Alle
klagen über die hohen Lohnnebenkosten, steigende
Sozialleistungen und hohe Arbeitslosigkeit...
...und dann kommt einer, der sich hinstellt und lauthals verkündet:
Zahlt jedem 800€uro monatliches Bürgergehalt.
Das kostet weniger als das, was laut Statisches Bundesamt im
Jahr 2000 an Sozialleistungen bezahlt wurde.
Klingt natürlich nicht sehr plausibel, wenn man sich nicht mit
den Zahlen beschäftigt.
Offizielle Zahlen, die Sie auf www.ZeitGerecht.de
und noch ausführlicher in dem Buch
zum Thema finden.

Warum Bürgergehalt?
Eine der häufigsten Fragen, die ich gerne beantworte.
Wenn unser Sozialsystem schon 800 €/Monat (und mehr) pro Kopf
an Leistungen ausschüttet, dann sollte dies auch einen
Hebeleffekt haben, von dem unser ganzes Wirtschafts- und
Sozialsystem profitiert. Denn es ist ja nicht tatsächlich so,
dass jeder erwachsene Bundesbürger über 800€ Monatsnetto
verfügt...
...obwohl die und mehr pro Kopf von unserem Sozialsystem
verbraucht werden.
Also schaffen wir die
Verwaltungskosten ab, schütten wir die Kanäle zu, in denen
unsere Sozialleistungen zu einem großen Teil versickern. Zahlen
wir direkt, ohne Bedarfsnachweis, an jeden gemeldeten Bundesbürger
seinen pro-Kopf-Anteil Bürgergehalt aus.
An Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren anteilmäßig. (300
bis 600 €)
Resultat:
Plötzlich stehen einer alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern
(z.B. 8 + 12 Jahre) 1.600 €uro zur Verfügung.
Sie kann mit ihren Kindern sowohl am kulturellen Leben, als auch
am Konsum teilnehmen.
Das löst soziale Spannungen, und schafft Umsatz und Arbeitsplätze
in der Region.
Also ist das Bürgergehalt auch das kostengünstigste Förderinstrument
für Einzelhandel und Mittelstand.
Wenn Kaufkraft in die Fläche kommt, bringt das den größten
Anreiz in diese Fläche zu investieren.
Renten, Pensionen,
Sozialleistungen:
Alle Zahlungen über 800€uro Bürgergehalt werden weiter
geleistet.
Aus den laufenden Leistungen wird vom Leistungsträger das Bürgergehalt
an den Staat zurückgeführt.
Löhne und Gehälter:
Aus den mehr als 38 Millionen Arbeitsverhältnissen, davon
rund 30 Mio. über 800€/Monatsnetto, werden vom Arbeitgeber,
wie bei Lohnsteuer und Sozialabgaben, die 800€uro an den Staat
zurückgeführt - bei Niedriglohnempfängern anteilig.
Leistung soll sich weiterhin lohnen, deshalb bleibt auch bei
Geringverdienern eine Zusatzentlohnung, die festzuschreiben ist.
Andere Einkommensarten werden über die Einkommenssteuer
abgerechnet und rückgeführt.
Es mag auf den ersten Blick
verwirrend erscheinen, dass das Bürgergehalt ohne Bedürftigkeitsprüfung
gezahlt wird. Aber es ist unterm Strich die kostengünstigste Lösung.
Darüber hinaus stärkt es die Position der Arbeitnehmer gegenüber
den Arbeitgebern. Unbezahlte Mehrleistungen,
menschenverachtender Umgang, Bedrohung der Existenz durch
Arbeitsplatzverlust, werden durch die Existenzsicherheit des Bürgergehalts,
vollständig aus unserer Gesellschaft verschwinden.
Der regionale Mittelstand wird
eine neue Blütezeit erleben.
Die Basiskaufkraft wächst selbst in den bisher schwachen
Regionen so stark, dass Konsum in einem erheblich größeren Maßstab
möglich ist, als bisher. Wo konsumiert werden kann, wächst
zwangsläufig auch der Bedarf an Arbeitskräften. Mehr Arbeitskräfte
erwirtschaften ein höheres Einkommen und damit wiederum eine höhere
Kaufkraft.
So wird das Bürgergehalt, im Gegensatz zur derzeitigen
Verschwendung von Sozialleistungen, zu einem Motor der
Wirtschaft und des allgemeinen Wohlstands. Zwangsläufig. Denn
die Umsatzverluste der Wirtschaft resultieren nicht aus einer
Marktsättigung, sondern aus der mangelnden Kaufkraft.
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