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der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick  Zu echter Hilfe gemahnt -
der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick hat den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich, gebeten, das schnell aufgelegte Hilfsprogramm, welches den vom Hochwasser Betroffenen bis zur Schadensregelung durch Versicherungen Steuererleichterungen bzw. zinsgünstige Darlehen ermöglichen soll, zu überdenken. In Gesprächen mit betroffenen Menschen in den zum Teil noch überfluteten Gebieten an der Neiße, wie Alt-Hagenwerder, Alt-Weinhübel und Ludwigsdorf/ Ober-Neundorf stieß die Entscheidung des Ministerpräsidenten auf Unverständnis.

OB Paulick dazu: "Für Geschädigte ohne Versicherungsschutz bietet das Programm teilweise keine Lösung. Opfer, die mit ihren Gebäuden oder Unternehmen einen Totalverlust erlitten oder in eine existenzgefährdete Situation geraten sind, weil ihr noch schuldenbelastetes Eigentum unbrauchbar, wertlos bzw. nicht mehr vorhanden ist, müssen andere Hilfen bekommen. Zusätzliche Kredite - seien sie auch noch so zinsgünstig -  sind für viele einfach nicht zu verkraften. Auch Steuererleichterungen helfen nur denen, die Steuern zahlen. Sozial Bedürftigen und Rentnern wird dadurch keine Entlastung zuteil." 

Paulick erinnerte daran, dass das sächsische Innenministerium nach der Jahrhundertflut im Jahr 2002 ein Soforthilfeprogramm für die Behebung von Schäden im Haushalt bzw. am Hausrat für natürliche Personen aufgelegt hatte. Kleinere und mittlere geschädigte Unternehmen erhielten eine finanzielle Soforthilfe in Form einer nicht rückzahlbaren Zuwendung, welche durch die Sächsische Aufbaubank Dresden abgewickelt wurde.

OB Paulick im Gespräch mit Hochwasseropfern

"Das Augusthochwasser 2002 wurde seitens des Freistaates Sachsen als nationale Katastrophe eingestuft. Die aktuelle Flutkatastrophe, die Teile Sachsens schwer getroffen hat, sollte ebenso behandelt werden. Weder die tatsächliche Fluthöhe noch die räumliche Ausdehnung der Überschwemmungen, welche durch den Bruch des Witka-Staudammes verstärkt wurden, waren vorhersehbar", sagt OB Paulick. Viele Privatpersonen und private Unternehmen haben daher keinen dementsprechenden Versicherungsschutz abgeschlossen. Zum Teil wurden Verträge durch die Versicherungsunternehmen aufgrund des Ereignisses gekündigt, ohne dass die Betroffenen ihre Grundstücke etc. objektiv verlassen konnten.
Einmalige Zuschüsse sollten deshalb nicht nur gemeinnützigen Vereinen, gemeinnützigen und kommunalen Einrichtungen, sondern auch den unverschuldet in Existenznot geratenen Bürgern und Unternehmen gewährt werden. "Der Personenkreis dieser Extrem-Betroffenen ist trotz allen Unglücks für jeden Einzelnen überschaubar, deshalb sollten weitergehende Hilfsangebote mindestens für diesen Kreis nochmals geprüft werden. Den betroffenen Menschen würde solch eine Nachricht neue Hoffnung geben", betont Paulick.

  Zinsgünstige Kredite -
Sachsen will den Hochwasseropfern zinsgünstige Kredite anbieten, die in Anspruch genommen werden können bevor die Versicherungen zahlen.

Makaber: Viele Menschen haben alles verloren und keine Chance, Kredite jemals zurück zu zahlen. Die meisten der Opfer sind nicht versichert, weil Versicherungen die Policen bereits 2008 gekündigt oder die Beiträge so hoch geschraubt haben, dass niemand sie zahlen konnte. Damit bleibt die "Hilfe" Sachsens nicht mehr als ein Scheinangebot.
 

