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Jetzt wisse mers. Der laute Ruf von Guido, Brüderle und Co., dass sich Leistung widder lohne muss war schon erfolgreich. Ein Münchner Milliardär, nebebei Hauptaktionär einer Hotelkette, hat sich eine Millionenspende an die FDP geleistet, und das hat sich umgehend gelohnt. Die Mehrwertsteuer für Hotelbetreiber ist von 19% uff 7% gefallen. Dass die CSU vom gleichen Spender über 800.000 Euro erhalte habbe soll, hat sicher nichts mit Schweigegeld zu tun, wie einige böswillige Kommentatoren vermuten. Auch wenn die Seehofer-Partei ned des Maul uffgemacht hat, als die FDP die Leistung lohnend gemacht habbe tut.
Heut beim Mittagesse sacht mei Frau, die Lisbeth, „Es ist schon zum Mäusemelke, was sich in Deutschland so alles als Experte bezeichne darf! Da hat sich widder einer, ein Hilmar Schneider, Direktor für Arbeitsmarktpolitik am Bonner Forschungsinstitut für die Zukunft der Arbeit, aus em Fenster rausgelehnt, und einen solchen Knuddelkit verzapft, des mer en Schleudertrauma vom Kopfschütteln bekomme könnt, so danebe ist des.“
Was mei Lisbeth so uffgerecht hat, könne Sie selbst nachlese:
Schneider: Eine Ausweitung der Hinzuverdienstgrenzen ist der falsche Weg. Stattdessen müssten Betroffene eine Gegenleistung für die Staatshilfe erbringen und in jedem Fall einer Arbeit nachgehen. Die müsste zwar im Bedarfsfall von den Kommunen bereitgestellt werden, aber letztlich wird dadurch jede Tätigkeit im freien Markt attraktiv, die schon geringfügig höher entlohnt wird, als es der Hartz-IV-Leistung entspricht. Um das umzusetzen, brauchen wir keine neuen Gesetze.
Ich find des schon lustisch, wenn die Leut jammern und die Medien Panik verbreiten, weil mir mal widder Winter habbe tun. Dabei kommt des immer widder mal vor, des mer selbst im Flachland Schneemänner baue und Schlitte fahrn könne. Des ist jetzt werklich nix Neues. Und dass die am lauteste jammern, die auch bei 30cm Neuschnee mit ihre abgefahrene Sommerreife unnerwegs sind, überrascht uns ned werklich. Lustisch fand mei Lisbeth aach den Uffruf in der Frankfurter Rundschau, im Vorfeld zu Tief Daisy schnell ein paar Hamsterkäufe zu mache. Wir sind daraufhin am Wocheend durch sämtlich Supermärkte gepilgert, und warn entsetzt. Der Aufruf hat funktioniert. Weder bei Aldi, Lidl oder Rewe gabs noch Hamster.
Das Jahr 2010 bringt verschiedene Änderungen, die alle Lebensbereiche betreffen. FAKTuell informiert, was ab diesem Jahr alles anders ist.
Schwangerschaft: Ein Arzt muss eine Schwangere mit einem auffälligen Befund über das Leben mit einem geistig oder körperlich behinderten Kind und das Leben von Menschen mit Behinderungen informieren. Entschließt sich die Frau zu einem Schwangerschaftsabbruch, müssen zwischen Beratung und Abtreibung drei Tage Bedenkzeit liegen.
Kindergeld: Es gibt mehr Kindergeld. Für das erste und zweite Kind sind es monatlich 184 Euro statt bisher 164 Euro, für das dritte Kind 190 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind 215 Euro. Der jährliche Kinderfreibetrag, der anstelle des Kindergeldes genutzt werden kann, steigt von 6.024 auf 7.008 Euro. Nichts davon haben Hartz-IV-Empfänger. Das Geld wird mit ihrem Anspruch verrechnet. Erwachsene Kinder, die gerade in einer Ausbildung sind, werden nur noch bis zum 25. Lebensjahr unterstützt. Damit fällt die bisherige Grenze von 27 Jahren weg. Sie wird allerdings stufenweise gesenkt. Für Geburtsjahre bis 1981 gib es noch Kindergeld bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. 82er Jahrgänge erhalten es bis 26 Jahre und alle anderen nur noch bis 25.
