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Geschrieben von Marco Hoffmann
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Dienstag, 26. Januar 2010 |
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Es ist möglich, dass der Leser dieses Buches sich an so manch alten Horrorfilm erinnert, in dem im ewigen Eis ein Monster erwacht oder ein außerirdisches Virus auftaut. Denn letztlich handelt "Nullpunkt" genau davon.
Eine Forschergruppe findet im ewigen Eis ein eingefrorenes Ur-Tier. Die Ureinwohner der Gegend bitten darum es ruhen zu lassen und die Geister nicht zu erzürnen. In der Gegenwart reist nun ein Fernsehteam an, um den Vorgang des Auftauens zu filmen. Doch das Tier taut rätselhafterweise von selbst auf. Nun gibt es Tote…
Letztlich muss man sagen: geboten wird eine durchaus spannende Geschichte, wenn sie wahr wäre, aber sie ist halt nicht neu, nur sozusagen für die Gegenwart neu geschrieben. Wer oben genannte Filme nicht kennt, mag sich dennoch gut unterhalten fühlen. Der Autor Lincoln Child schrieb bereits in den 90'ern gemeinsam mit einem Freund einen Bestseller: den auch verfilmten Roman "Das Relikt". Seit einigen Jahren verfolgt Child sozusagen Soloprojekte, von denen "Wächter der Tiefe" ein Erfolg war. Fraglich, ob "Nullpunkt" daran anschließen kann.
Lincoln Child: Nullpunkt Verlag: Wunderlich ISBN: 978-3805208826
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