Gunther von Hagens  Mit Sandsäcken und Pumpen -

das Plastinarium in Guben ist teilweise überflutet. Mit vereinten Kräften versuchen die 220 Beschäftigten das 7,5 Hektar große Gelände vor der Flut zu retten. Das Anatomische Kompetenzzentrum des Plastinators grenzt direkt an das Ufer der nach dem Dammbruch am Witka-Stausee in Polen und anhaltenden Regenfällen stark Hochwasser führenden Neiße. Am Dienstagmittag erreichte der Fluss laut Landesamt für Umwelt Brandenburg einen Pegelstand von 6,27 Metern - 3,86 Meter höher als noch am Vortag und so viel wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. "Meine Mitarbeiter haben durch unermüdlichen Einsatz auch in einer nächtlichen
Sonderschicht das PLASTINARIUM vor größeren Schäden bewahrt. Teile des Hofs stehen unter Wasser und wir müssen einige Keller auspumpen. Gleich tonnenweise wurden Sandsäcke befüllt und zur Sicherung unserer Gebäude und speziell der Ausstellung gestapelt. Im Keller der ehemaligen Tuchfabrik wurden die zur Härtung gelagerten Gestaltungsplastinate und neusten Körperscheiben gerettet", so Gunther von Hagens erleichtert.

                                                                                                      
  Hochwasserkatastrophe erfasst fit GmbH -
das Hochwasser der Neiße hat die fit GmbH schwer getroffen und das gesamte Firmengelände überflutet. Inzwischen hat sich das Wasser zurückgezogen und es zeigt sich das große Ausmaß des Schadens. Die Schadenshöhe wird voraussichtlich mehrere Millionen Euro betragen.

Hochwasserkatastrophe erfasst fit GmbH
Durch mutigen Einsatz einiger Mitarbeiter wurde die wichtigste Computertechnik gerettet, während das Wasser bereits in die Gebäude lief. Kurze Zeit später standen alle Kellergeschosse sowie alle Gebäude der fit GmbH bis zu 1,20 Meter unter Wasser. Betroffen sind neben dem Verwaltungsgebäude vor allem Lager- und Produktionsbereiche.
 

Hochwasserkatastrophe erfasst fit GmbH
Die Flut hinterließ eine Schlammschicht und machte den Großteil der hier gelagerten Packstoffe und Fertigprodukte unbrauchbar. Die Wassermassen zerdrückten sogar einige Stahllagertanks für Rohstoffe und rissen sie aus ihren Verankerungen. Die aus den Tanks ausgetretenen Rohstoffe liegen im Keller als dicke Schlickschicht eingebettet in Stahlbeton. Zurzeit ist die Produktion unterbrochen.

Wolfgang Groß, Geschäftsführer
Wolfgang Groß, Geschäftsführer: "Es ist beeindruckend mit welchem Einsatz alle Mitarbeiter bis zur Erschöpfung mit anpacken. Wann der Produktionsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist noch nicht absehbar. Um die Firma zu retten, sind wir nach diesem schweren Schlag auf die Unterstützung unserer Geschäftspartner und vor allem unserer treuen Verwender angewiesen."
 
  Katastrophenalarm aufgehoben  -
der Katastrophenalarm für den gesamten Landkreis Görlitz ist aufgehoben worden. "Das bedeutet, dass die Gemeinden wieder als Ortspolizeibehörde zuständig sind", so das Landratsamt. Die Bewohner von Alt-Hagenwerder sind derzeit noch am schlimmsten betroffen. Da sie in einer Senke wohnen, fließt das Wasser nicht ab. Bisher wurde es auch nicht abgepumpt. Sie sind noch immer ohne Strom und Wasser, verkehren mit Schlauchbooten zwischen den Häusern.
Das Hochwasser hat nach ersten Schätzungen allein im Landkreis Görlitz einen Schaden von mehr als 50 Millionen Euro an Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden angerichtet. Hinzu kämen Schäden an Privathäusern, an der Bahnstrecke zwischen Zittau und Görlitz sowie an Einrichtungen wie dem Kloster St. Marienthal in Ostritz und dem Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Das sagte der für Schadensermittlung zuständige Dezernent im Landratsamt, Werner Genau.
 
