingungen eines Obrigkeitsstaates als einzige legitime gesellschaftliche Lebensperspektive die Anpassung und Unterordnung unter die Autorität politischer und ökonomischer Eliten, Strukturen und Prozessen propagiert wird, vorneweg denen der nahezu vollständigen Verwertbarkeit und ausschließlichen Funktionalität des Menschen für die Bedürfnisse eben jener Eliten, mittels einer jeder natürlichen Lebensrealität entfremdeten, und auf dieser Grundlage totalitär herrschenden Ökonomie, zeigt die Krönungswelle dagegen eine gänzlich andere Perspektive des Menschseins und von sozialer Gemeinschaft auf: Das Leben in Freiheit durch die bedingungslose Berechtigung jedes Menschen zu existieren, teilzuhaben und sich in Würde zu entfalten.
Während ein autoritärer Sozialstaat die Menschen entwürdigt, entmündigt und alimentiert, um seine Herrschaft zu sichern, setzt das Bedingungslose Grundeinkommen jedem Menschen eine Krone auf, und gibt ihm damit seine Würde und Freiheit zurück. Ein gekrönter Mensch ist kein ökonomisches Nutzvieh mehr, und kein von Schuldgefühlen und Missgunst zerfressener Untertan. Ein König erhebt sich in seiner unveräußerlichen Würde und Einzigartigkeit und erfährt in der Entfaltung seiner Selbst eine Macht, die jeder Allein-Herrscher ein Leben lang vergeblich sucht. Der mächtigste König ist der, der keine Untertanen braucht, weil er sein Leben selbst in Händen hält und gestalten kann.
Dies ist der fundamentale Unterschied zwischen Freiheit und Herrschaft. Gemäß einem Verständnis, in dem der Mensch selbst Mittelpunkt der Gemeinschaft ist, und nicht sein Nutzen. Denn nur die Entfaltungs- und Gestaltungskraft des Menschen, jenseits von Bevormundung, Repression und Nötigung durch elitär konzentrierte Macht, versinnbildlicht Freiheit. Herrschaft dagegen entsteht dort, wo die Prinzipien von Entbehrung und Entmündigung über denen von Bedürfnis und Befähigung, Gewissen und Vernunft des Menschen stehen. Herrschaft ist die Sklaverei der Abhängigkeit und Notwendigkeit der Unterwürfigkeit der Beherrschten. Freiheit dagegen ist die Macht eines von Königen gekrönten und unter Königen regierenden Königs.
| < Zurück | Weiter > |
|---|




FAKTuell2006.jpg)










![faktor-L * Neue Medizin * Bioblatt 1 * Basiswissen (faktor-L * Bioblatt) [Kindle Edition] Neue Medizin 07.06.2011](/images/stories/CoverRezi/bioblatt1CoverfaktorLBasiswissen07062011.jpg)







Kommentare
Sonnige Grüße an alle KönigInnen.
Uschi Bauer
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.