Rauchen? Elektrisch gehts! * Die E-Zigarette im Dauertest
Wenn man einige Jahrzehnte seinen Zigarettenkonsum auf 80 bis 120 (täglich!) stabilisiert hat, beschäftigt man sich automatisch mit dem Thema aufhören. Zumindest reduzieren. Und das muss noch nicht einmal gesundheitliche Gründe haben. Insbesonders nicht, wenn man mit Professor Niemitz befreundet ist, der schon vor Jahren in einem Gutachten festgestellt hat: "Rauchen macht schlechten Atem - aber keinen Krebs!"

Wirtschaftlich ist das für viele Raucher schon zwingender. Bei rund 25 Cent pro Zigarette kann das schon Thema sein. Wer täglich ein Päckchen raucht, steht schon mit 1.800 Euro jährlich im Soll. Es gibt Menschen, die damit eine 14-tägigen Familienurlaub finanzieren. Bei einem Extremraucher, der gut 100 Zigaretten täglich verqualmt, sind das gleich 9.000.-€ im Jahr. Gut, hier an der polnischen Grenze sind es "nur" 4.000.-€ im Jahr. Noch. Aber das will in diesen Zeiten auch verdient sein.
Also haben wir, unsere Redakteurin Anna de Gouvernator und ich, getestet, ob die E-Cigarette, die stark im Gespräch ist, uns als Raucher weiterbringt. "Schmecken" sollte sie, was für Nichtraucher schon ein kaum nachvollziehbarer Anspruch ist, und natürlich finanziell tragbar sein. Anna raucht zwischen 10 und 20 Zigaretten täglich. Meist im Auto, und wenn sie am PC ihre Artikel und Bücher schreibt. Bei mir sind es gut 100. Aber ich sitze auch bis zu 20 Stunden am Computer...
Dann haben wir uns umgesehen, und ein paar Anbieter von E-Cigaretten getestet. Die Preise geben sich nicht viel, also ging es uns in erster Linie um den Service. Schnelle Lieferung war ein Hauptkriterium. Schließlich wollten wir unseren Test ohne Pause durchziehen, dabei aber auch nur wirklich notwendige Vorräte einkaufen.
Hier haben uns Original und Abstrakt sehr gut gefallen. Außerdem hat Smooth-e kurze Lieferfristen versprochen und gehalten. "Maximal 48 Stunden, aber mit 75% Sicherheit innerhalb von einem Tag", versprach uns Damian Biecuszek am Telefon. Tatsächlich erhielten wir alle Bestellungen, die wir bis 14:00h tätigten, am nächsten Vormittag ausgeliefert. Und das ist absolut nicht überall üblich.
Anna hat sich für die fertig gefüllten Vanille- und Minze-Depots entschieden. Die Depots sehen aus wie Filter, und lassen pro Filter mehr als 125 Züge zu. Mit beliebig langen Rauchpausen. Das entspricht 10 bis 12 Zigaretten. Für den Preis einer Zigarettenschachtel erhält man fünf Depots. Man zahlt also etwa 5 Euro für die Gegenleistung von etwa 60 Zigaretten.
Noch billiger wird es, wenn man die Depots selbst füllt. Dafür gibt es kleine Fläschchen, für 80 bis 100 Füllungen, für rund 14 Euro. Nach wenigen Tagen entwickelt man hinreichend Routine, um die Depots in wenigen Sekunden aufzufüllen.
Rauchen muss man praktisch neu lernen, denn hier brennt und verbrennt nichts. Im langen "Tabakteil" befindet sich ein aufladbarer Akku, der den Strom für den Zerstäuber liefert. Im Prinzip hat man das Gefühl, das manche von einer Wasserpfeife kennen. Der erzeugte Dampf wird inhaliert, und enthält je nach persönlicher Wahl mehr oder weniger Nikotin. Also kann man, wenn man will, ohne die teuren Nikotinpflaster aussteigen.
Man zieht länger und langsamer an der E-Zigarette. Aber das ist Gewohnheitssache. Genau wie die Ladezeiten der Akkus. Als Extrem-Raucher sollte man schon mindestens drei oder vier Akkus vorrätig haben. Dabei hilft, dass die Ladegeräte alle über einen USB-Anschluss verfügen, also auch an jedem PC aufzuladen sind.
Nach gut vier Wochen haben wir uns voll auf die E-Cigarette umgestellt. Selbst als Extremraucher, der jetzt zehn bis zwölf Depots täglich vaporisiert, habe ich kein Verlangen mehr danach Tabak zu verbrennen. Und ganz sicher nicht in geschlossenen Räumen...
Fazit: Der Umstieg rechnet sich auch wirtschaftlich. Zusatzvorteil: Keiner riecht mehr unseren "Raucherstatus". Weder in den Kleidern, noch in den Redaktionsräumen. Und: Nach 50 Tabakjahren bin ich ohne Entzugserscheinungen umgestiegen. Und wer noch immer an die Schulmedizin glaubt, der kann sich nach dem Umstieg auch darüber freuen, deutlich gesünder zu rauchen.
Nachschlag: Ab Oktober 2010 gibt es das Buch für "Dampfer":
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LeseTipp: Die "Weil-Sager * oder: Nation "Geht nicht"
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Kommentare
Lies dir auch mein HP durch würde mich freuen http://e-zigarette-zum-nichtraucher.com
ich rauche auch die elektrische Zigarette. Mein Raucherhusten ist komplett weg... also ist es allein vom Gefühl her schon gesünder als sich den Teer einer normalen Zigarette in die Lunge zu ziehen.
Ich hab selbst bei der Ezigarette ohne Nikotin noch das Gefühl als wenn ich richtig rauchen würde. Einfach genial diese Erfindung. Rauche keine normalen Zigaretten mehr und fühle mich super gut.
Bestellt hab ich meine bei http://www.die-ezigarette.de
Der Hersteller hat sogar eine DIN ISO Zertifizierung und stellt das Fluid welches man einatmet in Deutschland her.
Kann allen nur empfehlen auch eine Ezigarette zu kaufen!
LG
Claus
Lieben Gruß aus Bayern
Das Buch ist sehr hilfreich, aber auch hinterhältig. Der Autor spielt mit den legendären "Eliten" aus den Raucher-Salons, und fordert mit Themen- und Situationsbesch reibungen die Neu-Dampfer zur aktiven Rolle im Staat und Leben auf. Elte in den Dampfsalons. Und die sind immer und überall.
Dafür 5 Sterne und ein Bienchen
Markus aka Dampfer
Das Buch haben wir am Freitag erhalten und beide gelesen. Natürlich mehr als ein
"wie-werde-ich-Dampfer-Buch".
Aber das hatten wir ja nach den Kontakten mit dem Poeten erwartet. Sehr empfehlenswert, insbesondere, wenn man mehr sein will als nur "Dampfer". Obwohl man das Ziel leicht erreicht.
LG
Mareen Kuntze
Wir sind schon gespannt.
LG
Mareen + Uwe
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