Hochwasser: OB Paulick kämpft, bittet und fordert
Paulick kämpft, bittet und fordert
Die Stadt Görlitz hat sich - nachdem Rückmeldungen aus der Landes- bzw. Bundesregierung bisher ausblieben - an die örtlichen Bundestags- bzw. Landtagsabgeordneten der Regierungsparteien Michael Kretschmer, Kristin Schütz und Volker Bandmann mit der Bitte um Unterstützung gewandt. In seinen Schreiben verlieh Oberbürgermeister Paulick seinen Erwartungen Ausdruck, dass - flankierend zu den Bemühungen der Stadt - die Görlitzer Vertreter im Land- bzw. Bundestag auch ihre parteilichen Möglichkeiten nutzen mögen, damit die Forderungen der von der Flut im August 2010 betroffenen Städte und Gemeinden sowohl bei der Bundes- als auch der sächsischen Staatsregierung Gehör finden.
Nachdem die Mitteilung über den Beschluss der 5 Millionen Euro Soforthilfe des Freistaates Sachsen zunächst für Zuversicht sorgte, sank die Hoffnung auf eine gerechte Verteilung der Mittel jedoch angesichts der mehr als 1.000 betroffenen Privathaushalte und über 30 Unternehmen, welche die Stadt Görlitz an die Landesdirektion Dresden melden musste, schnell.
Bereits in mehreren Schreiben hatte der Görlitzer Oberbürgermeister deshalb die Bundeskanzlerin, den Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen sowie den sächsischen Wirtschaftsminister auf die Höhe des Schadens in bisher geschätztem Mindestumfang von 60 Millionen Euro allein in der Stadt Görlitz aufmerksam gemacht und dringend Nachbesserungen sowie Gesprächstermine angemahnt - bislang jedoch ohne eine einzige offizielle Reaktion. Auch die Briefe der gemeinschaftlichen Initiative mehrerer, vom Hochwasser geschädigter Städte und Gemeinden in Sachsen, die sich Hilfe suchend an die sächsische Landesregierung gewandt hatten, blieben bisher unbeantwortet.
Eindringleich forderte der Görlitzer OB Joachim Paulick die Abgeordneten daher auf, auf ihren Kommunikationswegen ein realistisches Bild vom Ausmaß des Schadens an die Landes- und Bundesregierung zu vermitteln. "Es würde mich freuen, wenn Sie uns umgehend Ihre Bereitschaft signalisieren und dabei helfen, den Menschen in dieser schwierigen Situation wieder Hoffnung geben zu können. Bitte überbringen Sie nochmals unsere Einladung zu einem möglichst kurzfristigen Termin vor Ort.", so OB Paulick.
LeseTipps:
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Hilfszusagen entpuppen sich als Luftnummern
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AUV:
Im Wortlaut: Offener Brief an Tillich
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Kommentare
Genau! Was für ein Bürgermeister! Einer der im gleichen Atemzug die Abwerbung des Chefarztes der Urologischen Abteilung des St. Carolus Krankenhauses ans städtische Klinikum im Alleingang beschließt. Für etwas mehr als 13 Wochenarbeitsst unden bekommt der neue Chefarzt am Klinikum jetzt 250.000 Euro Jahresgehalt. Es soll die größte Urologische Abteilung Ostsachsens aufgebaut werden. Die bestehende urologische Abteilung im viel kleineren St. Carolus Krankenhaus ist aber jetzt schon etwas größer. Das kleine Krankenhaus besteht aber hauptsächlich aus dieser Abteilung. Um das Ziel vom Klinikum und seinem Vorstandsvorsit zenden OB Paulick zu erkennen muss man kein Wirtschaftsweis er sein.
Das kleinere Carolus soll plattgemacht werden, als wenn wir nicht schon genug Arbeitslose haben.
Toller Bürgermeister
Das ist nicht wahr? Oder???
Wulf, Tillich und Lange führen künftig den Ehrentitel Noah der Lausitz als Namenszusatz. So wie Königsmörder bei World of Warcraft.
Fluthelfer zu Antrittsbesuch von Bundespräsident Wulf eingeladen
Beim morgigen Antrittbesuch des neuen Bundespräsident en Christian Wulf (CDU) im Freistaat Sachsen werden auch Fluthelfer aus der Oberlausitz dabei sein. Ministerpräside nt Stanislaw Tillich hat die insgesamt 20 Einsatzhelfer, darunter auch sechs Feuerwehrleute und Vertreter von Hilfsorganisati onen aus dem Landkreis Görlitz, am Nachmittag zu einer gemeinsamen Fahrt auf dem Dampfschiff „Krippen“ eingeladen. Dort möchte der Bundespräsident mit ihnen ins Gespräch kommen.
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Die werden sich alle freuen, mal auf dem Wasser zu sein...
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