  Meister-BAföG beliebt -
für ihren beruflichen Aufstieg greifen junge Sachsen wieder häufiger auf staatliche Unterstützung zurück. 2009 wurde 7.630-mal das sogenannte Meister-BAföG gewährt, mit dem beispielsweise Handwerker einen Meisterlehrgang finanzieren können. Das ist ein Plus von 18 Prozent gegenüber 2008, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Die Fördersumme lag bei 23 Millionen Euro und damit um mehr als ein Viertel über dem Wert von 2008. Die verbesserten Förderbedingungen hätten ihre Wirkung gezeigt, urteilte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). Im Schnitt bekam jeder Empfänger monatlich 833 Euro.
 
  Unterstützung für Protest -
die ostfriesischen Milchbauern werben um Unterstützung im Rechtsstreit um Schadenersatz für die Blockade der Sachsenmilch-Molkerei in Leppersdorf (Landkreis Bautzen). "Der Prozess wird zum Präzedenzfall für das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit", sagte Martin Morisse vom Bundesvorstand des Verbandes der Deutschen Milchviehhalter (BDM) in Aurich. In dem Verfahren geht es um Schadenersatz für die Sachsenmilch in Höhe von 620.400 Euro. Im Juni 2008 hatten Landwirte aus ganz Deutschland mehrere Tage lang aus Protest gegen niedrige Milchpreise mit Traktoren vor Molkereien demonstriert.
 
  Ersatzverkehr auf Bahnstrecke  -
Teile der Bahngleise wurden weggespült.
nach drei Tagen Stillstand hat die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG einen Notbetrieb auf der Route Zittau-Görlitz aufgenommen. Busse werden eingesetzt. Die Bahnstrecke ist bis auf weiteres gesperrt. Teile der Bahngleise wurden weggespült.
 
  Friedhof gesperrt -
durch das Hochwasser ist auch der Friedhof in Hagenwerder in hohem Maße beeinträchtigt und musste aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen werden. Da Grabsteine und Einfassungen teilweise unterspült wurden, besteht akute Gefahr des Umkippens. Die Schäden wurden durch Mitarbeiter des Eigenbetriebes Städtischer Friedhof Görlitz besichtigt und eine erste Schadensschätzung vorgenommen.
Arbeiten am und auf dem Friedhof sind jedoch erst möglich, wenn die Zufahrt wieder gefahrlos passierbar ist und der Friedhof auch befahren werden kann. Alle Schäden - auch die an privaten Grabstellen - sind vorerst grob und pauschal bei der Stadtverwaltung erfasst worden.  In dringenden Angelegenheiten werden die Betroffenen gebeten, sich an das Büro der Friedhofsverwaltung in Görlitz unter Telefon 03581 401012 zu wenden.
 
  Verdacht des schweren Raubes -
ein 23jähriger junger Mann ist in Cottbus ausgeraubt worden. Vier Männer sollen ihn überfallen, geschlagen und mit dem Messer bedroht haben. Sie zwangen ihn mit zu einem Geldautomaten neben dem REWE-Einkaufsmarkt in der Willy-Brand-Straße zu laufen. Dort musste er mehrere hundert Euro abzuheben. Anschließend flüchteten die vier Männer in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht mögliche Zeugen. Hinweise unter  0355-4778227.
 
  Flutwelle strömt in Tagebauseen -
die Flutwelle bei Görlitz hat nicht nur das Hochwasser entlastet und somit Schlimmeres verhindert. Sie zerstörte neben den Bahngleisen auch sanierte Ufer, Böschungen und Wege. Zurzeit fließen in den Berzdorfer See in jeder Sekunde acht Kubikmeter Wasser aus der Neiße und zwei Kubikmeter aus der Pließnitz.
 
