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Geschrieben von Anna de Gouvernator * Kommentar
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Montag, 26. November 2007 |
Mehr als 58% der Delegierten sind auf dem Parteitag der Grünen den von keinerlei Sachkenntnis getrübten Vorurteilen ihres Anführers, Reinhard Bütikofer, gefolgt, und haben gegen die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens gestimmt.
Wir erinnern an Bütikofers peinlichen Ausspruch vor dem Parteitag:
"Wer aber sagt, wir wollen zusätzlich Leute mit brutto 3500 Euro per Grundeinkommen besserstellen, den frage ich: Ist das tatsächlich sozialpolitisch vorrangig? Wird damit das Konzept realistischer? Und manche Grundeinkommenskonzepte, von Götz Werner oder Dieter Althaus, sind offen unsozial." Quelle: Frankfurter Rundschau |
Der Mann hat weder die Ausführungen von Götz Werner (dm-märkte) noch das Konzept von Ministerpräsident Althaus verstanden. Wahrscheinlich hat er beide nicht einmal gelesen. Was immer sein Fachgebiet sein mag, wenn er denn eines hat, Wirtschaft und Soziales gehören sicher nicht dazu.
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Geschrieben von Monika Lenz & Christopher Ray
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Sonntag, 18. November 2007 |
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Die ehemalige Synagoge in Görlitz entpuppt sich immer mehr als Dreh- und Angelpunkt in einem merkwürdigen Spiel. Rollen übernommen haben dabei neben der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde e.V. Mira Gelehrter ein Israeli namens Avi Goldreich (der sich mal mit ai mal mit ei schreibt), die Stadträte der Stadt und der Oberbürgermeister. Unfreiwillige Zuschauer sind die Görlitzer. Doch sie bekommen nur einen Teil des eigentlichen Stücks zu sehen, wie im übrigen die Stadträte auch. Ein großer Teil spielt sich hinter den Kulissen ab. Wir werden den Vorhang an dieser Stelle ein wenig lüften.
Streitpunkt in dem Spiel ist die Übernahme der Synagoge durch die Jüdische Gemeinde in Görlitz. Und die Weigerung des Oberbürgermeisters Joachim Paulick, das Gebäude für 20.000 Euro "unter Wert zu verkaufen". Daran ziehen sich nun einige Beteiligte hoch. Linksfraktionschef Thorsten Ahrens wittert offenbar eine Chance, den OB zu diskreditieren, indem er ihm Antisemitismus vorwirft. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mira Gelehrter glaubt offenbar, die Stadt mit Drohungen unter Druck setzen zu können. Wirtschaftlichen natürlich. Sie soll einen Brief an die israelische Staatsbahn geschickt haben, um zu verhindern, dass diese künftig Aufträge an Bombardier vergibt. Die Antwort, ob sie das tatsächlich getan hat, bleibt sie FAKTuell schuldig. Mira Gelehrter ist für die Redaktion nicht zu sprechen.
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Geschrieben von Christopher Ray
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Donnerstag, 15. November 2007 |
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Leseranrufe sind nicht ungewöhnlich, und selten unaufgeregt. Heute gab es gleich zwei, die durch eine kleine Meldung im Lokalteil von FAKTuell veranlasst wurden.
Es geht um den fortwährenden Streit um die Görlitzer Synagoge. Dass der Görlitzer Oberbürgermeister Joachim Paulick ein Antisemit und der israelische Investor Avi Goldraich ein Heiliger ist, haben beide Anrufer unserer Redaktion nachdrücklich versichert.
Tenor: Der Antisemit Paulick sitzt mit seinem fetten Hintern auf dem Heiligtum der jüdischen Gemeinde Görlitz.
Dass dieses "Gotteshaus" vor Jahren der Stadt zum Kauf förmlich aufgedrängt wurde, von der Jewish Claims Conference, spielt für die vorgeblichen Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Görlitz dabei keine Rolle.
Auch nicht die erheblichen Erhaltungskosten, für die die zumeist konfessionslosen Görlitzer Bürger aufkommen mussten. Immerhin waren das von 1991 bis 1997 gut 5 Millionen Mark an Kosten für die Erhaltungssanierung.
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Geschrieben von Christoper Ray
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Montag, 12. November 2007 |
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  Immer wieder werden Millionen an Unternehmen vergeben, um deren Geschäfte abzusichern. Man nennt diese staatliche Kollekte Fördermittel.
Anhand eines Beispiels aus Sachsen können Sie sich selbst ein Bild davon machen, wie unerhört wichtig solche Fördermaßnahmen sind - und: für wen. .
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Geschrieben von Ullrich Rothe * P.T. Magazin * 4/2007
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Dienstag, 17. Juli 2007 |
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"Ihr müsst widerrufen!" Bei diesem Satz fühlt man sich unwillkürlich ins finsterste Mittelalter zurückversetzt. Sofort denkt man an Folterkammern, brennende Scheiterhaufen und Namen wie Kopernikus, Galilei oder Bruno. Wer allerdings glaubt, dass die Gelehrten des Mittelalters die Letzten waren, die sich mit der ultimativen Aufforderung konfrontiert sahen, der irrt gewaltig.
| Irrtümer |
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"Meteorologen sind uneins über die Ursache und das Maß der Abkühlung. Aber sie sind fast einstimmig der Ansicht, dass dieser Trend die landwirtschaftliche Produktivität für den Rest des Jahrhunderts verringern wird."("Newsweek", 1975; Quelle:"Tagesspiegel" 29.12.1997)
"Die ersten großen Wälder werden schon in den nächsten fünf Jahren sterben. Sie sind nicht mehr zu retten." (Prof.Bernhard Ullrich, deutscher Forstwissenschaftler,1981; Quelle: "Spiegel" Nr. 47/1981)
"In zehn Jahren müssen wir unseren Kindern möglicherweise erklären, dass es keine Elefanten mehr gibt." (African Wildlife Foundation, 1989)
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| Alle gefunden unter: www.maxeiner-miersch.de |
Es ist gerade mal ein Jahrzehnt her, dass der österreichische Journalist und Religionswissenschaftler Günther Nenning exakt die gleichen Worte den deutschen Publizisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch von einem Podium herab entgegenschleuderte. Und die amüsierten sich darüber auch nur so lange, bis sie erfuhren: Das war ernst gemeint!
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