Freitag
Abend in der idyllischen Lausitzgemeinde Uhyst an der Spree.
Während sich die sowieso schon ruhige Gemeinde auf eines der
üblicherweise noch ruhigeren Wochenenden vorbereitet, sammeln sich am
Spreeschlösschen rund hundert erwartungsvoll aufgeregte Menschen, die
sich hier von dem bekanntesten Reisenden in Sachen
Dr. Hamers Neue Medizin, dem österreichischen Ingenieur
Helmut Pilhar,
Aufklärung und Informationen zu der Entdeckung des in Frankreich
inhaftierten deutschen Arztes erhoffen.
Pilhar, so bestätigen die Teilnehmer uns in den Pausen
des mehr als vierstündigen Vortrags, erfüllt all ihre Erwartungen.
"Dabei ist er sympathisch, bescheiden und geht auf jede Frage ein,"
berichten die Besucher übereinstimmend. "Jetzt habe ich keine Ängste
mehr vor der Diagnose Krebs," sagt uns ein nachdenklich wirkender
Endvierziger, der als Physiotherapeut in einem Lausitzer Krankenhaus
tätig ist.
Ein Pharmareferent aus Brandenburg, der mehr als 200km Anfahrt in Kauf
genommen hat, ist nicht so begeistert. "Wie ich jetzt noch meinem Job
mit gutem Gewissen nachgehen soll, ist mir ein Rätsel," sagt er mir
mit leichenblassem Gesicht.
"Wenn man mit der Geschichte der Chemotherapie konfrontiert wird, die
Augen geöffnet bekommt, dass dieser Dreck aus Vernichtungswaffen des
ersten Weltkriegs entwickelt wurde, dann kann man sich nur wie der
Handlanger von Verbrechern fühlen." Mit einem: "Keine Ahnung, wie
ich das für mich auf die Reihe bekommen soll," verabschiedet er sich
von mir. Seine feuchten Augen verraten, die Betroffenheit ist echt.
Eine Gruppe Frauen mittleren Alters hat nur ein Thema:
"Von wegen Scharlatan und Beutelschneider. Der Mann kommt ja noch
nicht einmal auf seine Kosten. Wenn jemand sagt, dass er betroffen ist,
also Krebs hat, dann nimmt der Herr Pilhar keinen Pfennig Eintritt,"
erzählt eine der Damen mit fassungsloser Begeisterung. "Sogar die
Seminare zur Germanischen Neuen Medizin sind für Erkrankte kostenlos,"
ergänzt eine Frau in den Dreißigern, die sich auf meine Nachfrage als
Krankenschwester in der Onkologie zu erkennen gibt.
"Was der Dr. Hamer da entdeckt hat ist einfach
schlüssig," stellt ein distinguiert wirkender Endfünfziger fest.
"Ich bin Zahnarzt, aber behalten Sie das für sich," erzählt er mir
mit leiserer Stimme. "Es gibt nur ein Problem mit Hamers Neuer
Medizin," flüstert er weiter, "damit können wir kein Geld
verdienen. Weder die Pharmaindustrie, noch meine Kollegen. Aber wir
müssen ja überleben. Wirtschaftlich. Darauf haben wir alle unser Leben
aufgebaut."
"Schlechtes Gewissen?", frage ich.
"Jeder ist sich selbst der Nächste," antwortet er, und
verschwindet in Richtung Parkplatz, dreht noch einmal den Kopf, grinst,
und ruft mir zu: "Ich kenn Ihr
Bürgergehalt! Setzen Sie das durch, dann ist auch Hamers Medizin
kein Problem mehr." Noch ein "Tschüss", und weg ist er.
"Sehns, Sie san schuld," lächelt mir Helmut
Pilhar entgegen.
"Solange Sie nicht mit Ihrem Wissen um die Neue Medizin den Ärzten
Rede und Antwort stehen, tragen Sie aber auch Ihren Teil bei,"
entgegne ich ihm. "Wissens," sagt er daraufhin, "schreiben Sie
einfach, das ich jede Einladung zu einem Vortrag mit anschließender
Diskussion annehme, auch von den Ärzten der Schulmedizin. Sie müssen sie
nur aussprechen."
"Und das geht wie? Und gilt auch für den
Dr.
Sökler, der dieses tolle Gutachten für die Deutsche
Krebsgesellschaft angefertigt hat?", frage ich. "Na sicher,"
antwortet Pilhar lächelnd, "veröffentlichen Sie einfach meine
E-Mail-Adresse helmut@pilhar.com
- da kann mich jeder zu einem Vortrag einladen, die Technik bringe ich
mit, einen Raum muss der Veranstalter vorhalten."
Um Pilhars Angebot zu unterstützen, und es den
interessierten Lesern, ob Schulmediziner oder Otto Normalverbraucher
etwas zu erleichtern, haben wir eine aktuelle Kurzeinführung in die Neue
Medizin von Dr. Hamer als pdf-Datei zum kostenlosen Download bereit
gestellt:
Dr. Hamer -
zur Neuen Medizin
Mehr Hintergrundinformationen:
Themenseite: Dr. Hamer - Neue Medizin