  Durchgängig frei -
die B 99 ist zwischen Hagenwerder und Zittau wieder befahrbar. Eine Umleitung durch das Industrie- und Gewerbegebiet und Tauchritz ist ausgeschildert. Auch der Marktplatz Ostritz ist nach Auskunft des Landkreises Görlitz wieder für Kraftfahrzeuge aller Art befahrbar. Die Grenzübergänge über die Neiße zu Polen und Tschechien bleiben weiterhin gesperrt.
 
  Tierpark erhält Hilfe -
der Tierpark in Zittau erhält nach der Hochwasser-Tragödie vom Samstag Hilfsangebote aus ganz Deutschland. Nach Angaben von Geschäftsführer Bernd Großer waren mehr als 30 Tiere in den Fluten der Neiße ertrunken. Von elf Lamas blieb nur eines übrig. Auch Pferde, Schweine, Vögel und das Gürteltier konnten nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.
 
  Feuer in Bautzen -
bei einem Brand in einem Wohnhaus in Bautzen ist eine 75jährige Frau verletzt worden. Sie hatte es zuvor noch geschafft das Feuer selbst zu löschen. Der Schaden liegt dennoch bei 20.000 Euro.
 
  Klau in Bernbruch -
Einbrecher haben aus einer Firma eine Geldkarte mit einem geladenen Guthaben im vierstelligen Eurobereich gestohlen, die im Tresor lag. Außerdem ließen sie Briefmarken mitgehen. Schaden: rund 17.000 Euro.
 
  Wiesbaden hilft Görlitz -
die Stadt Wiesbaden hat ihrer Partnerstadt Görlitz Hilfe angeboten. Zurzeit befinden sich weitere zehn Kräfte mit einem Löschfahrzeug, einer Hochleistungspumpe und Ölwehrtechnik auf dem Weg nach Görlitz. Auch der Bürgermeister der Stadt Glashütte, Markus Dreßler, hat Görlitz sofort Unterstützung angeboten.
"Zum Hochwasser 2002 durfte die Stadt Glashütte eine große Solidarität vieler Menschen und Institutionen erfahren. Auch die Stadt Görlitz hat seinerzeit uneigennützig unterstützt. Aufbauend auf diesen Erfahrungen möchte auch die Stadt Glashütte im Rahmen der Möglichkeiten die Stadt Görlitz mit Personal und Technik bei der Bewältigung der Schäden unterstützen.", teilte der Glashütter Bürgermeister in einer E-Mail der Stadt Görlitz mit. Derzeit sind vier Einsatzkräfte der Feuerwehr Glashütte mit einem Fahrzeug und mehreren Pumpen unterwegs nach Görlitz. Diese Kräfte bleiben bis Freitag in Görlitz. Bereits seit Montag befinden sich 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Dresden mit vier Fahrzeugen in Hagenwerder im Einsatz. Diese wurden gestern um weitere vier Fahrzeuge und 32 Einsatzkräfte verstärkt.
 
  Präsenz erhöht -
die Polizei hat ihre Präsenz im Hochwassergebiet erhöht. Grund sind befürchtete Plünderungen und Diebstähle. Viele Häuser stehen zum Trocknen offen.
 
  Mehr Spaß beim Inline-Skaten -
die AOK veranstaltet ein Skater-Sicherheitstraining für Einsteiger und Fortgeschrittene auf der Kartbahn Lohsa. Es findet am 18. August zwischen 17 und 19 Uhr statt. Die Veranstaltung steht allen interessierten Erwachsenen offen und ist kostenfrei. Trainiert werden vor allem Brems- und Kurventechniken. Alle Teilnehmer müssen die komplette Schutzausrüstung mit Handgelenk-, Ellbogen- und Knieschonern sowie Helm tragen. Die Ausrüstung kann kostenlos vor Ort ausgeliehen werden.
 