Pfändungsschutz: Wer Schulden hat, soll künftig leichter über Geld für den täglichen Bedarf verfügen können. Ab Juli 2010 greift die Reform des Kontopfändungsschutzes. Verschuldete Haushalte, deren Konto gepfändet ist, können ein Pfändungsschutzkonto einrichten. Darauf ist ein Betrag von monatlich 985,15 Euro vor Pfändung geschützt und kann vom Schuldner für den alltäglichen Bedarf wie Miete, Energie und Lebensmittel verwendet werden. Bisher müssen Schuldner eine Gerichtsentscheidung über die Freigabe in Höhe des für ihn geltenden Freibetrags erwirken. Andernfalls ist ihr gesamtes Vermögen gesperrt.
Fernsehen: Fernsehzuschauer können bald bei einer Reihe von Privatsendern das hochauflösende Fernsehen (HDTV) empfangen. Sat.1, ProSieben und Kabel 1 wollen die neue Technik einführen, ARD und ZDF folgen Mitte Februar zu Beginn der Winterspiele. Allerdings überlegen die Privatsender derzeit, eine Extra-Abgabe dafür zu verlangen. Nur wer die zahlt, soll HDTV empfangen können.
Vorgestern (=letztes Jahr): Schnee schaufeln. Gestern und heut (=neues Jahr): Schnee schaufeln!. Das lässt befürchten, dass sich auch sonst ned viel ännern wird. Nur die Jahreszahl. Weil, und das ist Fakt, die Protagonisten ned mit der Jahreszahl ausgetauscht werde.
Das ist in etwa so prickelnd, wie in Shorts und Shirt mit Dieter Althaus in den Wintersport zu fahrn. Da läufts eim schon bei der Vorstellung eiskalt em Rücke runner.
Aber für die richtisch Ausrüstung sind wir natürlich selbst verantwortlich. Es sei denn, wir begnügen uns mit der Rolle als Mitläufer.
Auf ein Wort… …man kann den Neujahrsansprachen unserer Polit-Prominenz nicht aus dem Wege gehen. Zumindest nicht als Journalist, oder als Zeitungsleser.
Selbst wenn man sich fragt, ob "Die" einfach nur zu weit von der Realität entfernt, zu Dumm, oder "nur" zu inkompetent sind. Machen Sie sich einfach selbst ein Bild. Einen Redeausschnitt erhalten Sie dazu im Original.
Mit Schneeschaufeln hat mein Hausmeistertag heut widder angefangen. Danach hab ich schnell in die Pressemitteilunge geguckt, damit ich Ihne noch ewwes uff de Weg mitgebbe kann, bevor hier alle aus dem Urlaub zurück sind.
Vorneweg, als Frankforter Beutesachse, ein paar Worte vom Ministerpräsident. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich wird am 1.Januar 2010 im MDR-Fernsehen eine Neujahrsansprache halten (Übertragung: 01.01., 18:45 Uhr). Nachfolgend der Wortlaut: "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sachsen ist ein starkes Land. Wir Sachsen sind selbstbewusst, und das zu recht. Wir stehen am Anfang des Jahres 2010. Wir blicken nach vorn. Was macht die Sachsen aus? Wenn früher die sächsischen Bergleute in den Stollen eingefahren sind, war eines wichtig: Sie mussten sich aufeinander verlassen können. Da war nicht das "ich", sondern das "wir" entscheidend.
"Gut über die Feiertage gekommen?" Also bei uns sind alle Besucher widder abgerückt. Und das ist gut so. Nichts gesche Verwandtschaft. Abber alle uff eim Haufe. Fortwährend!? Nö. Braucht kein Mensch. Sonst könnte mir uns ja widder reorganisieren, und in Stämmen zusammenleben. Entspricht abber ned mehr der Realität. Nö. Kei Angst, ich erzähl Ihne jetzt nix von den sozialen Verpflichtuingen, die so ein Stamm ganz selbstverständlich eingeht. Sonst müssten wir ja widder über des Bedingungslose Grundeinkommen redde. Mache mer erst ab Januar widder. Wenn unser Polit-Leader sich ned von der "Dritten Reihe" und den Hinnerbänklern in der Öffentlichkeit vertrete lasse.
Beim Uffräume sind mir ein paar Meldunge uffgefalle, die die Leut werklich interessiere. Also nix mit dem Phantom der Vollbeschäftigung, odder Steuererleichterunge für Besserverdiener. Ich zitier mal:
Buddy in Concert, die Rock'n'Roll-Show Samstag 09.01.2010 19:30h Großes Haus Bautzen Mit den original Stars aus dem Musical Buddy - Die Buddy Holly Story Lassen auch Sie sich mitreißen vom Beat der 50er Jahre und hören Sie in einer Show der Extraklasse . Erleben Sie Hits wie "Peggy Sue", "Let's Twist again", "It's so easy" oder "La Bamba".