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Kritik
Christopher
Ray
Du
musst´s immer übertreiben
Nächtelang gedichte schreiben
Zu allem deinen senf beifügen
Aufbegehren gegen lügen
Gegen ungerechtigkeit
Die -wie du glaubst- zum himmel schreit
Du bist
immer sofort da
Braucht jemand ´nen kommentar
Fordert einer nur von ihnen
Rettet wälder, wale, bienen
Seh´ ich dich die feder zücken
Sie mit material bestücken
Wo ich
hinschau - immer steht
Beste grüsse - der poet
Dabei kannst du doch mitnichten
Etwas ändern - mit gedichten
Doch das ist was altbekanntes
Seit den tagen von cervantes
He - sei
auch zu mir mal nett
Kiste aus - und ab in´s bett
Denn da warten schon seit tagen
Ein paar ziemlich off´ne fragen
Und es sollte dir gelingen
Tief in sie hineinzudringen
Von
allen seiten sie betrachten
Sensibel jeden punkt beachten
Und dann unverzüglich handeln
Frust in freude zu verwandeln
Bis ich sag - welch ein gedicht
Mit 4 zeilen klappt das nicht
Nein -
ich hätt´s gerne - wenn das geht
Mit qualität und quantität
In etwa wie bei schiller´s glocke
Das ich nicht anschliessend hier hocke
Und denke - welch ein schreibtischtäter
Es funktioniert nur mit der feder
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