  Görlitzer Zipfelpartner spenden -
die drei Zipfelpartner List auf Sylt, Oberstdorf und Selfkant spenden je 1.000 Euro für die ASB-Kindertagesstätte "Zwergenland" im Görlitzer Ortsteil Hagenwerder. Das Geld soll für die Anschaffung neuer Spielgeräte verwendet werden. Der Lister Bürgermeister Wolfgang Strenger, der Selfkanter Bürgermeister Herbert Corsten und der 1.Bürgermeister der Markt Oberstdorf, Laurent Mies, haben nicht nur Kenntnis von der Situation in Görlitz genommen und ihre Anteilnahme bekundet, sondern sich spontan dazu entschlossen, die vom Hochwasser beschädigte Görlitzer Kindereinrichtung unterstützen.
"Ich freue mich über diese spontane und herzliche Aktion unserer Zipfelpartner und bin sehr dankbar für diese Spende. Das ganze Ausmaß des Schadens ist noch nicht absehbar, doch brauchen wird die Kita das Geld in jedem Fall.", so Oberbürgermeister Joachim Paulick.
Erwähnenswert sind - neben dem Angebot aus Zgorzelec - auch die Hilfsangebote aus den in der Vergangenheit von Katastrophen heimgesuchten Städten und Gemeinden, darunter Eilenburg, Großenhain, Glashütte oder Liegnitz. Beeindruckt zeigte sich der OB auch von den Sachspenden und der Hilfsbereitschaft der Görlitzer Gewerbetreibenden: "Von warmen Mahlzeiten einer Fleischerei, über Möbelgutscheine bis hin zur technischen Unterstützung durch alle Görlitzer Baumärkte beim Abpumpen und Trockenlegen der Gebäudesubstanzen widerfährt der Stadt und ihren Betroffenen auch und insbesondere lokale Solidarität."
Selbst Schülereinsätze wurden spontan organisiert. Auf Spenden angewiesen werden auch viele Görlitzer Bürger, insbesondere in den Ortsteilen Hagenwerder, Weinhübel und Ludwigsdorf/ Ober-Neundorf sein, die durch das Hochwasser teilweise erhebliche Verluste bis möglicherweise hin zum Totalverlust erlitten haben.
Der Görlitzer Oberbürgermeister hat deshalb zu weiteren Spenden aufgerufen: "Es gibt Menschen, die haben alles verloren und stehen nun vor dem Nichts. Bitte spenden Sie für die Betroffenen, jeder Cent hilft! Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien hat dafür ein Spendenkonto eingerichtet: Dieses Geld kommt direkt und 100 Prozent den Hochwassergeschädigten zu Gute."
Hochwasserhilfe im Städteverbund "Kleines Dreieck"  -
durch die Hochwasserkatastrophe am vergangenen Wochenende sind Nachbarorte in Polen und der Tschechischen Republik besonders stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Geschäftsstelle des Städteverbundes "Kleines Dreieck" in Zittau bemüht sich derzeit, die zahlreich eingehenden Hilfsangebote für die Städte Bogatynia und Hrádek n.N. zu koordinieren. In beiden Städten fehlt es nahezu an allem. Folgende Stellen sind für die Abgabe von Sachspenden vereinbart worden:
Bogatynia: Stadion am Ortseingang
Porajow: Grundschule
Hrádek nad Nisou: Grundschule neben der Post, Feuerwehr.
Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle des Städteverbundes in Zittau ist Frau Petra Laksar-Modrok, Tel. 03583/752 110.
Außerdem wurde bei der Stadt Zittau ein Spendenkonto für alle finanziellen Hilfsangebote aus Deutschland sowohl für Zittau, Bogatynia als auch Hrádek nad Nisou eingerichtet:
Stadtkasse Zittau
Konto-Nr. 3000000100
BLZ 850 501 00
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
Verwendungszweck: Spende Katastrophenfolgen "ggf. Ort" 17900.33333 "ggf. Adresse des Einzahlers"
 
