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 Atomkraftwerke vom Netz - anlässlich der andauernden Debatte um die Restlaufzeit von Atomkraftwerken hat der NABU Union und SPD aufgefordert, sich noch vor der Bundestagswahl mit den Energiekonzernen auf ein Abschalten der ältesten und unsichersten Meiler zu verständigen. "Um die Risikoreaktoren vom Netz zu nehmen, muss niemand bis nach der Bundestagswahl warten. Wenn der Union die Sicherheit der Bevölkerung wirklich am wichtigsten ist, kann sie sich umgehend dafür einsetzen", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Unionspolitiker wie Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust und der saarländische Umweltminister Stefan Mörsdorf hatten gefordert, unsichere Reaktoren wie Krümmel beschleunigt abzuschalten. Dies ist bereits nach geltendem Atomgesetz möglich.
Sieben Kinder getötet - bei einer Explosion in der ostpakistanischen Provinz Punjab sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen, darunter sieben Kinder. 60 Menschen wurden verletzt. Das sagte der Verwaltungschef des Krankenhauses in dem Ort Mian Channu. Mehrere der Verletzten schweben in Lebensgefahr. Zu der Explosion sei es in einem Haus gekommen, in dem Kindern Koran-Unterricht erteilt worden sei. Durch die Wucht der Detonation wurden insgesamt rund zwei Dutzend Lehmhäuser zerstört.
Aigner will Namen nennen - in der Debatte um Lebensmittel-Imitate fordert Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner von den Ländern mehr Kontrollen. Außerdem sollten die Namen von Gastronomen und Herstellern bei Verstößen gegen Kennzeichnungsregeln genannt werden. Irreführung und Täuschung bei der Aufmachung von Lebensmitteln seien keine Bagatelle.
Bandenkrieg bei Paris - bei einem Bandenkrieg in einem Pariser Vorort ist ein 20jähriger Mann erschossen worden. Die Polizei habe den jungen Afrikaner vergangene Nacht bewusstlos auf der Straße gefunden. Das berichtet die Pariser Tageszeitung Le Parisien. Er starb heute an den Folgen eines Kopfschusses. Französischen Medienberichten zufolge hatten sich etwa 30 Männer aus zwei verfeindeten Banden in Saint Ouen auf der Straße eine Schießerei geliefert. Die Polizei nahm zwei mutmaßliche Bandenmitglieder fest.
Rote Ampel überfahren -
 1.616 Berliner Radfahrer sind bei zweiwöchigen Schwerpunktkontrollen der Polizei beim Überfahren roter Ampeln erwischt worden. 870 Fahrradfahrer erhielten Knöllchen, weil sie auf Bürgersteigen oder in Fußgängerzonen fuhren, teilte die Polizei am Montag mit. 695 Fahrräder hatten erhebliche Mängel. Insgesamt kontrollierte die Polizei 8.036 Radfahrer nach Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung, 3.482 von ihnen mussten Bußgelder bezahlen. Gleichzeitig hielt die Polizei auch 1.030 Autofahrer an, weil sie sich gegenüber Radfahrern falsch verhielten, etwa beim Rechtsabbiegen. 133 Autofahrer wurden wegen des Missachtens roter Ampeln angezeigt.
Kurzarbeit bei Elbe Flugzeugwerken - knapp ein Viertel der rund 1.200 Beschäftigten in Dresden sind davon betroffen. Das gelte bis Jahresende, so ein Unternehmenssprecher. Weitere 150 Mitarbeiter werden an EADS-Standorte in Toulouse, Hamburg, Bremen, Manching und Donauwörth ausgeliehen.
 Turnier perfekt - Profiboxer Arthur Abraham bekommt nach seinem Aufstieg ins Supermittelgewicht sofort die Chance, Doppelweltmeister der Verbände WBA und WBC zu werden. Der Berliner gehört zum Teilnehmerfeld eines Turniers mit sechs Weltkasse-Boxern, die den Superchampion im Supermittelgewicht ermitteln. Das Projekt wurde jetzt in New York der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Startschuss wird im Oktober in Deutschland mit dem Kampf von Abraham gegen den früheren Dreifach-Weltmeister Jermain Taylor aus den USA erfolgen.
Tod eines Irakers untersucht- fast sechs Jahre nach der mutmaßlichen Folter mehrerer Iraker in britischer Gefangenschaft wird der Fall öffentlich untersucht. Britische Soldaten sollen die Männer misshandelt haben. Kronanwalt Gerard Elias sagte, es gebe wenig Zweifel daran, dass die Gefangenen Ziel von physischen Übergriffen gewesen sind. Einige seien über 48 Stunden ununterbrochen geschlagen worden. Ein Gefangener starb. Die zehn Männer waren im September 2003 in der südirakischen Stadt Basra gefangen genommen worden.
Mehr Engagement - trotz der beginnenden Finanzkrise hat die Umweltstiftung WWF im zurückliegenden Jahr ihr Engagement für den weltweiten Naturschutz ausweiten können. Das geht aus dem Jahresbericht für 2008 hervor. Insgesamt investierte der WWF 23,6 Millionen Euro in seine Projektarbeit. Das entspricht einem Zuwachs von 23,4 Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Die Mittel flossen zum einen in die bereits bestehenden Schutzprojekte. Zum anderen konnten im Jahr 2008 eine Reihe wichtiger neuer Schutzgebiete erschlossen werden. Im Kongobecken wurde ein 300.000 Hektar großes Gebiet im Ngiri-Dreieck ausgewiesen, das Tesso Nilo Schutzgebiet auf Sumatra wurde um 86.000 Hektar erweitert. Durch die Anstellung von Rangern konnte die Wilderei von Kamtschatka-Bären in Russland komplett gestoppt werden. Die rund 40 noch lebenden Amur-Leoparden werden in einem neuen Leopardenschutzgebiet, das vom WWF entscheidend voran getrieben wurde, geschützt.
Wirt legt Revision ein - das tödliche Wetttrinken in einer Berliner Kneipe wird den Bundesgerichtshof beschäftigen. Die Verteidigung des verurteilten Gastwirts habe Revision gegen das Urteil des Berliner Landgerichts eingelegt, sagte eine Justizsprecherin. Der 28jährige Wirt war zu drei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt worden. Er hatte mit einem 16jährigen um die Wette getrunken. Dabei hatte der Schüler mindestens 45 Tequila zu sich genommen, der Wirt ließ sich zunächst Wasser einschenken. Der Jugendliche fiel ins Koma und starb vier Wochen später.
24jähriger schwer verletzt - bei der Explosion eines Behälters mit flüssigem Stickstoff ist ein 24jähriger in Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) schwer verletzt worden. Durch die Detonation am Sonntag wurde dem Mann eine Hand abgerissen, teilte die Polizei mit. Der junge Mann, der als Koch arbeite, wurde mit einem Hubschrauber in ein Berliner Krankenhaus gebracht. Zur genauen Unfallursache können noch keine Angaben gemacht werden. Der Mann schwebe nicht in Lebensgefahr.
Nur geringe Chance - auch der fünfte Startversuch der US Raumfähre droht wegen schlechten Wetters abgesagt zu werden. Es bestehe lediglich eine 30-prozentige Chance, dass der Countdown durchgeführt wird. Ziel der Endeavour-Mission ist die Internationale Raumstation ISS, die weiter ausgebaut werden soll.
Sachschaden in Kassel - eine Explosion unter einem geparkten Fahrzeug hat in der Kasseler Innenstadt geringen Schaden angerichtet. Das Auto wurde leicht beschädigt, außerdem ging durch die Druckwelle eine Schaufensterscheibe zu Bruch. Zwei Passanten mussten nach dem lauten Knall wegen Ohrenschmerzen behandelt werden. Es sei noch unklar, um was für einen Explosivsatz es sich gehandelt habe, sagte ein Polizeisprecher. Sprengstoff-Experten des Landeskriminalamts ermitteln. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund aus.
Bombenalarm auf Flughafen - vergessliche Spanien-Urlauber haben auf dem Flughafen Münster/Osnabrück einen Bombenalarm ausgelöst. Als nahe dem Check-In ein kleiner Koffer stehenblieb und sich auf Durchsagen niemand meldete, wurde die Polizei gerufen. Etwa 500 Reisende und Mitarbeiter mussten die Terminalgebäude verlassen. Als die Entschärfer anrückten, meldete sich ein Ehepaar. Die Urlauber hatten erst zu Hause gemerkt, dass ihr Koffer fehlte. Verspätungen bei Starts oder Landungen gab es aber nicht.