  Strafbefehl gegen Organisator -
der Organisator des  Görlitzer Bangarang-Festivals hat vom Amtsgericht Görlitz eine Bewährungsstrafe kassiert. Zu seiner Verhandlung war der 31-Jährige nicht erschienen. Der Görlitzer soll sich mehrmals mit Drogen erwischen lassen haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, einen Bekannten zur Zahlung von 1.500 Euro genötigt zu haben. Dabei handelte es sich laut den Ermittlungen um eine offene Forderung aus Drogengeschäften. Eine Anklage wegen Betruges im Zusammenhang mit dem Bangarang-Festival vor zwei Jahren hatte das Amtsgericht nicht zugelassen.
 
  Wasser weitgehend abgelaufen -
das Hochwasser im Fürst- Pückler-Park im sächsischen Bad Muskau ist weitgehend abgeflossen. Die zum Unesco- Welterbe gehörende Anlage hatte seit gestern zu großen Teilen unter Wasser gestanden. In Brandenburg sorgt das Hochwasser weiter für Probleme. Südlich von Guben brach ein Deich. An vielen Stellen ist der Pegel der Neiße aber wieder zurückgegangen. An der Spree verläuft der kontrollierte Abfluss an der Talsperre Spremberg bislang nach Plan.
 
  Hilfe für Kloster und Kinderhaus -
das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und das Bistum Dresden-Meißen starten eine gemeinsame Spendenaktion zugunsten des vom Hochwasser betroffenen Zisterzienserinnenklosters St. Marienthal sowie des deutsch-polnischen Kinderhauses St. Franziskus in Ostritz. Mit den Folgen der schwersten Überschwemmung seit seiner Gründung im Jahr 1234 hat das Kloster St. Marienthal im sächsischen Ostritz zu kämpfen.
Der historische Barockbau am Ufer der Neiße wurde trotz aufwendiger Wasserschutzmaßnahmen am vergangenen Wochenende überflutet, wobei Schäden in Millionenhöhe entstanden. Zwei Meter hoch stand das Wasser in der Klosterkirche der traditionsreichsten Zisterzienserinnenabtei Deutschlands. Die Fluten richteten an nahezu allen Gebäuden des weitläufigen Geländes schweren Schaden an. Jährlich besuchen rund 100.000 Menschen die Abtei an der deutsch-polnischen Grenze.
Ebenfalls stark betroffen von den Fluten ist die katholische Pfarrei in Ostritz. Hier wurde das zweisprachige deutsch-polnische Kinderhaus St. Franziskus überflutet, große Folgeschäden deuten sich an. Derzeit wird der Kindergarten ausgeräumt. Er bleibt in dieser Woche für die Jungen und Mädchen geschlossen. Für die kommende Woche bemüht sich die Kinderhaus-Leiterin um ein Ausweichquartier im katholischen oder evangelischen Gemeindesaal.
"Das Bonifatiuswerk möchte den betroffenen Menschen und der katholischen Kirche in Sachsen möglichst schnell und unbürokratisch helfen", erklärte Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken. "Gemeinsam mit dem Bistum Dresden-Meißen und den Betroffenen vor Ort wollen wir dafür sorgen, dass die Schäden schnell und umfassend angepackt und beseitigt werden können. Dabei hoffen wir auf die Unterstützung aus ganz Deutschland."
Bischof Joachim Reinelt: "Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre wurde Sachsen Opfer gewaltiger Hochwasserfluten. Durch die Wassermassen haben hier an vielen Orten die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen verloren. Das Kloster und das Kinderhaus sind unbedingt auf Hilfe angewiesen. Ich rufe alle Spenderinnen und Spender auf, dazu beizutragen, dass die segensreiche Arbeit der katholischen Kirche in und um Ostritz rasch wieder trockenen Boden unter den Füßen bekommt."
 
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Kommentare   

 
0 #1 Angelika Mütz 2010-08-11 14:36
Bravo Herr Paulick. Da haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen.
MfG
Angelika M.
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