Sieben Tote bei Restaurant-Brand - bei einem Restaurant-Brand in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Opfer, alles Frauen, wurden von den Flammen im Schlaf überrascht. Das berichtete die Polizei. Ursache sei wahrscheinlich eine Gasflasche, die explodiert ist. Zwei Frauen brachen sich Knochen, als sie aus dem Fenster im zweiten Stock sprangen. Die Feuerwehr brauchte zwei Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Das Gebäude brannte fast völlig aus.
Acht Jahre Haft - ein Terrorhelfer der islamistischen El Kaida ist vom Koblenzer Oberlandesgericht zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Urteilsbegründung: Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung sowie acht vorsätzlicher Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz und ein EU-Embargo. Der 47jährige hatte nach Überzeugung des Gerichts Geld und Material für das von Osama bin Laden gegründete weltweite Terrornetzwerk El Kaida beschafft sowie potenzielle Kämpfer angeworben.
14jähriger stirbt im Pool - bei einem Badeunfall im Thailand-Urlaub ist ein 14jähriger Engländer von der Pumpenanlage des Schwimmbeckens regelrecht verschlungen worden. Die Leiche des Jungen wurde später im Maschinenraum der Anlage entdeckt. Das berichten britische Medien. Der Junge suchte seine verschwundene Schwimmbrille und öffnete ein Abflussgitter auf dem Boden des Pools in Pattaya östlich von Bangkok. Dabei wurde er von dem Sog erfasst.
Kokain im Wert von einer Million - am Frankfurter Flughafen ist dem Zoll eine mutmaßliche Drogenschmugglerin ins Netz gegangen. Im Gepäck der 30jährigen fanden die Beamten 19 Kilogramm Kokain. Die Drogen haben einen Straßenverkaufswert von knapp einer Million Euro. Die Frau war bereits am Freitag festgenommen worden und sitzt mittlerweile in U-Haft, wie das Zollfahndungsamt berichtete. Die Kurierin war aus Caracas in Frankfurt gelandet. Sie machte zunächst keine Angaben zu dem Fund.
21jähriger tödlich verunglückt - in Dresden ist ein 21jähriger mit seinem Auto tödlich verunglückt. Laut Polizei war er aus zunächst unklarer Ursache mit seinem Fahrzeug in einer Linkskurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Er starb noch am Unfallort auf der Radeberger Landstraße. Die Straße war für drei Stunden gesperrt.
Neuer Prozess - die brutale Ermordung eines Juden beschäftigt die französische Justiz weiter. Nach heftigen Protesten jüdischer Organisationen soll der Prozess gegen mehrere Mitglieder der verantwortlichen "Bande der Barbaren" neu aufgerollt werden. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung gegen 14 Urteile ein, die als zu niedrig kritisiert worden waren. Die Bande der Barbaren besteht aus jugendlichen Einwanderern. Sie hatten den 23jährigen Juden 2006 als Geisel genommen und zu Tode gefoltert. Mit der Entführung wollte die Gruppe 450.000 Euro erpressen.
Anklage in München - John Demjanjuk wird wegen Beihilfe zum Mord in 27.900 Fällen angeklagt. Das teilte die Staatsanwaltschaft München mit. Sie wirft dem 89jährigen vor, als Wachmann 1943 im Vernichtungslager Sobibor im besetzten Polen Tausende von Juden in die Gaskammern getrieben zu haben. Demjanjuk sitzt seit seiner Abschiebung aus den USA im Mai in München in Untersuchungshaft.
Streiks in Athen - Reisende in Griechenland müssen in den nächsten Tagen wegen Streiks mit Zugausfällen rechnen. Es würden nur die internationalen Fahrten ausgeführt, keine im Inland. Das berichtete der staatliche Rundfunk. Probleme gebe es auch bei der Athener Vorstadtbahn, die den Flughafen Athens mit dem Stadtzentrum verbindet. Reisende sollen auf die Überland-Busse des Landes ausweichen. Die griechischen Eisenbahner protestieren gegen Sparmaßnahmen der Regierung und Privatisierungspläne.
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